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Unser Fazit
17.01.2014
Osann Caosking
Reboard-Kombikinderwagen im Kingsize-Format
Nahezu jeder der heute stark beworbenen Kinderkarossen mit Allroundqualiäten zeichnet sich durch Platzmangel aus. Zwar geben sich die urbanen Buggys und Sportwagen nur selten in Klappbarkeit, Kompaktheit und Kofferraumtauglichkeit Blößen, doch näher betrachtet liegt der Fokus hier eher auf Elternkomfort denn auf den Bedürfnissen des Kindes. Beim Caos-king soll es das Problem nicht geben: Der Osann-Abkömmling und Neuzugang im Sortiment des Herstellers, der seine Bekanntheit vor allem durch seine Kindersitze hat enorm steigern können, will Eltern- und Kindbedürfnisse gleichermaßen bedienen.
Großzügige Platzverhältnisse
Dank seiner XL-Auslegung bei der Tragewanne trifft er damit offenbar einen Nerv: Warentester beklagen seit langem zu enge Platzverhältnisse insbesondere bei den Erstlingswagen, doch vor allem in Elternforen und auf den Verkaufsportalen spielt sich dieselbe Diskussion bei den Sitzkarossen ab. Der Caos-king, ein Kombinkinderwagen und Allrounder im besten Sinn, präsentiert sich mit einer besonders geräumigen Tragewanne, die sich in den ersten Lebensmonaten auch als vollwertiges Reisebett nutzen lassen soll. Die Tragewanne lässt sich mit wenigen Handgriffen per Klicksystem vom Gestell lösen und später gegen den Sportsitz austauschen. Chapeau: Bei der Blickrichtung hat man die Wahl – entweder residiert das Kind im Eltern- oder Panoramablick nach vorn.
Mehrwert durch komplett flache Schlafposition
Einen erweiterten Nutzwert bietet der Caos-king mit der komplett waagrecht absenkbaren Rückenlehne. Bei der Suche nach solchem Komfort wird man im Fachhandel gar nicht so leicht fündig - jedenfalls hierzulande. Ferner gibt es ein großzügiges, individuell einstellbares Verdeck mit Sichtfenster, eine geräumige Untergestelltasche und einen verstellbaren Schieber. Stadttauglich ist er in nahezu allen Belangen: Mit wendigen Schwenkrädern, nur 13 Kilogramm im Buggymodus und Klappmaßen von 89 x 65 x 37 Zentimetern. Mit seiner Spurbreite von 65 Zentimetern sind in engen Fahrstühlen, mitunter auch beim Einstieg in Stadtbusse allerdings Grenzen gesetzt. Wie viel Osann für das königliche Gefährt verlangt und wann es in den Handel kommt, ist derzeit noch unbekannt.