Bilder zu Cube AMS 125

Produktbild Cube AMS 125
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Cube AMS 125

  • 1 Meinung

  • Moun­tain­bike

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  • von The Dog

    CUBE AMS 125 Luise BAT

    • Vorteile: gute Verarbeitung, fährt sich gut, ausgereifte Qualität, günstig, echter Allrounder
    • Nachteile: schwer
    • Geeignet für: Mountain Biking, im Grünen
    • Ich bin: begeisterter Radfahrer
    Seit gut einem Jahr bin ich nun glücklicher Besitzer des CUBE AMS 125 Mod 08 Louise BAT. Meine Freundin hat sich zeitgleich ein AMS 100 gekauft und wir sind viele Strecken zusammen gefahren. Also zu den Details:

    Gabel: Selbst auf extremen Trails in Ligurien und schneller Gangart reichen die 130mm der Revelation locker. Nach der Abstimmung auf mein Gewicht (100kg) spricht die Gabel echt genial an, je härter es zur Sache geht, desto besser bügelt die Rock Shock alles platt. Aber auch die 100er Reba, funktioniert bei meiner Freundin perfekt...nur bei meinem Gewicht wäre Sie wohl schnell am Ende :-)

    Dämpfer: Die Fox Float RP23 funktionieren gut, sind aber auch nach diversen Abstimmungen nicht so perfekt wie die Gabeln. Im Wiegeschritt wippt das Bike schon etwas (auch mit harter Abstimmung) und die Dämpfer verhärten im letzten Drittel. Gerade bei Downhills fehlt dann hinten etwas Gripp. Bei Trails bleibt das Bike allerdings sehr ruhig hinten und kann auch kontrolliert gedriftet werden.

    Laufräder und Reifen: Die DT Swiss rollen sehr leicht und sind nicht tot zu kriegen...auch nach 2000km überwiegend im Gelände sind alle Speichen fest, keine Achter, weder bei mir noch beim AMS 100. Nur bei den Reifen gab es Stress: Der Nobbi Nic ist absolut untauglich für Trails mit Gestrüpp oder scharfen Felsen, Splitt. Hatte 5x Platten, weil sich Dornen oder Steine durch den Mantel bohrten. Dann wechsel auf Albert Alpencross und Downhillmantel...seitdem fahre ich lachend durch Glasscherben und Rosensträuche :-).
    Jetzt im Winter hatten meine Freundin den ICE Spiker montiert. Auf dem Eissee absolut genial zu fahren, aber im Tiefschnee hilft auch dieser Reifen nicht weiter...bitte schieben :-). Auf Asphalt wird der Bremsweg leider ziemlich lang und der Rollwiederstand ist vergleichbar mit einem Fallschirm.

    Schaltung: Das AMS 125 hat XT komplett, bis auf den Schalthebel oben (LX). Das AMS 100 hat alles komplett XT. Ich muss sagen das die XT Schaltung oben doch einiges ausmacht...es schaltet sich einfach präziser und schneller als mit meiner LX. Dennoch müssen beide Schaltungen hin und wieder fein justiert werden, wenn man z.B. springt o. die Schaltung hinten anschlägt.

    Bremsen: Die Magura Luise BAT sind kalt relativ zahm...bis zum blockieren vorne muss man heftig zudrücken. Einmal warm sind die Dinger allerdings perfekt. Super dosierbar, super Bremswirkung, es reicht ein Finger am Hebel. Allerdings sollten gewichtige Personen bei langen, steilen Strecken auf die hinteren Scheiben aufpassen. Meine wechselten die Farben schonmal in Blau, Rot und Gold. Bei Regen ist dagegen dann wieder viel Fingerkraft gefragt. Bisher an beiden Rädern keine Probleme mit Öl, Leitungen usw.


    Lack und Rahmen: Das AMS 125 in Gold/Braun sieht in echt nicht ganz so Schick aus wie die Hochglanzfotos auf der Cube Webseite. Dennoch ist es natürlich ein absoluter Hingucker und der Wechsel zwischen den matten und polierten Flächen ist fast schon Kunst. Die Schweissnähte und die geschmiedeten Federumlenker sind ebenfalls hohe Handwerkskunst. Sämtliche Lager, Rahmenrohre und Befestigungen sind sehr Robust. Der Lack ist nicht empfindlich und hält auch grobe Steinschläge aus. Ständiges wetzen von z.B. Reparaturtaschen, Kabeln ist aber auch hier ein No Go. Auf jedenfall sollte man dieses Bike NIE unabgesperrt stehen lassen. Die Goldfarbe sticht vor allem bei den Langfingern ins Auge.
    Der Matt-Schwarze Lack des AMS 100 ist dagegen fast schon langweilig, dennoch sieht es einfach Klasse aus und lässt die meisten anderen MTBs im Joghurtbecherdesign wirklich alt aussehen. Der Lack ist nicht ganz so schlagfest wie der des 125er.

    Fahrleistungen: Das AMS 125 ist auf steilen, kurvigen Trails zuhause. Dort gibt es in dieser Preisklasse wenig andere Räder die vergleichbar entspannt und schnell zu fahren sind. Durch dem stabilen Rahmen, lange Federn und super Bremsen kann man auch so manchen Downhill fahren. Erst bei sprüngen über 1,5m merkt man die Grenzen von Rahmen/Federn/Felgen (beim AMS 100 sollte Sprünge nicht über 1m gefahren werden). Durch die U Turn Federeinstellung und die gestreckte Haltung kann man aber auch durchaus einen Marathon mit diesem Bike fahren, wenngleich das Gewicht dann bremst und das Wippen im Wiegeschritt nervt.
    Für weite Touren wie z.B. eine Alpencross ist das Bike auch ideal, sobald man einen kürzeren Vorbau verwendet um das Kreuz zu schohnen.
    Einzig auf Asphalt ist das AMS fehl am Platz...zu schwer, zuviel Rollwiederstand, zu geringe Übersetzung. Ein Rennrad ist hier ein die einzig richtige Wahl :-)

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