Das TV-Programm bringt der 26-Zöller Life P14058 auch ohne separaten TV-Receiver ins Haus, denn Medion hat einen DVB-T- und einen DVB-C-Tuner verbaut. Wer externe Quellen anschließen will – zum Beispiel einen DVB-S2-Receiver - darf sich auf drei HDMI-Buchsen freuen.
In Sachen Konnektivität wirft das LCD-Gerät außerdem Komponente, Composite-Video samt passendem Audio-Eingang, einen Scart- und einen VGA-Anschluss in die Waagschale. Ein Kopfhörerausgang, ein koaxialer Digitalausgang für das Zusammenspiel mit einem Heimkinosystem sowie eine USB-Schnittstelle, über die man komprimierte Video-, Foto- und Musikdateien abspielen kann, rundet die Anschlussleiste ab. Laut Hersteller lassen sich MPEG1-, MPEG2- und MPEG4-Videos, JPEG- und PNG-Fotos sowie MP3-Titel vom optionalen USB-Speicher auslesen. Die Fähigkeit, digitale TV-Sender per USB aufzunehmen, gehört nicht zum Repertoire des Fernsehers. Mit HD-Sendern hat das Gerät kein Problem, wobei man das HDTV-Angebot zur Zeit zwar via DVB-C beziehungsweise mit einem externen DVB-S2-Receiver, allerdings nicht via DVB-T auf den Bildschirm bringt. Ob der Hersteller einen CI- oder einen CI-Plus-Slot für Pay-TV-Sender verbaut hat, erfährt man leider nicht. Dem LCD-Panel, das es auf eine sichtbare Diagonale von 66 Zentimetern bringt und mit seitlich verbauten LEDs hinterleuchtet wird, bescheinigt Medion die volle HD-Auflösung von derzeit 1920 x 1080 Pixeln und eine Reaktionszeit von fünf Millisekunden. Die Helligkeit liegt bei 360 cd/m², der Blickwinkel bei 160 Grad horizontal und 150 Grad vertikal. Im Betrieb soll das Gerät, das sich mit einer optionalen Halterung (100 x 100 Millimeter Lochabstand) an der Wand befestigen lässt, maximal 80 Watt Leistung aufnehmen.
Mit einer sichtbaren Diagonale von 26 Zoll ist der P14058 zu klein für die meisten Wohnzimmer und eignet sich eher als Zweitgerät für Schlaf- oder Arbeitszimmer. Pluspunkte gibt es für den integrierten Kombituner und in Sachen Anschlussfreude – wenngleich Ethernet oder WLAN außen vor bleiben. Der Flachbildfernseher von Medion schlägt mit 300 Euro zu Buche.
02.11.2011



























