Safes

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  • Ausgabe: 11/2017
    Erschienen: 10/2017
    Seiten: 6

    Von knackbar bis kraftvoll

    Testbericht über 10 kleine Möbeltresore mit und ohne zertifizierter Sicherheitsstufe

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  • Ausgabe: 4/2012
    Erschienen: 03/2012

    Tarnen und täuschen

    Testbericht über 1 Safe

    Testumfeld: Einzeltest.

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  • Ausgabe: 4/2006
    Erschienen: 03/2006

    Tarnen und täuschen

    Testbericht über 1 Safe

    Eigentlich sollten wir über die Mini-Safes in Form von Konservendosen, Salzstreuer oder Kerzen gar nichts schreiben, denn so machen wir den Trick ja publik. In der Hoffnung, dass möglichst wenige Diebe CCC lesen oder den Frankana-Katalog kennen, wo die pfiffigen Safes zu haben sind, stellen wir die Verstecke trotzdem vor. Testumfeld: Einzeltest

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Ratgeber zu Tresore

Die verschiedenen Sicherheitsnormen

Safes stehen hoch im Kurs: In Deutschland wird immerhin alle zwei bis vier Minuten ein Einbruch begangen. Dokumente, Wertsachen und Schlüssel sind dann meist ebenso entwendet wie die geliebten Elektronikspielereien im Haushalt. Und auch Hausbrände sind eine Gefahr: Wenn schon Hab und Gut den Flammen zum Opfer fällt, sollen doch wenigstens die unersetzlichen Dokumente und wichtige Schmuckstücke verschont werden. Ein Safe kann helfen, doch es kommt auf die richtige Sicherheitsklasse an.

VDMA-Norm macht keine Aussage über Sicherheit

Dabei gibt es einen grundlegenden Irrtum, dem immer noch viele Nutzer zum Opfer fallen: Das bekannte Normenwerk VDMA 24992 ist keine Sicherheitsklasse, welche etwa die Sicherheit gegen Einbruch definiert. Vielmehr handelt es sich um eine Bauvorschrift, so dass die Klassen „A“ und „B“ nur einwandige oder mehrwandige Stahlschränke beschreiben, aber nicht ihren tatsächlichen Schutzwert. Seit 2004 sind Versicherer angehalten, hier gelagerte Wertgegenstände nicht mehr in Deckung zu nehmen.

RAL-Norm veraltet, Versicherer fragen!

Auch die alte Norm RAL-RG 621-624, 626 ist nicht mehr zeitgemäß. Früher beschrieben die Sicherheitsstufen C1, C2, D10, D20 und E10 tatsächlich verschiedene Typen der Einbruchssicherheit, doch wird hier gelagertes Gut nur noch nach Absprache mit dem Versicherer abgedeckt. Man sollte sich also unbedingt vorher rückversichern. Solche Schränke sind für den Laien dadurch erkennen, dass eine integrierte Plakette mit dem Kennzeichen VdS oder ECB:S versehen ist. Vorsicht: Schränke der Klassen A und B tragen auch Plaketten, die jedoch nur vom Hersteller ausgestellt wurden und keinen Wert besitzen.

Neue Euro-Norm bietet neun Klassen

Wer wirklich sicher gehen will, greift zu einem Tresor der neuen Euronormen EN 1143-1 und EN 14450. Diese beschreiben tatsächlich die Einbruchssicherheit und sind somit die Werte, auf welche sich Versicherer beziehen. Je nach Klasse rangieren die Absicherungen in ihrer Höhe von niedrigen vierstelligen bis hin zu hohen sechsstelligen Summen. Die Sicherheitsklassen sind aufsteigend sortiert: Klasse S1, Klasse S2, Grad 0/N, Grad 1, Grad 2, Grad 3, Grad 4, Grad 5 und Grad 6. Für den Privathaushalt sollte in der Regel ein Wertschutzschrank der Grade S1 oder S2 ausreichen, wer wirklich wichtige Dokumente aufbewahrt, sollte zu eine Grad-1- oder Grad-2-Modell greifen.

Besonders sichere Safes

Übrigens gibt es sozusagen „kampfwertgesteigerte“ Safes: Die Sicherheitsklassen Grad 4 bis Grad 6 gibt es mit dem Zusatz „KB“: Dies beschreibt eine besondere Härtung des Metalls gegenüber Diamant-Kronbohrern. Solche Panzerschränke bieten vor allem bei gewerblicher Geldlagerung noch einmal ein deutliches Plus bei der Absicherungssumme. So sind die Versicherungssummen für einen Grad-4-Schrank gewerblich bei 150.000 Euro fixiert, in der KB-Variante sind es dann sogar 250.000 Euro.

Auch den Brandschutz beachten!

