Flux A-10 S Test

(Herren-Trekkingrad)
A-10 S Produktbild
  • keine Tests
3 Meinungen
Produktdaten:
Typ: Trek­kin­grad
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Einschätzung unserer Autoren

A-10 S

9- oder 14-Gänge-Menü?

Nicht maßgeschneidert, aber anpassungsfähig, so möchte sich das A-10 S von Flux auf fast jeden Bedarf einstellen.
Den Scheibenbremser gibt es in verschiedenen Rahmengrößen (S, M und L) und Farben. Frauen rollen in cremeweiß oder karminrot durch die Stadt, Herren schwingen sich auf ausschließlich schwarze Modelle.
Frei wählen kann man zudem zwischen einer 9-Gang-Variante und einem 14-Gang-Speedhub. Zwischen beiden Varianten liegt jedoch ein Preisunterschied von rund 800 Euro.

Anpassungsfähigkeit hat ihren Preis, aber wer bitte fährt mit diesem Rad durch ein Gelände, das diesen Preisunterschied für fünf weitere Gänge rechtfertigen würde?

Weitere Einschätzung
A-10 S

Haltung gut, alles gut

Flux A10SEntspannter und gesünder soll es sich mit demFlux A-10 S radeln lassen. Dank flachem Sitzrohrwinkel und nach vorn versetztem Tretlager lässt es sich offenbar gut sitzen. Harte Stöße in die Wirbelsäule sollen durch eine gefederte Sattelstütze gedämpft werden. Der Multipositionslenker erlaubt unterschiedlichste Griffpositionen und verhindert damit monotone Belastungen der Rücken- und Nackenmuskulatur.

Man gesundet sicher nicht während des Fahrens, schlechter sollte es einem danach aber auch nicht gehen. Ich bin ehrlich gespannt auf Erfahrungsberichte von Besitzern dieses Flux, vor allem von denen, die bereits Wirbelsäulen- und Hüftbeschwerden haben und trotzdem frohen Mutes ihr Rad besteigen.

Kundenmeinungen (3) zu Flux A-10 S

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  • Wie der Zufall manchmal spielt

    von Lullatsch
    • Vorteile: gute Verarbeitung, fährt sich gut, hochwertige Einzelkomponenten
    • Geeignet für: alltägliches Radfahren, lange Touren
    • Ich bin: begeisterte Radfahrer

    Ich kam ja nicht direkt zu meinem A10S, sondern über mein kaputtes rechtes Bein.
    Nach Einsatz einer Tumorendoprothese (Knie) letztes Jahr, war’s erst mal aus mit dem Beugewinkel und dem Bewegen eines herkömmlichen Rads (Sitzhöhe, kein Bodenkontakt beim Anhalten). Also Suche nach einer Lösung. Liegerad und Trike schieden schon sehr bald aus, zu speziell für das was ich suchte. Dann das A10 auf der Flux-Seite im www. Interessant was da geschrieben steht. Also Händler suchen zum Prüfen und Probefahren. Leider nicht so einfach bei einem Nischenprodukt.
    Schließlich Probefahrt direkt beim Hersteller, dank des Engagements meines Fahrradhändlers und weil Flux in meiner Nähe ist. Herzlichen Dank an dieser Stelle an Herrn M., der sich diesen Samstagvormittag Zeit genommen hat und auch bereits zuvor alle Fragen nach Kurbellängen, Übersetzungen und Tretlagerhöhen sofort und zuvorkommend beantwortet hat und warum man unbedingt die Federsattelstütze nehmen sollte.
    Dann stand es vor mir: schwarz, langgestreckt und hoch zugleich, stabil auf dem Seitenständer ruhend, chromglänzend die SON Nabe, Chrom auch die Speedhub, rot abgesetzt Teile der Bremse. Gefiel mir.
    Gefällt mir auch heute noch, vielleicht noch viel mehr, weil das Fahren auf dem A10 zwar nach wie vor Radfahren ist, aber anders. Locker, entspannt, weg vom Bestreben immer der erste zu sein. Werde ich halt von anderen Radlern überholt, was soll’s? Das mag jeder natürlich anders sehen und erleben, klar. Muss auch so sein, sonst würden wir alle das gleiche Teil fahren, wie die Chinesen, früher. Langweilig. Es lebe nicht die Mitte, sondern die Diversifikation. Ich fahre Rad nicht weil ich muss, sondern weil ich will. Wenn’s dann Produkte gibt, die mich so vortrefflich bei meiner Einschränkung unterstützen, wunderbar.
    Ich bin mir aber auch ziemlich sicher, dass uns nur meine Verletzung zusammengebracht hat.
    Der Rest ist schnell erzählt, weil ich erst knapp über 3.000km gefahren bin und noch nicht viel über die Langzeitqualität sagen kann, bin aber sicher, dass alles passt.

