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Produktbild Unold Tazer
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Unold Tazer

  • Tem­pe­ra­tur­stu­fen: 2
  • Geblä­se­stu­fen: 2

ohne Endnote

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Unser Fazit

Rei­se­föhn „Made in Ger­many“

Was oft unter der Bezeichnung „Reiseföhn“ vertrieben wird, ist kaum der Rede wert. Zwar klappbar, kompakt und mit Spannungsumschalter, doch oft genug mit unbefriedigender Trocknungsleistung – selbst unter der Annahme, dass Frisierwünsche urlaubsbedingt häufig weniger ambitioniert ausfallen. Beim Unold Tazer soll es das Problem nicht geben. Der auf der IFA 2013 vorgestellte Föhn speziell für unterwegs gehört zwar nicht zu den Ausstattungskönigen der Branche, kann sich aber mit solider Leistung und sogar einer separaten Kaltstufe im komfortablen Mittelfeld positionieren.

Kaltluftstufe fixiert die neue Lage

Um die Kaltstufe ranken sich oft Missverständnisse. Kalte Luft soll keinen Ersatz für geräteeigenen Überhitzungsschutz liefern, den der Tazer ohnehin vorweisen kann. Vielmehr kommt kalter Luft die Aufgabe zu, die Frisur zu stabilisieren. Wo heiße Föhnluft die Wasserstoff-Brückenbindungen im Haar schwächt, um es zu formen, vermag Kaltluft die neue Lage zu fixieren. Noch nicht einmal bei ausgewachsenen Föhnen für den stationären Heimgebrauch ist solch eine Funktion selbstverständlich – umso achtenswerter, wenn ein Reiseföhn wie der Unold sie besitzt. Abzuwarten bleibt nur, wie die Nutzerschaft sie wahrnimmt. Häufig, vor allem bei Budgetware mit Gleichstrommotor (DC), sind Kaltluftstufen in Wahrheit Lauwarmstufen und kaum von der untersten Temperaturstufe zu unterscheiden – oder sie brauchen, um die Temperatur zu drosseln.

Mit umschaltbarer Voltleistung

Dem klangvollen deutschen Namen Unold sollten ferner die soliden, mindestens durchschnittlichen Leistungsdaten gerecht werden: Mit 1.000 bis 1.200 Watt Nennleistung, der üblichen Anzahl der Temperatur- (2) und Leistungsstufen (2) sowie der praktischen Aufhängeöse mit Knickschutztülle und einem Spannungsumschalter (230 auf 110 Volt) für diverse Auslandseinsätze. Sicherlich: Einen Volumendiffusor findet man eher in der Zubehörliste der Konkurrenz – doch er würde kaum in die mobile Gesamtcharakteristik des Tazer passen. Dennoch beschränkt er sich nicht auf das schnöde Haaretrocknen. Denn mit seiner abnehmbaren Ondulierdüse unterstützt er sogar Dreharbeiten und Wellenbewegungen, und mangels raumgreifender Ausführung dürfte sie dem reisetauglichen Gesamtkonzept nicht entgegenstehen. Für knapp 15 Euro eine gute Leistung.

von Sonja

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