Wer ein besonders sparsames Gerät sucht, wird beim Philips 46PFL4908K fündig: Im Betrieb mit Standardeinstellungen nimmt der Flachbildfernseher 47 Watt Leistung auf, was ihm die Energieeffizienzplakette A++ einbringt.
1920 x 1080 Pixel, 200 Hertz-PMR
Nutzt man den 47-Zöller vier Stunden am Tag, hat er nach 365 Tagen gut 69 Kilowattstunden Energie verbraucht. Die Leistungsaufnahme steigt, wenn man die Werkseinstellungen optimiert, also die Helligkeit des Bildschirms und andere Parameter anpasst. Für den sparsamen Betrieb zeichnet vor allem das Hintergrundlicht verantwortlich, denn Philips baut – wie mittlerweile üblich – auf LEDs anstelle von Leuchtstoffröhren. „Ultraflach“ ist das Gerät trotzdem nicht: Klappt man den Standfuß ein, sind es 7,2 Zentimeter in der Tiefe. Mit ausgeklapptem Standfuß benötigt der TV eine mindestens 27 Zentimeter tiefe Stellfläche. Das LC-Display bietet eine sichtbare Diagonale von 117 Zentimetern, zeigt 1920 x 1080 Bildpunkte und akzeptiert alle gängigen 3D-Signale, außerdem kann man von der zweiten in die dritte Dimension konvertieren. In Sachen Bewegtbild setzt Philips auf 200 Hertz-PMR (Perfect Motion Rate), also auf einen Mix aus nativer Bildwiederholrate, Zwischenbildberechnung und Backlight-Steuerung.USB-Recording und Netzwerkfunktionen
Mit an Bord des 46-Zöllers sind Tuner für DVB-T, DVB-C und DVB-S2. Ein CI-Plus-Slot für verschlüsselte Angebote darf natürlich nicht fehlen, hier findet ein CA-Modul nebst Smartcard Platz. Per USB können digitale TV-Sender – zumindest die freien – auf einen externen Speicher mitgeschnitten werden. Die Funktion zum zeitversetzten Fernsehen (Timeshift) wird ebenfalls unterstützt. Externe Signale gelangen über drei HDMI-Eingänge, per Komponente, Composite-Video oder Scart zum Fernseher. Für die Verbindung zum HiFi-System nutzt man den Kopfhörerausgang, den koaxialen Digitalausgang oder den in HDMI 1.4 integrierten Audio-Rückkanal (ARC) – falls ein HiFi-System mit ARC-Unterstützung bereitsteht. LAN (Ethernet-Port) und integriertes WLAN runden die Ausstattung ab. Hat man den Fernseher ins Netz eingebunden, können lokale Dateien gestreamt und diverse Online-Dienste genutzt werden. Praktisch: Das Gerät lässt sich mit einem Tablet oder einem Smartphone im selben Netzwerk steuern.Er ist sparsam, smart, bringt 3D-Effekte ins Wohnzimmer, punktet mit einem Triple-Tuner und nicht zuletzt mit einem schmalen Aluminium-Rahmen. Wie es um die Qualität der Bilder steht, bleibt abzuwarten – getestet wurde der 46PFL4908K bislang nicht.
































