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Es ist noch nicht lange her, dass integrierte Chipsätze mit Grafikeinheit lediglich minimale Bedürfnisse befriedigen konnten: Es gab einen analogen Monitorausgang, nicht erwähnenswerte 3D-Leistung, halbherzige Videobeschleunigung und dazu Netzwerk und Audio der Einstiegsklasse. Das Motto lautete: Grundausstattung auf niedrigem Niveau. Dies hat sich aufgrund höherer Anforderungen im Büroalltag und dem Wunsch nach stromsparenden Multimedialösungen in den letzten Jahren geändert. Kompakte Micro-ATX Mainboards mit integrieten Chipsätzen lassen kaum noch Wünsche offen und bieten sogar HDMI-Ausgänge für die digitale Wiedergabe hochauflösender Videos.

Was wurde getestet?

Im Test befanden sich zwei Micro-ATX Mainboards, wobei eines die Endnote „gut“ und eines keine Endnote erhielt. Gemessen wurde die Leistung der Mainboards unter anderem bezüglich Kompression und mp3-Encoding, Video-Encoding, 3DMark06 und F.E.A.R.

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  • TA690G

    Biostar TA690G

    • Sockel­typ: Sockel AM2
    • Form­fak­tor: Micro-​ATX

    „gut“

    „Mit dem TA690G AM2 liefert Biostar ein schnelles und stabiles Mainboard im Micro-ATX Format ab, das sehr umfangreiche Tuningoptionen bietet und sich passabel übertakten lässt. Mit der aktuellen BIOS-Version arbeitet das Mainboard problemlos und zuverlässig, Biostar verwirklicht ein durchdachtes Platinenlayout und auch qualitativ hinterlässt die Hauptplatine einen guten Eindruck. Das Highlight dieses Mainboards ist sicherlich die Anschlussvielfalt der Grafikeinheit ...“

  • TF7050-M2

    Biostar TF7050-M2

    • Sockel­typ: Sockel AM2

    ohne Endnote

    „Das Biostar TF7050M2 hat durchaus Potential: Die GeForce 7050 Grafikeinheit bietet zumindest bei niedrigen Auflösungen für alte Spiele eine ausreichende Leistung und ist der Radeon X1250 deutlich überlegen. NVIDIA unterstützt zwar die Ausgabe auf zwei Bildschirme, dabei ist jedoch nur eines der Signale digital. Biostar hat auf einen DVI-Anschluss verzichtet und neben VGA und TV-Ausgang eine HDMI-Buchse implementiert. Der digitale Kopierschutz HDCP wird hierbei unterstützt. Die maximale Auflösung fällt mit 1920 x 1440 Bildpunkten geringer aus als bei AMD. Auf dem Papier bietet die nForce 630a Southbridge zwölf USB 2.0-Anschlüsse, doch Biostar führt lediglich zehn dieser Ports aus. Auch beim Gigabit-LAN Controller meidet Biostar die Lösung des Chipsatzes und greift zu einem Controller von Realtek. Die HD-Audio Qualität entspricht der des TA690G AM2 und auch auf dem TF7050M2 ist das Übersprechen der Stereokanäle deutlich zu hoch. Bei der ATA133-, Serial-ATA- und USB 2.0-Performance kann NVIDIA hingegen überzeugen und liefert sehr gute Resultate. ...“

  • Tests

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