Erst nach etwa 6.500 S/W- und 6.000 Farbseiten muss beim Aficio SP C242DN der Toner ausgewechselt werden. Der neue Farblaser von Ricoh bietet sich daher als wartungsarmes, pflegeleichtes Arbeitsgerät für kleinere bis mittelgroße Arbeitsgruppen dar. Da es sich allerdings nicht um einen GDI-Drucker handelt, liegen die Anschaffungskosten etwas höher als für einen der derzeit von den Herstellern gepuschten Farblasermodellen.
Die starke Konkurrenz, die in den letzten Jahren Farblasern durch die Tintenstrahldrucker herangewachsen ist, hat die Hersteller zu Konsequenzen gezwungen. Die Folge waren extrem niedrige Anschaffungskosten für einfache, aber solide Farblaser, die Preise für diese Geräte fielen schnell unter die 300-Euro-Grenze. In der Regel handelt es sich dabei allerdings um GDI-Drucker, das heißt, die Geräte beanspruchen Rechnerressourcen, da sie die Berechnungen für den Druck nicht selber ausführen, und sind außerdem weniger flexibel einsetzbar.
Wer das volle Potenzial eines Laserdrucker s ausschöpfen möchte, sollte daher lieber zu einem Modell greifen, das sich auf die gängigen Druckersprachen versteht – wobei allerdings dann mit höheren Anschaffungskosten zu rechnen ist. Der Ricoh wird etwa auf 470 Euro kommen, sein Pendant aus der Herbstkollektion des Herstellers, der Ricoh Aficio SP C240DN hingegen als typischer GDI-Drucker nur rund 280 Euro kosten.
Doch die Mehrinvestition schlägt sich in einem flotteren Arbeitstempo nieder, nicht zuletzt auch deswegen, weil die CPU sowie der Arbeitsspeicher des Gerätes potenter sind: Während der C240DN 16 Seite pro Minute auswirft, sind es beim C242DN 20 Seiten (jeweils S/W und Farbe). Identisch in der Ausstattung sind beide Drucker wiederum in puncto Papierkassette (250 Blatt, aufrüstbar auf maximal 750 Blatt), Duplexdruck, Schnittstellen (USB, Ethernet sowie, erstaunlicherweise: PictBridge für den Direktdruck von einer Digitalkamera) und in der kompakten Gehäusegröße (400 x 450 x 320 Millimeter). Das Highlight ist jedoch unzweifelhaft die Tonerreichweite von 6.500/6.000 Seiten, da sie nämlich gleichzeitig bedeutet, dass die Druckkosten niedriger sein werden als beim 240er-Modell.
Der größere Arbeitseifer sowie die zu erwartenden niedrigeren Druckkosten machen sich natürlich hauptsächlich dann spürbar bemerkbar, wenn der Ricoh ordentlich mit Druckaufträgen versorgt wird. In diesem Fall jedoch könnten sich die höheren Investitionskosten bereits nach kurzer Zeit auszahlen, zumal Farblaser in der Regel nicht nur fleißige, sondern auch robuste und daher langlebige Arbeitspferde sind.
13.10.2011



























