Haftcremes

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    • ÖKO-TEST

    • Ausgabe: 4/2014
    • Erschienen: 03/2014
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    Wackelkandidaten

    Testbericht über 10 Haftcremes

    Haftcremes sollen den Sitz der Dritten verbessern. In unserem Praxistest konnte allerdings keine einzige Haftcreme rundum überzeugen. ... Testumfeld: Im Vergleich befanden sich zehn Haftcremes aus Drogerien und Apotheken, die mit Bewertungen von „gut“ bis „ungenügend“ abschnitten. Für die Bildung des Gesamturteils zog man die Testergebnisse Praxisprüfung und

    zum Test

    • Stiftung Warentest (test)

    • Ausgabe: 2/2005
    • Erschienen: 01/2005
    • Seiten: 4
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    Plus an Lebensqualität

    Testbericht über 10 Haftcremes

    Haftkissen, Pads, Streifen oder Cremes sollen die Dritten Zähne sicher im Mund halten: beim Lachen, Sprechen und Essen. Cremes sind besonders beliebt. Rund 20 Millionen Tuben werden pro Jahr verkauft. Die STIFTUNG WARENTEST hat zehn Produkte getestet. Ergebnis: Gute Haftcremes gibt es in Drogeriemärkten ab 1,80 Euro. Ausgerechnet die teuersten Produkte von Fittydent

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    • Konsument

    • Ausgabe: 5/2005
    • Erschienen: 05/2005
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    Leicht lachen

    Testbericht über 8 Haftcremes

    Haftcremen geben Sicherheit. Fünf Produkte mit ´guter´ Haftwirkung. Die Prothese muss passen. Testumfeld: Im Test waren acht Gebisshaftcremen mit den Bewertungen 5 x „gut“ und 3 x „durchschnittlich“.

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Ratgeber zu Haftcremes

Oft verhindern Inhaltsstoffe eine bessere Testnote

Das Wichtigste auf einen Blick:

  1. erhältlich als Plättchen, Streifen, Pads und Haftpulver
  2. Öko-Test: Problematische Inhaltsstoffe verreißen bessere Testnoten
  3. bei verstärktem Speichelfluss empfehlen sich Plättchen und Streifen
  4. zusätzlich auf die Haftdauer achten
  5. Mentholaroma-Zusätze sinnvoll für frischen Atem
  6. Sensitivhaftcremes können Schleimhautreizungen verhindern

Haftcreme Blend-a-dent mit frischem Minzgeschmack Die blend-a-dent Super-Haftcreme Complete extra stark enthält einen Mentholaromastoff, der für frischen Atem sorgt. (Bildquelle: amazon.de)

Haftcremes im Test: Welches sind die Schlüsselkriterien und was werten die Tester kritisch?

„Älterwerden ist nichts für Feiglinge“ – ist solch ein Statement der Stiftung Warentest zu Beginn eines Haftcreme-Tests jetzt originell oder beängstigend? Die Stiftung  schwenkt durchaus um auf den Ernst der Lage, immerhin gehöre es zu den schwerwiegenden Einschnitten im Leben, ein künstliches Gebiss zu bekommen. Möchten Sie sich beim Haftcreme-Kauf auf Testergebnisse verlassen, sehen Sie sich mit Kriterien wie Haftkraft, Anwendung, Konsistenz, Geschmack und Mundgefühl konfrontiert; aber auch mit Preisspannen von knapp 2 Euro für Discounter- bis ca. 30 Euro für Apothekenware. Testtabellen zeigen, dass auch günstige Ware gute Qualität liefert – aber auch, dass sich die Anforderungen an eine gute Haftcreme gegenseitig ausschließen oder zumindest einen Kompromiss erzwingen: Eine starke Haftkraft bei zugleich gutem Mundgefühl ist ebenso wenig denkbar wie ein Kleber mit fester Konsistenz und guter Handhabung. Ein Beispiel ist der eigentlich "gut" getestete Fittydent Super-Haftkleber für Zahnprothesen. Im Test ließ er sich schon nicht ganz leicht aus der Tube drücken, schwer auftragen und nicht gleichmäßig verteilen.

