Grun­dig InMo­tion Hair Sty­ler HS 7330 Test

  • 1 Test
  • Kera­mik-​Tur­ma­lin­be­schich­tung
  • Auf­heiz­dauer: 30 Sekun­den

Gut

2,4

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Im Test der Fach­ma­ga­zine

  • „gut“ (83,2%)

    Platz 14 von 17

    Wenn man mit dem Grundig-Gerät arbeitet, dauert es eine Weile, bis man das gewünschte Glättergebnis erreicht hat. Nach der Anwendung fühlt sich das Haar angenehm an. Die sogenannte Cool-Tip-Funktion ist jedoch nicht spürbar. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.


Unser Fazit

Vibra­tio­nen ver­tei­len die Haar­sek­tio­nen

Das Unternehmen Grundig kann bereits auf eine stattliche Palette an Haarstylern verweisen, zeigt sich in diesem Produktsegment aber stets innovativ. Fortan führt es den Haarglätter HS 7330 im Sortiment, den jüngst das ETM Testmagazin (10/2013) auf den Prüfstand hatte. Es handelt sich dabei um ein Glätteisen mit einer Cool-Tip-Spitze, die für eine kühlere Spitze sorgen soll. Die Grundidee ist famos, nutzt man in vielen Stylingsituationen doch die andere Hand zum Zusammendrücken des Eisens an der Gertespitze. Doch offenbar ist das Konzept nicht rundum ausgereift.

Von einem Cool-Tip kann keine Rede sein

Beim Grundig HS 7330 liegt der Fokus grundsätzlich ganz auf Hitzeschutz: Die abgerundeten Spitzen der haarschonenden keramik- und turmalinbeschichteten Heizbacken zeigen sich nicht nur optisch, sondern auch im Material als zusätzliche Grifffläche. Auf diese Weise sollen Brandblasen an der Hand verhindert werden, die mancher zur Unterstützung des Drucks auf die Heizplatten beim Frisieren nutzt. Doch offenbar funktioniert das bis nur bis zu einem gewissen Grad: 98 Grad Celsius an der Gerätespitze muss man offenbar schon aushalten, um die als „Cool-Tip-Spitze“ bezeichnete Grifffläche als kühl zu empfinden.

Benötigt mehrere Anläufe für absolute Glätte

Das aber scheint nicht der einzige Haken des Gerätes zu sein, auch konnte das Grundig-Produkt mit nur mäßigen Glättergebnissen überzeugen. Die Glättkraft liege im „befriedigenden Bereich“, in den meisten Fällen würden mehrere Anläufe benötigt, um absolute Glätte zu erzielen (ETM Testmagazin 10/2013). Auch eine Transportverriegelung sucht man vergeblich, nur ein Klettverschluss ist beigelegt, mit dem sich die Heizplatten zusammenhalten lassen – dennoch ein ausreichender Grund für einen Punktabzug. Anders verhält es sich mit der Tastensperre: Ihr Fehlen störe deshalb nicht, weil die Tasten nicht unbewusst verstellt werden könnten.

Vibrationen verteilen die Haare

Im Übrigen aber zeigt sich das Gerät mit ordentlichen Leistungen im Aufheizverhalten (30 Sekunden bis zum Erreichen der untersten einstellbaren Betriebstemperatur von 160 Grad Celsius, 90 Sekunden bis zur Maximaltemperatur von 210 Grad Celsius), einer bereits nach 30 Minuten aktivierten Abschaltautomatik und einer Vibrationsfunktion. Letztgenannte dient aber nicht, wie man mit Blick auf die Konkurrenz hätte vermuten können, dem Schutz vor zu viel Druck auf das Haar, sondern einer besseren Verteilung der Haarsektionen zwischen den Platten. Wie viel man derzeit für das Gerät investiert, ist noch unklar.

von Sonja

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