Erinnert sich noch jemand, wie er als Kind mit Wachsmalstiften seine ersten Bilder auf große Papierflächen gemalt hat? Mit Crayon Physics Deluxe kann man diese Kindheitserinnerungen auf dem iPhone wieder aufleben lassen – auf eine witzige und ausgesprochen intelligente Art und Weise. Dahinter versteckt sich nämlich im Grunde ein Denk- und Geschicklichkeitsspiel, das es durchaus in sich hat.
Bei Crayon Physics Deluxe muss der Spieler eine Kugel zu einem Zielpunkt, symbolisiert durch einen fünfzackigen Stern, befördern. Dabei darf er nahezu beliebige Gegenstände zeichnen, die dann zum Beispiel im Bild nach unten fallen und auf vorgegebenen Hindernissen liegen bleiben oder neue Barrieren bilden. So kann man zum Beispiel eine Planke zeichnen, die auf zwei Pfeiler fällt und so der rollenden Kugel die Möglichkeit eröffnet, den Abgrund zu überwinden. Oder man malt einen Felsbrocken, der auf eine Wippe fällt und die Kugel auf der anderen Seite nach oben katapultiert – dem diesmal schwebenden Stern entgegen. Die Level werden natürlich immer schwieriger und ein Level-Editor führt zu eigenen Experimenten in der Wachsmal-Welt.
Allerdings monieren zahlreiche Spieler, dass zumindest auf dem älteren iPhone 2G die Steuerung träge reagiert und die Kugel oftmals nicht so rollt, wie sie sollte. Das an sich geniale Spielprinzip werde dadurch konterkariert und das Spielen schnell zum Dauerfrust. Haben Sie ähnliche Probleme bemerkt? Und wie sieht es auf dem iPhone 3G aus? Denn auch wenn das Spiel nur rund 4 Euro kostet, ist sowas natürlich ärgerlich. Alternativen sind übrigens das sehr ähnliche Touch Physics für nur 79 Cent im App Store und das kostenlose JellyCar.
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- Erschienen: 01.04.2009 | Ausgabe: 5/2009
- Details zum Test
4 von 6 Punkten
„... Zu den großen Schwächen von Crayon Physics Deluxe zählt die nur mäßige Performance: Der Bildaufbau stockt spürbar, die Ladezeiten ziehen sich in die Länge. Wenig Begeisterung löst auch der mitgelieferte Editor aus. ...“


