Wer sich für den Acer Aspire X1920 entscheidet, muss mit einem etwas veralteten Prozessor leben. Mit an Bord ist ein Pentium E6600, der zu Intels letzter CPU-Generation gehört. Für den normalen Hausgebrauch sollte die Power jedoch trotzdem ausreichen.
Der Prozessor verfügt über zwei Kerne und zwei MByte L2-Cache, taktet mit immerhin 3,06 GHz und liefert bei normalen Alltagsanwendungen ordentliche Arbeit ab. So können Anwender zum Beispiel Office-Dokumente erstellen, durchs Internet surfen, Fotos bearbeiten oder CDs rippen. Härtere Jobs hingegen nehmen erfahrungsgemäß durchaus Zeit in Anspruch, etwa die Umwandlung von Videos oder das Verschlüsseln von Daten. Als Grafik wiederum arbeitet eine AMD Radeon HD 6450. Sie ist über ein ziemlich schmales Interface mit einem separaten Videospeicher (2 GByte) verbunden und stößt vor allem im Gamingbereich schnell an ihre Grenzen. Vier GByte RAM und eine 500 GByte schluckende Festplatte runden die Hardware schließlich ab. An Schnittstellen wiederum gibt es LAN für die Anbindung ans World Wide Web, zwei Audiobuchsen (Eingang, Ausgang) und vier USB-Ports, von denen jedoch keiner den 3.0-Standard für schnelle Datentransfers unterstützt. Hinzu kommt eine VGA-Ausgang, über den man ein Panel anschließen kann. Allerdings muss man beachten, dass VGA die Bildsignale nur in analoger Form und damit nicht in optimaler Qualität übermittelt. Ein digitaler HDMI-Port wäre in dieser Hinsicht besser, doch darauf hat Acer leider verzichtet. Vorinstalliert ist Windows 7 Home Premium in der 64 Bit-Variante, außerdem gehören eine Maus und eine Tastatur zur Ausstattung.
Alltagsanwender sind beim Acer Aspire X1920 sicher nicht an der falschen Adresse. Allerdings gibt es für die derzeit im Netz aufgerufenen 380 EUR durchaus PCs mit flotterer CPU und HDMI-Ausgang. Wer Interesse hat, kann hier nach entsprechenden Alternativen suchen.
21.02.2012
























