Haben eine kühlende und beruhigende Wirkung auf die Haut und versorgen sie mit ausreichend Feuchtigkeit. Manche enthalten bedenkliche Inhaltsstoffe. Wir zeigen Ihnen die derzeit besten After-Sun-Produkte am Markt. Dafür haben wir Tests und Meinungen ausgewertet und zu einer Gesamtnote verrechnet.

5 Tests 6.800 Meinungen

Die besten After-Sun-Produkte

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Kön­nen sie mehr als nur küh­len und pfle­gen?

Stärken
  1. versorgen die gereizte Haut mit ausreichend Feuchtigkeit
  2. kühlende und beruhigende Wirkung bei Hautirritationen
  3. große Auswahl an Darreichungsformen
Schwächen
  1. etliche Produkte enthalten bedenkliche und umstrittene Inhaltsstoffe
  2. Duftstoffe können Allergien auslösen
  3. Spezialprodukte oft verzichtbar
  4. fettarme Produkte reichen nicht, um Bräune langfristig zu konservieren

dm / Sun Dance Aprés-Lotion Aprés-sun-Produkte werden ausgesprochen selten getestet. Erfreulich: Auch Produkte vom Discounter (z.B. Aldi) oder Drogeriemarkt (dm, Rossmann) schneiden gut ab. (Bild: dm.de)

Über den Nutzen von After-Sun-Produkten wird viel gestritten. Die Hersteller verheißen längere Bräune, kürzere Regenerationszeiten oder gar Anti-Aging-Effekte. Weniger belesene VerbraucherInnen greifen sogar mit Reparaturabsichten nach einem Sonnenbrand auf ein solches Produkt zurück. Tatsächlich ist keines davon in der Lage, fatale Hautverbrennungen durch UV-Licht zu heilen. After-Sun-Produkte sind vielmehr rein kosmetische Mittel, die vornehmlich auf kühlende und pflegende Effekte zielen. Die Unterschiede sind beträchtlich - sowohl bei den Inhaltsstoffen als auch in der Konsistenz.

Abkühlungseffekt durch Alkohol- und Wassergehalt

Ein kühlender Effekt lässt sich am besten durch eine dünnflüssige After-Lun-Lotion ohne reichhaltige Öle erreichen. Besonders gut verkaufen sich deshalb klassische Öl-in-Wasser-Emulsionen mit einem hohen Wassergehalt, da sie durch den Verdunstungseffekt auf der Haut als kühlend empfunden werden. Die Nähe solcher After-Sun-Lotions zu normalen Bodylotions, die man meist ohnehin im Badezimmerschrank stehen hat, ist sehr groß - was das Wellnessempfinden betrifft. Tatsächlich spricht viel dafür, auf Spezialprodukte getrost verzichten zu können, wie etwa die Ökotest in einem Produktvergleich aus dem Jahr 2010 (Heft 7) feststellte. Unterschiede gibt es allerdings im höheren Wasser- und etwas geringen Fettanteil von After-Sun-Produkten, meist sorgt auch ein höherer Alkoholanteil für die gefühlte Kühlung. Generell gilt: Dünnflüssige Lotions kühlen besser und ziehen schneller in die Haut ein als fetthaltigere Bodylotions, kümmern sich aber weniger als Emulsionen um die Fettversorgung der Haut.

Lotion, Spray, Hydro- oder Lipogel - was ist am besten?

Wer neben Kühlung auch Pflege und hautberuhigende Effekte sucht, kann zu einem After-Sun-Produkt mit Ringelblume, Allantoin, Jojobaöl, Aloe Vera oder deren synthetische Derivate greifen. Beruhigend und entzündungshemmend wirken sich außerdem pflanzliche Inhaltsstoffe wie Kamille oder Hamamelis aus. In der Regel erfüllen After-Sun-Kosmetika die beiden wichtigsten Funktionen der Kühlung und Pflege ganz unabhängig von der Applikationsform. Ob die Wahl daher auf eine leichte Lotion zum Einreiben, Gel oder das etwas leichter zu dosierende Spray fällt, ist eine Frage des persönlichen Empfindens und der Verträglichkeit. Gels werden bei sogenannter „Mallorca-Akne“ - juckende Pusteln und Bläschen - gut vertragen, enthalten aber wegen ihres hohen Wassergehalts zusätzliche Konservierungsstoffe und meist einen höheren Alkoholanteil, der die Haut reizen kann. Im Gegensatz zu diesen Hydro-Gelen kommen wasserfreie Lipo-Gele ohne austrocknenden Alkohol aus.

Allergiker sollten genau hinsehen

Allergiker sollten beim Kauf genau hinsehen: Duftstoffe oder polyzyklische Moschus-Verbindungen sollten nicht auf der Liste der Inhaltsstoffe stehen. Für Allergiker getestete Naturkosmetika sind hier gute Alternativen, die außerdem häufig Mineralöle durch Pflegeöle ersetzen. Verheißungen wie das Unschädlichmachen von freien Radikalen, die unter UV-Strahlung verstärkt auftreten können, sind derzeit noch eine Glaubensfrage. Sinnvoll unter den angepriesenen Zusatzfunktionen sind allenfalls sogenannte Radikalfänger wie das Vitamin E, das als meist untersuchter Stoff in Kosmetika gilt. Einige Produkte werben mit Enzymen, die in den Zellkern eindringen und die durch UV-Licht verursachten Einschläge in der Erbsubstanz DNS ausbügeln sollen. Vielen mögen die an solche Versprechen geknüpften Erwartungen als Kaufargument ausreichen - ein durchschlagender Erfolg solcher „Cremes für den Morgen danach“ ist derzeit leider nicht absehbar.

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