Wer auch im Brandfall sichergehen möchte, dass die Hitze nicht kurzerhand die wichtigen Dokumente auch im geschlossenen Tresor zu Asche verbrennen lässt, sollte auf die Brandschutznorm EN 1047-1 achten. Sie ist als völlig unabhängig vom Einbruchsschutz zu betrachten. Nachgewiesen wird die Brandsicherheit dabei ebenfalls über eine weitere (!) Plakette an der Innentür. Die Güteklasse S 60 P beschreibt eine Brandsicherheit von bis zu 1.080°C über einen Zeitraum von 60 Minuten hinweg, die Klasse S 120 P sichert die doppelte Zeit ab. Da Datenträgr und Negative noch empfindlicher sind als Papier, gibt es für sie zwei analoge, noch anspruchsvollere Klassen: S 60 Dis und S 120 Dis.

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Weitere Tests und Ratgeber zu Geldschränke

  • test (Stiftung Warentest) 11/2017 Von den getesteten Tresoren bietet nur Burg-Wächter eine Feuerwiderstandsklasse: LFS 30 P. Laut Norm bedeutet das: Papierdokumente halten einem Feuer 30 Minuten lang stand. Drei Tresore werden ohne Gebrauchsanleitung geliefert: Phoenix, Bauhaus und Format. Da es sich um Schlüsseltresore handelt, kann der Nutzer den Safe auch ohne Anleitung bedienen. Die Tür des Phoenix-Tresors schleift. Nur bei Burg-Wächter und Atlas sind die Einlegeböden im Innenraum verstellbar.
  • Tarnen und täuschen
    CAMPING CARS & Caravans 4/2006 Eigentlich sollten wir über die Mini-Safes in Form von Konservendosen, Salzstreuer oder Kerzen gar nichts schreiben, denn so machen wir den Trick ja publik. In der Hoffnung, dass möglichst wenige Diebe CCC lesen oder den Frankana-Katalog kennen, wo die pfiffigen Safes zu haben sind, stellen wir die Verstecke trotzdem vor.

Sicherheitsschränke

Kleinere Geldsummen werden gewöhnlich in Möbelsafes oder in kleinen, in die Wand eingemauerten Tresoren aufbewahrt. Wer hochwertige Dokumente besitzt, greift hingegen meistens zu einem sehr schweren Standsafe. Je nach Schlussmechanismus unterscheidet man außerdem Panzerschränke mit einem Schlüssel, mit elektronischen und mechanischen Zahlenschlössern. Möbel- und Wandtresore werden in vielen deutschen Haushalten dafür verwendet, um Wertsachen beziehungsweise wichtige Papiere vor Diebstahl zu sichern. Wer nicht auf die Öffnungszeiten seiner Bank angewiesen sein will beziehungsweise größere Geldsummen und teure Sachen bei sich zu Hause aufbewahren möchte, legt sich hingegen einen schweren Standsafe zu. Wie viel die Versicherung zahlt, falls die Wertsachen gestohlen oder zerstört wurden, hängt in erster Linie von der Sicherheitsstufe des Tresors ab. Die Europäische Norm EN 1143-1 sieht insgesamt neun Sicherheitsstufen für Safes vor. Tresore aus den Klassen S1 und S2 weisen dabei die niedrigsten Sicherheitsstufen auf und werden daher nicht als Wertschutzschränke, sondern nur als Sicherheitsschränke bezeichnet. Die restlichen Sicherheitsstufen sind von 0 bis 6 nummeriert. Dabei gilt die Faustregel: Je höher die Zahl, desto sicherer der Tresor. Als Schlussmechanismen kommen bei Safes in der Regel Schlüssel, sowie elektronische und mechanische Zahlenschlösser zum Einsatz, wobei verschiedene Schlossvarianten auch kombiniert werden können. Die Vorzüge der Schlüssel-Tresore liegen darin, dass sich der Safe-Besitzer keinen Code merken muss. Ein Tresor-Schlüssel lässt sich jedoch sehr einfach durch seinen Doppelbart identifizieren und kann daher schnell gestohlen werden. Geldschränke mit einem elektronischen Schloss wiederum haben eine spezielle Tastatur, über die der Besitzer einen Geheimcode eingeben muss, um den Tresor zu öffnen. Im Unterschied zu anderen Safes verfügen solche Tresore außerdem über ein Notschloss. Sollte die Tastatur beschädigt oder gar zerstört werden, gibt es also eine alternative Möglichkeit, um wertvolle Inhalte zu erreichen. Panzerschränke mit mechanischen Zahlenschlössern lassen sich öffnen, indem der Benutzer ein Drehrad entsprechend eines Zahlencodes betätigt. Wie bei Tresoren mit einem elektronischen Schloss kann hier den Geheimcode jederzeit geändert werden, wodurch eine zusätzliche Sicherheit gewährleisten ist.