Zum Bildschirm des LG Electronics 55LH9500 führt nur ein Stromkabel, denn Anschlussbuchsen und TV-Tuner sitzen in einer separaten Box. Audio- und Videosignale in HD-Qualität schickt die Box drahtlos zum Fernseher.
Die Signale externer Zuspieler, also Blu-ray- oder DVD-Player, Spielekonsole oder HD-Receiver, werden im 60 Gigahertz-Band übertragen. Weil LG bei der Hintergrundbeleuchtung des LCD-Fernsehers außerdem auf LED-Lampen setzt, ließ sich ein besonders flacher Bildschirm realisieren. So misst das Full-HD-Display in der Diagonale zwar stattliche 140 Zentimeter (55 Zoll), ist aber nur 2,48 Zentimeter tief. Insgesamt wurden 3.360 LEDs verbaut. Das sind etwa siebenmal so viele Lampen wie in Geräten mit Edge-LED-Technik, bei denen die LEDs am Rand des Panels sitzen. Die Lampen werden lokal angesteuert (Local Dimming) und sind in 240 Zonen unterteilt, der Fernseher soll auf diese Weise ein dynamisches Kontrastverhältnis von 5.000.000:1 erreichen. In Sachen Bewegtdarstellung setzt LG auf eine Bildwiederholungsfrequenz von 200 Hertz. Der Box hat man einen DVB-T-Tuner, vier HDMI-Schnittstellen, einen USB-Anschluss und einen CI-Slot für den Empfang verschlüsselter Sender spendiert.
Optisch kann der 55LH9500 schon jetzt überzeugen, in Sachen Technik und Bildqualität muss man die ersten Testberichte abwarten. Das Gerät soll noch diesen Monat auf den Markt kommen, zum Preis hält sich LG Electronics bislang bedeckt.
10.09.2009


























