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Unser Fazit
12.11.2013
Unold Pro red metallic 87 304
Erstaunlich viel Ausstattung für wenig Geld
Der Neuzugang zum Haartrocknersortiment des deutschen Herstellers Unold Elektro soll in Kürze in den Handel kommen, offiziell ist er auf 20 EUR taxiert, wird aber sicherlich für weniger zu haben sein. Für diese niedrige Summe bietet der Pro red metallic (87304) erstaunlich viel fürs Geld, und zwar nicht nur ein Gehäuse in der aktuellen Trendfarbe „Rotmetallic“, der der Föhn seinen Namen verdankt.
Ausstattung
Zur Ausstattung des Föhns gehören natürlich auch zuerst einmal die Standardfunktionen, die da lauten: Zwei Gebläsestufen sowie drei Temperaturstufen. Sie lassen sich aller Wahrscheinlichkeit nach frei kombinieren, so dass insgesamt sechs verschiedenen Stufen zur Verfügung stehen. Darüber hinaus bietet auch der Unold, wie mittlerweile die meisten Haartrockner, die zuschaltbare Ionisierungsfunktion. Durch die negativ geladenen Teilchen, die dem Luftstrom beigemengt werden, soll der elektrische Aufladung der Haare beim Föhnen entgegen gewirkt werden. Ein weiterer Effekt besteht darin, dass die Haare nicht „austrocknen“ und brüchig werden sowie leicht glänzen. Diese Funktion in einem Föhn für unter 20 EUR ist tendenzielle eine Seltenheit, über ihren Nutzen gehen die Meinungen allerdings weit auseinander. Genau so ungewöhnlich ist das Zubehör. Denn zum Lieferumfang gehört nicht nur eine Ondulierdüse, sondern sogar ein Volumendiffusor. Praktisch und vernünftig: das Lufteinlassgitter lässt sich zum Reinigen abnehmen.
DC-Motor
Gespart wurde dagegen am Motor – was jedoch nicht weiter verwundert. Eingebaut ist nämlich ein Gleichstrommotor („DC“), der es in Sachen Robustheit und Langlebigkeit nicht mit einem Wechselstrommotor („AC“) aufnehmen kann. Für eine exzessive Nutzung ist der Unold daher eher weniger gedacht beziehungsweise geeignet. Außerdem hat die Motorwahl auch Folgen für die sogenannte Kaltstufe, das heißt, für den „kalten“ Luftstrom, der beim Finish des Stylings zum Einsatz kommt. DC-Motoren lassen sich nach dem Einschalten der Funktion länger Zeit, den Luftstrom „kühl“ zu bekommen als die AC-Motoren, außerdem bleibt die Luft selbst eher warm/lauwarm. Mit etwas Vorsicht beim Finish kann über diesen kleinen Makel sicherlich hinweg gesehen werden.
Fazit
Noch nichts ist natürlich über die Hitzeentwicklung des Föhns bekannt, ein entscheidendes Kriterium für die Qualität, denn bei zu heißer Luft wird das Haar geschädigt. Bis genaue Daten darüber vorliegen, wird es noch ein bisschen dauern, abwarten lohnt sich jedoch. Denn schließlich bietet sich der Unold dank seiner Ausstattung fürs Styling an und sieht seine Aufgabe nicht allein darin, die Haare zu trocknen. Sollten es sich herausstellen, dass er diese Aufgaben meistern kann, wäre der für 15 bis 20 EUR demnächst auch auf Amazon lieferbare Föhn ein äußerst attraktiver Kandidat.