Sie­mens WT46B200 Test

  • 3 Tests
  • 16 Meinungen

  • Kon­den­s­trock­ner
  • 8 kg
  • 62 dB

Befriedigend

2,8

Kein Strom­spa­rer, aber gut aus­ge­stat­tet und ein­fach zu bedie­nen

Stärken

Schwächen

Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • „durchschnittlich“ (54%)

    8 Produkte im Test

    Trocknen (50%): „gut“;
    Umwelteigenschaften (15%): „weniger zufriedenstellend“;
    Handhabung (30%): „gut“;
    Sicherheit und Verarbeitung (5%): „gut“.

  • „befriedigend“ (2,8)

    14 Produkte im Test

    Trocknen (50%): „gut“ (1,8);
    Umwelteigenschaften (15%): „ausreichend“ (3,8);
    Handhabung (30%): „gut“ (2,4);
    Sicherheit und Verarbeitung (5%): „gut“ (2,0).

    • Erschienen: 28.08.2014
    • Details zum Test

    „befriedigend“ (2,8)


Kun­den­mei­nun­gen

3,0 Sterne

16 Meinungen in 1 Quelle

5 Sterne
3 (19%)
4 Sterne
2 (12%)
3 Sterne
7 (44%)
2 Sterne
2 (12%)
1 Stern
2 (12%)

3,0 Sterne

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Unser Fazit

Kein Strom­spa­rer, aber gut aus­ge­stat­tet und ein­fach zu bedie­nen

Stärken

Schwächen

Trocknen

Trocknungsleistung

Der baugleiche Zwilling des Bosch WTB86200 liefert in allen Standardprogrammen gute bis sehr gute Resultate. Schranktrocken wird Baumwollwäsche bei voller wie halber Befüllung, im Programm Pflegeleicht entfernt Siemens Restfeuchte hervorragend aus der Kleidung. Auch gut: Im Minuten-Modus für Hemden werden Textilien gleichmäßig bügelfeucht.

Programmdauer

Nur etwa zwei Stunden braucht der Siemens für eine Ladung Wäsche im Normalprogramm. Es ist gerade umgekehrt wie bei den Wärmepumpentrocknern – die zwar sparsamer, aber auch langsamer arbeiten. Auch gut in diesem Kontext: Ein Feuchtefühler steuert die Trocknungszeit abhängig vom Feuchtegrad und hält die Trocknungsdauer seinerseits entsprechend kurz.

Lautstärke

Eine ganz große Stärke des Siemens ist die geringe Betriebslautstärke. Das gilt insbesondere für Nutzer, die ihn in der Regel erst abends starten können und keinen Waschkeller, sondern beispielsweise einen nicht verschließbaren Raum in einer hellhörigen Mietwohnung nutzen müssen.

Verbrauch

Stromverbrauch

561 kWh Strom zieht der Trockner im Jahr aus der Leitung – unwirtschaftlicher geht es kaum. Bei mancher Konkurrenz wie etwa dem WT45W463 fällt gerade Drittel dieses Strombedarfs im Jahr an. Vor diesem Hintergrund würde sich der Kauf eines modernen Wärmepumpentrockners etwa für eine Kleinfamilie schon nach wenigen Jahren rechnen.

Energieeffizienzklasse

Misslich: Das Modell ordnet sich in die Trocknerriege ohne Wärmepumpentechnologie ein – und damit in die schlechte Effizienzklasse B. Es besitzt lediglich einen Wärmetauscher, der die Abluft ungenutzt ins Freie abführt. Bei der modernen Konkurrenz mit Wärmepumpe bleibt die Heizenergie im Raum erhalten.

Ausstattung

Programmauswahl

Die Programmauswahl ist üppig und in der Summe auch alltagstauglich. Denn Siemens bündelt hier zeit- und feuchtebasierte Programme für empfindliche Textiltypen wie Wolle oder Dessous mit Outdoor-Programmen für Funktionsstoffe, einem kurzen Auffrischungsprogramm für Hemden und einem Hygienemodus für Allergiker.

Zusatzfunktionen

Bei der Reihe iQ700 hast Du es mit der Siemens-Komfortklasse zu tun. Das zeigt sich in Extras wie einer feuchtebasierten Trocknung, 24-h-Startzeitvorwahl oder einem Direktablauf für das gesammelte Restwasser. Das ist ungewöhnlich in dieser Preisklasse – hat aber nach unseren Kriterien auch ungeachtet dessen erhöhte Aufmerksamkeit verdient.

