Neben einer Vielzahl an Grafikkarten mit einer speziellen IceQ-Kühlung bietet der Hersteller auch eine Radeon HD 6870 im Referenzdesign an. Die 2-Slot-Grafikkarte ist mit dem gleichen Kühlsystem versehen, wie es der Chip-Riese AMD benutzt. Lediglich das Emblem des Herstellers auf der Abdeckung des Kühlers weist auf den Produzenten hin.
Die Referenz
Das Layout der Platine entspricht exakt dem Vorbild und kommt auf eine Gesamtlänge von 248 Millimetern. Der 75 Millimeter große Axiallüfter ist am äußeren Rand der Kartenabdeckung montiert und verrichtet dort mehr oder weniger hörbar seinen Dienst. Im 2D-Betrieb ist der Lüfter mit nur 0,6 Sone noch flüsterleise, was sich unter Last im Gaming-Betrieb dann schnell ändert, da die Geräuschkulisse auf 3,1 Sone anschwillt. Die Temperaturen des mit 900 MHz getakteten Grafikkerns liegen dann bei 39 respektive 74 Grad Celsius und entsprechen dem Referenzwert. Das Platinendesign ist frei von Spulenfiepen, das höchstens im vierstellen Bildratenbereich leicht hörbar wird, in der Praxis jedoch so gut wie nie auftritt.
Ausstattung
Für den Multimonitor-Betrieb stehen zwei DVI-Anschlüsse neben einem HDMI- und einem DisplayPort-Anschluss zur Verfügung. So lassen sich mit Eyefinity Games auf mehrere Monitore verteilen. Die Belastung der Referenzkarte kann aber bei einer derartigen Bestückung schnell an die Grenzen der Karte führen. Nutz man noch einen Monitor mit VGA-Anschluss, kann man den Lieferumfang befindlichen DVI zu VGA Adapter nutzen. Freunde des Mehrkartenbetriebs erhalten beim Kauf eine CrossFire-Bridge zum Verbinden zweier Grafikkarten. Und wenn das Netzteil keine PCI-Anschlüsse besitzt, kann man die beiden Molex zu 6-Pin Adapter benutzen.
Ohne Ecken und Kanten
Die rund 140 EUR erhältliche Radeon HD 6870 mit 1 GByte GDDR5-Speicher entspricht dem AMD-Referenzdesign und hat keinerlei Besonderheiten zu bieten. Für den Gelegenheitsspieler mag das durchaus ausreichen.