Gute Haftcremes verhindern, dass die Prothese beim Sprechen, Lachen oder Kauen „ins Schwimmen gerät“. Sie steigern den Tragekomfort Ihrer Dritten und verleihen ein Gefühl der Sicherheit. So jedenfalls die Theorie. Doch Zahntechniker und Zahnärzte können sich die größte Mühe geben: Vollkommen perfekt sitzen die wenigsten Zahnprothesen im Mund. Und selbst gute Prothesen können in der Ein- und Umgewöhnungszeit nicht immer optimal halten oder sogar schmerzen. Die Gründe dafür sind vielfältig. Sie reichen von komplizierten Kieferstellungen bis hin zu banalen Gründen wie verstärktem Speichelfluss. Mittelmäßig bewertete Produkte wie die Bonyplus oder Dentipur Premium machen es deutlich: Man braucht Humor, um Unbequemlichkeiten wie Brennen, platzende Tuben oder allzu zähe Konsistenzen mit gelassenem Aging zu verbinden. Selbst Produktnamen wie „Superhaft-Creme“ oder „Extra-Stark“ stellen unter Umständen einen üblen Verrat an der Idee, die ein Produkt schon im Namen trägt, dar. Auch mit problematischen Inhaltsstoffen verderben sich viele Testmuster oft bessere Noten. In den Prüfreihen der Zeitschrift Öko-Test vom Frühjahr 2014 beispielsweise fiel nur ein einziges Produkt mit der Teilnote „sehr gut“ in dieser Disziplin auf. Alle andere enthielten mehr als nur Spuren von Paraffin, Zink, Propylparabenen oder Farbstoffen wie CI 45430 und Azorubin, das Allergien auslösen kann.

Fittydent Superhaftkleber für Zahnprothesen ohne Zink Ein nach Einschätzung der Zeitschrift Öko-Test seltenes, weil im Prüfpunkt „Inhaltsstoffe“ tadelloses Exemplar: die Fittydenkt Super Haftcreme ohne Zink und Paraffin. (Bildquelle: amazon.de)

Welche Aufgabe kommt Quell- und Aromastoffen in Haftcremes zu?

Quellstoffe bilden nach dem Kontakt mit Speichel ein dünnes elastisches Polster zwischen Prothese und Schleimhaut. Auf diese Weise sitzt Ihre Prothese sicherer und kann nicht mehr großartig verrutschen – und daher auch nicht mehr scheuern. Das schützt die Mundschleimhaut vor Druckstellen. Besagtes Polster, meist sind es Zelluloseverbindungen, verhindert zusätzlich, dass im Mund verbliebene Speisereste unter die Prothese gelangen. Doch nicht nur Haftmittel mit gutem Halt am Kiefer ranken in den Testtabellen ganz oben; Testsieger trumpfen mit (unkritischen) Inhaltsstoffen wie Mentholaromastoffen auf, die für einen frischen Atem sorgen. Allergisierend? Das durchaus. Doch nach Einschätzung von Fachbeiräten der Stiftung Warentest kommen allergische Reaktionen gegen Geschmacksstoffe wie Menthol so selten vor, dass die Fachliteratur sie nahezu ignoriert.

Zufriedene Nutzer: Am besten funktionieren Cremes

Cremes sind besonders beliebt, doch der Markt gibt viele andere Darreichungsformen her. Neben den namensgebenden Haftcremes gibt es auch Plättchen, Streifen, Pads und sogar Haftpulver. Während Cremes besonders einfach aufgetragen werden können, empfehlen sich Streifen und Plättchen bei starker Speichelbildung, da sie überschüssigen Speichel besser aufnehmen und binden. Neben den Drogerie- und Supermarktprodukten zu Preisen ab 5 Euro finden Sie auch Spezialhaftcremes, in deren Vorzüge Sie aber um die 30 Euro anlegen müssen. Sie sollen noch stärkeren Halt bieten, sind aber eigentlich nur bei extremem Speichelfluss notwendig.

Sensitiv-Haftcreme von Kukident Sensitiv-Haftcremes wie die Kukident Haftcreme schaffen ein dünnes, elastisches Polster zwischen Prothese und Schleimhaut. (Bildquelle: amazon.de)

Welche Besonderheiten bieten Sensitivhaftcremes?

Menschen mit empfindlichem Zahnfleisch greifen am besten zu einer sogenannten Sensitivhaftcreme, die Reizungen der Schleimhäute verhindern soll. In solchen Fällen ist es wichtig, beim Studieren von Vergleichstests insbesondere auf die Haftdauer zu achten. Denn manche Haftcreme, deren Klebewirkung zu schwach ist, verlangt am Tag mehrfach ein Wiedereinsetzen der Prothese – ein lästiges Prozedere. Da stellt sich dann die Frage, wozu man sich überhaupt eine solche Gebisshaftcreme kauft ...

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