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Unser Fazit
10.02.2015
Primo
Schick auf allen Gassen
Der Primo ist derzeit das Flaggschiff in der Flotte des beliebten Kinderwagenherstellers aus Michelau bei Coburg. Er belegt den Rang des Bestsellers unter den veschiedenen Wagengattungen und kommt im 2015er-Gewand – kurz: Ein schicker, moderner und überaus flexibler Kombikinderwagen, mit dem man sich sehr gut sehen lassen kann und beinahe den kompletten Mobilitätsbedarf abdeckt – mit nur einer einzigen Anschaffung.
Stärken liegen im Stadteinsatz
Wer zunächst einmal auf die Website des Unternehmens navigiert, erlebt den Primo als Teil einer inzwischen sehr modern aufgestellten Kinderwagenkollektion von Chic4 Baby und sicherlich auch als Duellant des etwas günstigeren Passo. Er scheint nervös alles Wesentliche in sich zu vereinen, was die Top-Marken ihren Kunden bieten, um im Spiel zu bleiben: Moderne Designsprache, geometrische Formen, das typisch urbane Alu-Flachprofil, klare Linien und ein etwas käferbeiniges Gestell. Das Ganze als modulares Set mit Wannenaufsatz und Sportsitz und damit bereits von der Geburt an verwendbar, dank seiner Schwenkräder außerdem perfekt auf Wendemanöver getrimmt und mit einem kunstlederummantelten Schwenkschieber bei der Fahrtrichtung – besser: Sitzrichtung des Kleinen – sehr flexibel. Eben ein echter Kombikinderwagen für den Stadteinsatz.
Langzeitbegleiter ohne Fehl und Tadel?
Bei seinem doch etwas ambitionierten Kurs, laut Amazon zurzeit rund 482 Euro, leuchtet allerdings nicht ganz ein, warum man auf eine ebenso typische dritte Komponente verzichten soll: Eine Babyschale („Maxi-Cosi“) für kurze Wege vom und zum Auto, mit wenigen „Klick-Klicks“ auf das Fahrgestell gesetzt und die perfekte Ergänzung zum Travelsystem, wie man es von der Konkurrenz für gleiches Geld bekommt. Ob das „Mehr“ an Design oder Verarbeitungsqualität, ein etwas größerer Langzeitnutzen (wie lange kann das Kleine in der etwas schmalen Wanne schlafen?) oder seine überragende Manövrierfähigkeit auf verschiedenen Untergründen dieses Defizit überzeugend ausgleicht, müssen Test- und Erfahrungsberichte zeigen. Wer das Geld in die Hand nimmt, wünscht sich einen Langzeitbegleiter ohne Fehl und Tadel.