Für wen eignet sich das Produkt?
Für einen herkömmlichen Campingurlaub ist das Crashpad Tent von Edelrid nicht die erste Wahl, aber für spontane Übernachtungen auf Kletter- oder Bergtouren eignet sich das preisgekrönte Zelt gut. Die Voraussetzung ist allerdings, dass bereits das Crashpad Crux von Edelrid vorhanden ist. Diese Bouldermatte dient nämlich als Zeltboden. Für den unkomplizierten Aufbau und das selbsttragende Zeltgewölbe wurde das Crashpad im Jahr 2010 mit dem Industry Award ausgezeichnet. Das dürfte vor allem für Kunden interessant sein, die Wert auf das Außergewöhnliche legen.
Stärken und SchwächenDas Zelt von Edelrid wurde aus reißfestem Polyester hergestellt und zum Schutz vor Wind und Regen mit Silikon beschichtet. Die Wassersäule gibt der Hersteller mit 3.000 Millimetern an, sodass es auch nach mehreren Regenstunden im Zelt noch schön trocken sein sollte. Angenehm ist das geringe Gewicht des Crashpads: Nur 1.500 Gramm bringt es auf die Waage. Leider muss das hohe Gewicht der Bouldermatte hinzugerechnet werden, die mit 8.400 Gramm recht schwer ist. Das Tent wird zusammen mit einem Reparaturset, Zeltheringen und Zeltleinen in einem Packbeutel geliefert. Das Crashpad muss separat erworben werden.
Preis-Leistungs-VerhältnisFür Extremsportler mag das Zelt von Edelrid eine gute Erfindung sein, aber alle anderen mag der Betrag abschrecken, für den es zum Beispiel bei Amazon angeboten wird. Rund 200 Euro müssen allein für das Zelt eingeplant werden. Die Bouldermatte Crashpad Crux schlägt noch einmal mit rund 300 Euro zu Buche. Wer beides benötigt, wird jedoch auch mit anderen Kombinationen dieser Art nicht viel sparen können.
