Anzeigen & Signaltöne

Bezüglich des Anzeigenspektrums hält der Siemens mehr als das Übliche vor. Von der Tankanzeige über den Restzeit- und Statushinweis bis hin zum Verflusungs-Signal ist alles vertreten. Besondere Aufmerksamkeit verdient der deaktivierbare Signalton am Programmende: Wer ihn als störend empfindet, kann ihn einfach stummschalten.

Bedienung

Reinigung & Wartung

Um ein Zusetzen der Luftwege zu verhindern, musst Du das Filtersystem penibel sauber halten. Je nach Benutzungshäufigkeit kann das aufwendig und zeitraubend sein. Im Gegenzug lassen sich Flusensieb und Wassertank einfach und das Kondensatorsieb immerhin durchschnittlich gut reinigen.

Be- & Entladen

Wenn eine bequeme Bedienweise für Dich zu den wichtigsten Auswahlkriterien gehört, lassen sich das praktische Glasbullauge und die weite Türöffnung als Kaufgründe anführen. Nur die Türdichtung und Position des Flusensiebs bringen es auf geringere Sympathiewerte in den Nutzermeinungen: Das Zuviel an Material stört beim Be- und Entladen der Trommel.

Bedienelemente

Hinsichtlich der Bedienung urteilt die Testpresse mit einem Gut, hält sich aber mit Detailwertungen zurück. Präziser äußert die Kundschaft ihr Lob: Die Drehwahlschalter sind hochwertig und die Tasten selbsterklärend.

von Sonja

Lei­der extrem strom­hung­rig

Ein moderner Trockner für nur 425 Euro? Das klingt wie ein echtes Schnäppchen, zumal der Siemens WT46B200 iQ700 tatsächlich noch recht neu ist in der Produktpalette des Herstellers. Die Einordnung in die Baureihe iQ700 deutet zudem an, dass es sich um ein hochwertig ausgestattetes Produkt handelt. Und in der Tat zeigt der für 8 Kilogramm Wäsche ausgelegte Kondenstrockner viele Merkmale, die man bei einfachen Geräten nicht findet. So gibt es ein gut ablesbares LED-Display mit Programmablauf- und Restlaufzeitanzeige sowie einer 24-Stunden-Startzeitvorwahl, einen 60 Minuten laufenden Knitterschutzmodus am Programmende (damit das anschließende Bügeln nicht gänzlich zur Qual wird) und eine ganze Handvoll an Spezialprogrammen.

Angenehm üppige Sonderausstattung

Zu letzteren zählen unter anderem Programme für verschiedene, empfindliche Textiltypen wie Wolle, Dessous und Outdoor-Funktionsstoffe sowie Spezialmodi wie ein Auffrischungsmodus für Hemden (nur 15 Minuten Dauer) und ein Hygienemodus namens „Allergie Plus“. Darüber hinaus kann man sich hier einfach zurücklehnen und zusehen, denn dank „autoDry“ werden die Trocknungsprogramme vom Gerät vollautomatisch gesteuert – die Trocknungszeit hängt also vom tatsächlichen Feuchtegrad der Materialien ab und nicht von einer fix festgelegten Zielzeit. Nicht zuletzt überzeugt der WT46B200 iQ700 mit einer verhaltenen Arbeitslautstärke, die sich bei sehr moderaten 64 dB(A) bewegt. Das ist so leise wie ein moderner Saugroboter, der schnurrend seine Kreise zieht.

Zieht aber dreimal so viel Strom wie Modelle mit Wärmepumpe

Der Siemens WT46B200 iQ700 hat aber dennoch eine Schwäche. Und die dürfte das Gerät trotz des niedrigen Anschaffungspreises für viele Kunden durchfallen lassen. Es verzichtet nämlich schlichtweg auf die moderne Wärmepumpentechnologie. Das heißt, es werden Unmengen von Strom verbraucht. Im Jahr fallen nicht weniger als 561 kWh an – das ist mehr als das Dreifache dessen, was die aktuellen Topmodelle von Siemens benötigen! Im Laufe eines Jahres bedeutet dies Mehrkosten für den Unterhalt von 75 bis 100 Euro (bei 20 bis 25 Cent je Kilowattstunde). Jedes Jahr. Schon nach vier bis fünf Jahren hat sich daher die Anschaffung eines modernen Wärmepumpentrockners rentiert...

von Janko

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