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Anwendungsgebiet: Migräne
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Berlin-Chemie Migrätan S Zäpfchen im Test der Fachmagazine

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    48 Produkte im Test

    „Wenig geeignet bei Migräne. Therapeutisch wenig sinnvolle Kombination eines unzureichend untersuchten Schmerzmittels und Ergotamin.“

Datenblatt zu Berlin-Chemie Migrätan S Zäpfchen

Anwendungsgebiet Migräne
Weitere Produktinformationen: Die Zäpfchen sind rezeptpflichtig.
Zusammensetzung pro 1 ml/1 g oder wie angegeben bzw. pro abgeteilte Einheit: Ergotamintartrat 1 mg + Propyphenazon 200 mg

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Ergotamin war lange Zeit ein übliches Migränemittel, bis die besser wirkenden und mit weniger unerwünschten Wirkungen belasteten Triptane den Wirkstoff aus der Migränebehandlung verdrängten. Seit Mitte 2003 ist die behördliche Zulassung für nahezu alle Arzneimittel mit diesem Inhaltsstoff erloschen.
Der zweite Inhaltsstoff dieser Kombination ist das Schmerzmittel Propyphenazon. Dieses gehört zur gleichen Wirkstoffklasse wie Metamizol. Metamizol ruft gefährliche Blutbildungsstörungen hervor.
Ein Ergot-Alkaloid mit einem Schmerzmittel in einem Mittel zu kombinieren, ist therapeutisch nicht sinnvoll. Hinzu kommt, dass das Mittel zwar die optimale Menge Ergot-Alkaloid enthält, das Schmerzmittel aber deutlich unterdosiert ist. Wenn dann der Schmerz nicht nachlässt und man sich verleiten lässt, noch eine Tablette einzunehmen, kommt man bereits in den gefährlichen Dosisbereich für Ergotamin.

Weiterführende Informationen zum Thema Berlin-Chemie Migrätan S Zäpfchen können Sie direkt beim Hersteller unter berlin-chemie.de finden.

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