ausgeprägte Hörnchen zur Aufnahme für den Beckengurt
Schwächen
aus ADAC-Sicht kein vollwertiger Kindersitz
unklare ECE-Gruppenzuordnung (II oder II/III)
Schulter- und Seitenschutz fehlen
Kind sitzt stark nach hinten geneigt
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Unser Fazit
20.05.2020
Guardian Mini Isofix
Isofix als Safety-Häppchen?
Stärken
handlich, leicht, praktisch
mit Isofix als zusätzliche Befestigungsoption
stabile Kunststoffschale mit etwas höherem Aufbau
ausgeprägte Hörnchen zur Aufnahme für den Beckengurt
Schwächen
aus ADAC-Sicht kein vollwertiger Kindersitz
unklare ECE-Gruppenzuordnung (II oder II/III)
Schulter- und Seitenschutz fehlen
Kind sitzt stark nach hinten geneigt
Sitzkissen mit Safety-Häppchen
Reicht es, einen knapp 30 Euro teuren Kindersitz mit heimzunehmen, um damit ein Schulkind bis zum Teenie-Alter bequem durch die Landschaft zu gondeln? Und vor allem sicher? Den umfassendsten Schutz in diesem Alter bieten vollwertige Kindersitze mit Rücken- und Kopfabstützung – nichts, was der Clamaro Guardian Mini für sich reklamieren könnte. Er ist ein schlichtes Sitzkissen, dem man Isofix-Rastarme als Safety-Häppchen angeschraubt hat – als würde Isofix den grundlegenden Mangel solcher Sitzerhöher beseitigen können. Vor allem der ADAC äußert Sicherheitsbedenken gegen solche Sitzerhöher. Zwar kontrollieren hier Führungshörner den Beckengurt, doch ohne Seitenschutz sind Schulter-, Kopf- und Oberkörperbereich bei einem Crash nicht ausreichend geschützt.
Unklare Gruppenzuordnung
Andererseits: Mit Blick auf die gesetzlichen Vorschriften gibt es nichts, was man dem Guardian Mini vorwerfen kann. Er trägt ein gültiges ECE-Prüfsiegel und sollte den gesetzlichen Mindestanforderungen entsprechen, die ein Kindersitz erfüllen muss. Eine Ungereimtheit ist allerdings das Körpergewicht, auf das sich seine Zulassung bezieht. Der Aufkleber weist die ECE-Gruppe II/III (für Kinder von 15 bis 36 kg) aus, in der Beschreibung ist von ECE-Gruppe III (für Kinder von 22 bis 36 kg) die Rede. Beides stünde im Einklang zur gesetzlichen Regelung von 2017, wonach neu zugelassene Sitzerhöhungen dieser Art nur noch für Kinder erlaubt sind, die größer als 125 cm sind und mindestens 22 kg wiegen. Soll es dieser Sitz sein, machen Sie mit Ihrem Kind bitte eine Sitzprobe. Der bedarf es ungeachtet der Fragen zur Normgruppe, um den optimaler Gurtverlauf über die Schulter und weg vom empfindlichen Hals zu prüfen.