Nitro Snow­boards Swindle (2015) Test

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Im Test der Fach­ma­ga­zine

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    10 Produkte im Test

    „Dank verstärkter Kante und robustem Belag ist dieses Brett für den Einsatz im Park und auf Rails prädestiniert. Doch auch auf der Piste ermöglicht seine spezielle Konstruktion bei jedem Tempo ein hohes Maß an Kontrolle und mühelose Turns.“


Unser Fazit

Bereit für den Stra­ßen­kampf

Das Geld für den Winterurlaub könnte man sich eigentlich getrost sparen, denn mit dem Swindle dringt Nitro gezielt in jenes Terrain vor, das bisher nur den rollenden Geschwistern vorbehalten war. Richtig dirty sollte es werden, das Board, mit Blick auf jene stark wachsende Rider-Community, die es gerne auch mal vorzieht, den verschneiten Treppenaufgang vor dem eigenen Haus zur Rail zu machen. Das heißt natürlich nicht, dass es für den Snowpark oder auf der Piste nicht genauso gut taugt. Doch warum so weit fahren, wenn des Riders Glück – genügend Powder vorausgesetzt – schon nebenan zu finden ist?

Ohne Ecken, aber mit ausgeprägten Kanten

Natürlich erfordert ein rabiater Zerstörer wie das Swindle auch eine kernigen Charakter, der die Schnittigkeit üblicher Snowboards bei weitem übertrifft. Nitro weiß das und verpasste seinem urbanen Kanten, die doppelt so zäh sind wie Standardkanten der Mountain-Bretter. Klar, dass es damit natürlich noch lange nicht getan ist, denn auch der Belag benötigt hier besondere Zuwendung. Daher wurde Nitros urbaner Schneespross mit einer Schale verpackt, wie sie oft auch bei den Raceboards zum Einsatz kommt: Sintered Speed Formula HD – ein Belag, der sich durch besondere Härte auszeichnet. Um mehr Sprungpotenzial für Ollies & Co. zu erhöhen, wurde die Boardmitte softer konstruiert. Das verlangt weniger Kraftaufwand beim Pressing und sollte dem Board einen Tick mehr Geschmeidigkeit bei Turns verleihen. Das Cap für die Münzen sollte auf jeden Fall bereitliegen, denn manch ein Nachbar wird sich sicher für die Showeinlagen mit der ein oder anderen Tantieme bedanken.

Auch mit prominenter Design-Inspiration

Neben einer Wide-Version gibt es das Board auch noch als limitierte Sonderedition mit Design-Inspiration der Nitro-Teamrider Sam Taxwood und Brandon Hobush. Das verleiht dem edgy Charakter des Boards zusätzlich ein authentisches Finish und macht es für jeden Style-orientierten Street-Pro zur interessanten Option. Doch wie gesagt: Auch im Snowpark wird das Board seine Wirkung sicher nicht verfehlen. In der Standard-Version ist es bei Amazon aktuell für 419 Euro zu haben.

von Daniel

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