Der Trockner EDH3684PDE vom schwedischen Hersteller Electrolux wird vor allem auf der iberischen Halbinsel und auf den osteuropäischen Märkten angeboten. Der Frontlader benutzt die Wärmepumpentechnik, diese Technik ist zwar nicht mehr ganz neu, gilt aber immer noch als die sparsamste Trocknungstechnologie. Doch gerade in dieser Beziehung schwächelt der Electrolux, denn auf sein Konto gehen satte 308 Kilowattstunden pro Jahr.
Einfache Steuerung und schonende Trocknung
Die Bedienblende, an der die Steuerungselemente angebracht sind, ist übersichtlich aufgebaut. Ein/Ausknopf, ein Drehregler und einige Tasten – mehr ist für die Bedienung dieses Trockners nicht notwendig, so dass diese als intuitiv zu bezeichnen ist. Die Oberfläche der Trommel mit abgerundeten Prägungen lässt einen Luftpolster zwischen dem Metall und der Wäsche entstehen, wodurch die Wäschestücke schonender getrocknet werden. Ein Invertermotor passt die Umdrehungszahl an die Art der zu trocknenden Wäsche an, so dass zum Beispiel Wolle mit einer hohen Umdrehungszahl getrocknet wird und die Reibung der Textilien somit auf ein Minimum reduziert wird.
Bessere und sparsamere Alternative
Mit seinem Fassungsvermögen von 8 Kilogramm ist der Trockner immerhin familiengeeignet. Auch die durchschnittliche Programmdauer ist mit 135 Minuten durchaus ansprechend. Dagegen stehen der relativ hohe Anschaffungsbetrag von derzeit rund 685 Euro, etwa bei Amazon, und der ebenfalls den Geldbeutel überdurchschnittlich belastende Stromverbrauch. Aussagekräftige Anwender- oder Testberichte zum EDH3684PDE von Electrolux sind zudem nicht auszumachen. Deutlich sparsamer im Stromverbrauch mit der sehr guten Energieeffizienzklasse A+++ angesichts von gerade einmal 177 Kilowattstunden bei 160 Betriebszyklen jährlich und zudem technisch besser ausgestattet ist etwa der T77684EIH der Electrolux-Tochtermarke AEG. Ihn gibt es ebenfalls ab etwa 690 Euro im Onlinehandel.