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  • Das isses!

    von perivoma
    (Sehr gut)
    • Vorteile: gute Verarbeitung, fährt sich gut, ausgereifte Qualität
    • Geeignet für: alltägliches Radfahren, Radweg, im Grünen
    • Ich bin: begeisterte Radfahrer

    Seit über 10 Jahren fahre ich täglich einmal quer durch Stuttgart - bisher mit einem ziemlich typischen Trekkingbike. Zu Weihnachten 2009 gönnte ich mir das A-10 S - also mit Scheibenbremsen und "der Rohloff". Ein Unterschied wie Tag und Nacht, es geht bequem vorwärts, der Zeitdruck ist raus, Einkäufe für die 5-köpfige familie sind auch kein Problem mehr, alles läuft locker&souverän!
    Einzigstes Manko (neben dem Preis) ist der Bremszug (!) zur hinteren Scheibe - friert im Winter ein...trifft aber wahrscheinlich nicht jeden.

    Fazit:
    -teures Fahrrad, konnte aber ohne Probleme meinem alten Drahtesel den Rang ablaufen
    - Rohloff! Scheibenbremse! Parallelogramm-Schwinge! Super-LED-Licht! stabile Schutzbleche!
    -dermassen gut durchdachte Gesamtkonstruktion
    -eine Sitzposition die man nicht mehr vergisst..

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  • Flugs mit Flux

    von Michael1234

    Ich will mich über meine Zahnkranzzahnzählerfreunde unter den Dauerstramplern nicht lustig machen, jedenfalls nicht allzu sehr, die nach ausgiebiger Winterumrüstzeit im Frühjahr stets den neuesten UltraHighTech an ihrem nun um 0,0769 % gewichtsreduzierten SupaDupaVehikel präsentieren, sozusagen als Ausgleich für die Wampe, die sie sich Weihnachten über angefressen haben.

    Aber dennoch hier ein Beispiel dafür, dass ein Fahrrad neben seiner Prädestination als Sportgerät auch noch gelegentlich die profane Aufgabe eines alltagstauglichen Verkehrsmittels zukommt:

    Ich fahre etwa 200 Mal im Jahr allabendlich zum Bauern zum Milchholen.
    Wenn ich dies mit meinem Trekkingrad unternehmen wollte, bei korrekt eingestellter Sattelhöhe, würde ich folgende mathematische Abituraufgabe stellen wollen:

    Berechnen Sie vektoriell die nötige Abstoßenergie des linken Fußes und den dazu nötigen Aufsitz- und Kippwinkel von Fahrer und Fahrrad bei einer 1%igen Wahrscheinlichkeit, Milch zu verschütten und ohne das Gesamtsystem Fahrer-Fahrzeug aus dem Gleichgewicht zu bringen und mit dem Fahrrad umzufallen.

    Nun? Genau. Ich höre die Abiturienten schon schreien: Diese Aufgabe ist unlösbar!

    In der Tat, es geht nicht.
    Ich könnte mit einem Video die Unmöglichkeit empirisch dokumentieren.

    Man probiere es selber einmal aus:
    In die linke Hand nehme man eine volle Zwei-Liter-Kanne Milch, mit der rechten Hand am Lenker kippe man das Rad an seine rechte Seite und schwinge nun das rechte Bein über den Sattel.
    So. Wie kommt man nun in denselbigen?
    Ha! Genau! Gar nicht!
    Jedenfalls nicht mit Milchkanne! Jedenfalls nicht ohne zu Verschütten!

    Deswegen bin ich nie mit einem meiner eigenen Räder Milch holen gefahren, sondern immer mit dem Radl meiner Frau.

    Jetzt aber habe ich ein Flux, da geht das flugs.
    Ich setze mich einfach drauf und radle los.
    Ohne Verschütten.

    Das soll mir mal einer nachmachen.

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Datenblatt zu Flux A-10 S

Geeignet für Herren
Schaltungstyp Nabenschaltung
Typ Trekkingrad

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