Bei der Bodenreinigung scheiden sich die Geister beim Dirt Devil FUNC DD2820-4. Er erreicht gerade einmal die Teppichreinigungsklasse E und sorgt somit nur bei der Hartbodenreinigung für positive Kundenmeinungen. Ferner fällt die Geräuschbelastung mit 81 Dezibel negativ auf, zumal verschiedene Konkurrenzmodelle mittlerweile fast 20 Dezibel weniger erreichen. Für die geringe Investition muss man jedoch eingestehen, dass der Dirt Devil durchaus eine solide Leistung abliefert, weshalb auch mehrfach Lob für seine Saugergebnisse erhält.
Praktische Alternative in kleinen Wohnungen und auf Reisen
Im Gegensatz zu den meisten anderen beutellosen Staubsaugern mit Zyklonentechnologie ist der Dirt Devil besonders klein und durch sein geringes Gewicht von lediglich vier Kilogramm sehr handlich. Allerdings können seine etwas wackelig anmutenden Räder ebenso wenig überzeugen wie seine Gewichtsverteilung, sodass er teilweise zu kippen droht. In sehr kleinen Wohnungen wird er dennoch als praktisch empfunden. Das liegt auch daran, dass sein etwas kurz geratenes Kabel mit einer Länge von fünf Metern dort nicht störend auffällt. Wenig Positives verraten die Kundenmeinungen über das Fassungsvolumen des Schmutzfangbehälters, das mit 1,5 Litern etwas gering ausfällt.
Fazit
Der Staubsauger kann nur schwer mit den anderen Modellen seiner Serie, wie etwa dem Dirt Devil DD2324-2, mithalten, der bessere Reinigungs- und Staubemissionsklassen aufweisen kann und stromsparender arbeitet. Mit knapp 60 EUR (Amazon) ist die Investition für das kleine Gerät aber nur knapp halb so hoch wie für seinen Konkurrenten, sodass man unterm Strich von einer soliden Leistung sprechen kann. Verzichtet werden muss auf die perfekte Verarbeitung, sodass der Zusammenbau beispielsweise nicht mithilfe eines Klicksystems funktioniert. Viel mehr kann und sollte man von einem Staubsauger dieser Klasse nicht erwarten. Er erfüllt seinen Zweck und dies vor allem in kleinen Wohnungen – nicht mehr und nicht weniger.