Moon Leo

  • Kom­bi­kin­der­wa­gen
  • Geeig­net für: Babys ab Geburt

ohne Endnote

Aktuell gibt es nicht genug Tests oder Meinungen für eine Note.

Unser Fazit

Zwar keine Trend­nase, aber mit Rie­cher für die Zukunft

Zugegeben: Nutzermeinungen im Netz sind nur selten echte Entscheidungshilfen, wenn sie höchst einsamer Natur sind. Zum Moon Leo beispielsweise ist nicht viel mehr zu finden als eine Solitär-Lobeshymne ohne jegliche Eintrübung, dafür aber mit etlichen „Kauft-ihn-Botschaften“ – noch dazu zu Produktmerkmalen, die typische Verkaufsargumente darstellen. Und trotzdem: Man kann dem Bayern durchaus Positives abgewinnen, das weit über bloß optische Vorzüge hinausgeht.

Ausstattungsmerkmale

Für vergleichsweise kleines Geld erhält man hier ein ansprechend geschnürtes Paket, das die gesamte Mobilitätsfrage mit Baby und Kleinkind lösen kann: Eine Softtragetasche als Wannenaufsatz für die ersten Monate, einen Umsetzer-Sportsitz für später, wenn das Kind selbstständig sitzen kann (mit flexibel positionierbarer Sitzoption für die sensible Übergangszeit vom Liege- zum Sitzalter) und, allerdings nur als Vorbereitung auf einen optional erhältlichen Reiseaufsatz, sogenannte Universadapter zum Aufstecken. Interessant dabei: Das „Universal“ ist hier kein bloßes Marketingvokabular. Vielmehr schärft es den Blick für einen echten Benefit. Denn es lassen sich Autoschalen von mehreren Marken auf das Gestell setzen (Kiddy, Recaro, HTS, Cybex oder Maxi-Cosi).

Große EVA-Räder überrollen Hindernisse besser

Auch das übrige Datenblatt enthüllt klare Vorteile und Abgrenzungsmerkmale zur Massenware – und ein Gespür für die Zukunft. Zum Beispiel mit der außerordentlich variablen Schiebereinstellung für unterschiedlich große Eltern (von 80 bis 110 Zentimeter), dem kompakten Klappmaß für mehr Mobilität, vor allem aber mit Fahrwerkskomponenten, die ein weites Einsatzspektrum auf glatten und unbefestigten Oberflächen versprechen: Große, hinten 30 Zentimeter (!) durchmessende und „pannenfreie“, weil ausgeschäumte EVA-Räder, abrollfreudig über Hindernisse und Bordsteinkanten; an der Vorderachse wiederum finden sich etwas kleinere und stadttauglich-schwenkrädrige Reifen, die man in engen Supermarktgassen und überfüllten Fußgängerzonen gut brauchen kann.

Verstellbar ist nur die Bein-, nicht aber die Fußstütze

Eher Scheinkomfort hingegen ist Fußstütze mit dem Attribut „mehrfach verstellbar", ebenso die bis in eine Schlafposition abklappbare Rückenlehne. Denn damit sind, betrachtet man sich die Konkurrenz, eher Selbstverständlichkeiten bei einem Kombi-Kinderwagen benannt. Man könnte darin sogar ein Defizit sehen: Verstellbar ist nämlich nur die Bein-, nicht aber die Fußstütze, sodass etwa bei klein gewachsenen Kindern die Beinchen in der Luft hängen. Darüber hinaus gibt es nur eine Alternative zur Sitzposition – und diese erscheint vor dem Hintergrund, dass die Babywanne schnell zu klein sein wird, als nicht flach genug für die Übergangszeit. Einen Riecher für das, was Eltern heute wichtig ist, hat der Leo aber. Auch beim Kurs (270 EUR bei Amazon).

von Sonja

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