Den 22LE5500 hat LG Electronics praktischerweise mit einer LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Das hält den Stromverbrauch in vertretbaren Grenzen (38 Watt) und ermöglicht darüber hinaus eine auffallend schlanke Bauform.
Konkret erreicht das Gehäuse eine Tiefe von lediglich drei Zentimetern, was dem LCD-Fernseher einen wirklich schnittigen Look verpasst. Das Panel selbst wiederum löst mit 1.920 x 1.080 Bildpunkten auf, allerdings sorgt die Full HD-Auflösung angesichts der geringen Größe (22 Zoll) für etwas Kopfschütteln. Schließlich sind die Unterschiede zu HD-ready oder HD+ auf einem derart kleinen Display mit bloßem Auge ohnehin nicht zu erkennen. Ansonsten bietet der Fernseher das übliche Breitbildformat (16:9), einen Bildwiederholrate von 50 Hertz und einen vergleichsweise hohen Helligkeitswert von 500 cd/m². Bei den Schnittstellen sind drei digitale HDMI-Eingänge hervorzuheben, über die simultan Blu-ray-Player, Spielkonsole oder sonstige Medienquellen angeschlossen werden können. Allerdings wird dabei kein Audio-Rückkanal unterstützt. Um die Tonspur des Fernsehers zu einer Heimkinoanlage zu schicken, muss man folglich den digitalen Audioausgang benutzen. Darüber hinaus gibt es die üblichen analogen Übertragungskanäle (AV, Komponente, Scart) und natürlich eine USB-Buchse für kompatible Speichersticks. Eingelesen werden dabei laut Datenblatt die Formate DivX HD, MP3 und JPEG. Abgerundet wird das Paket schließlich von einem CI+-Schacht für die Entschlüsselung von PayTV-Sendern und einem integrierten Tuner, der wahlweise via Antenne (DVB-T) oder via Kabel (DVB-C) digitale Fernsehprogramme ins Wohnzimmer bringt.
Unterm Strich überzeugt der LG Electronics 22LE5500 durch sein schlankes Gehäuse, die drei verbauten HDMI-Buchsen und den DVB-C-fähigen Tuner. Beim Otto-Versand wird der Fernseher derzeit für vergleichsweise moderate 350 Euro angeboten.
05.10.2011




























