Bilder zu Samsung W7900 Show

Produktbild Samsung W7900 Show
Produktbild Samsung W7900 Show

Sam­sung W7900 Show

ohne Endnote

Aktuell gibt es nicht genug Tests oder Meinungen für eine Note.

Unser Fazit

Pro­jek­tor-​Handy mit TV-​Tuner

Obwohl es sich um kein Smartphone handeln soll, packt das Samsung W7900 Show eine Menge Features mit ein, die man sonst nur aus dieser Geräteklasse kennt. So wird das Projektor-Handy neben dem bereits berichteten DLP-Beamer auch einen digitalen TV-Tuner besitzen. Leider ist noch nicht bekannt, welchen Standard dieser nutzen wird. Darüber hinaus nennen Medienberichte nun eine 5-Megapixel-Kamera sowie einen 3,2-Zoll-OLED-Bildschirm mit 240 x 400 Pixeln Auflösung. Eine Frontkamera mit VGA-Auflösung für Video-Telefonate sowie Datentransfers mit HSDPA-Geschwindigkeit ergänzen die Fähigkeitenliste des Samsung Show.

Doch sicherlich das interessanteste Merkmal dürfte der DLP-Beamer sein. Er soll 10 Lumen Lichtleistung haben, was in etwa der üblichen Stärke aktueller Miniprojektoren entspricht. Bilder sollen von ihm mit einer Auflösung von bis zu 480 x 320 Pixeln an die Wand geworfen werden, wobei die maximale Bildbreite etwa 1,3 Meter beträgt.

Wann das Samsung W7900 Show nach Europa kommt, ist allerdings noch unbekannt. Wie die meisten dieser Handys wird auch das Show zunächst in Asien erscheinen. Allerdings soll diesmal ein weltweiter Vertrieb angedacht sein. Ob also auch wir hierzulande bald Manager sehen, die spontan ihre Präsentationen per Handy-Beamer an die Wand werfen?

von Janko

Klo­bi­ges Touch­s­creen-​Handy mit Bea­mer

Der Handy-Hersteller Samsung hat auf der Consumer Electronics Show 2009 die Gelegenheit genutzt, um sein neues Touchscreen-Handy namens „Show“ vorzustellen. Der Clou an dem neuen Mobiltelefon: Es besitzt einen eingebauten Beamer, mit dem Filme, Bilder und Präsentationen auf einen Bildschirm oder auch eine Wand projiziert werden können. Dazu nutzt es den Medienberichten zufolge die aktuelle DLP-Technologie, bei der die Bilder farbechter und kontrastreicher wirken sollen als bei der günstigeren LCoS-Technologie.

Auch ansonsten hat das Samsung Show einiges zu bieten: Ein Smartphone ist es zwar nicht, doch nutzt das Handy die hauseigene TouchWiz-Benutzeroberfläche. Damit kann das Handy bequem über den Touchscreen bedient werden, und der Nutzer vermag seine Anwendungen auf der Startseite des Bedienbildschirms selbst festlegen. Bekannt ist auch, dass das Samsung Show sowohl im GPRS- als auch im UMTS-Netz funken und über ein integriertes GPS-Modul verfügen wird.

Allerdings ist fraglich, welches qualitative Ergebnis man für den Beamer erwarten darf – ein entsprechendes YouTube-Video lässt darauf leider kaum Rückschlüsse zu. Günstige DLP-Projektoren arbeiten mit einem Chip, der alle drei Grundfarben auf einem Farbrad angebracht hat und sie nacheinander projiziert. Durch die Trägheit des Auges verschwimmt dies zu einem Gesamtbild. Gleichwohl nehmen einige Menschen diesen Vorgang durchaus wahr, was durch den sogenannten Regenbogeneffekt beschrieben wird. Und in einem Handy wird wohl kaum ein 3-Chip-Projektor arbeiten, der dieses Problem nicht kennt. Dazu kommt, dass das Samsung Show auch nicht sonderlich schlank ist – manche Nutzer mögen ja etwas griffigere Handys sogar mögen, aber bei einem Touchscreen-Handy erwartet man eigentlich ein weniger klobiges Design...

von Janko

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