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Unser Fazit
13.09.2013
Asus VN279-QLB
Lukrativer Allrounder mit viel Bildfläche und hoher Bildqualität
Wem es beim Monitorkauf nicht auf einen Hunderter mehr oder weniger ankommt, sollte sich den VN279QLB auf die Liste der möglichen Kandidaten setzen, falls ein großer Allrounder mit sehr guter Bildqualität gesucht wird. Der aus dem Hause Asus stammende 27-Zöller bietet eine hochwertige Displaytechnologie, glänzt außerdem mit ergonomischen Qualitäten für den Office-Einsatz, ist sehr anschlussfreudig und schreckt sogar vor einem Einsatz als Multimediamonitor nicht zurück.
Wichtige Ausstattungsmerkmale
Im Asus ist nicht, wie bei den Low-Budget-Modellen im 27 Zoll Bereich, ein TN-, sondern ein AMVA-Panel verbaut, das mit 8bit angesteuert wird. Die Bildwiedergabe profitiert dabei von einem enorm hohen nativen, also „echten“ Bildkontrast von rund 3.000:1 – zum Vergleich: TN-Panels liegen in der Regel bei etwa 1.000:1 oder leicht darüber – sowie von der hohen Blickwinkelstabilität. Die Farbwiedergabe ist genau und deckt den sRGB-Farbraum nahezu komplett ab. Der Bildschirm eignet sich daher für die elektronische Bildbearbeitung und spricht damit auch Fotografen aus dem nichtprofessionellen Bereich an. Der hohe Kontrast sorgt außerdem für eine detaillierte Wiedergabe. An Anschlüssen wiederum bietet der Asus gleich eine ganze Palette. So finden sich an der Rückseite nicht nur VGA und HDMI, sondern auch DisplayPort und zwei USB-3.0-Schnittstellen für Peripheriegeräte. Audio-In- und ein Kopfhöreranschluss machen das Paket fast komplett, denn nicht vergessen werden sollte auch, dass die HDMI-Schnittstelle MHL-fähig ist . Über ein entsprechendes „Mobile-High-Definition-Link“-Kabel lassen sich demnach MHL-fähige Handys PC-unabhängig mit dem Monitor verbinden. Erfreulich: Die Kabel für alle Schnittstellen liegen dem Lieferumfang bei – beileibe leider keine Selbstverständlichkeit. Drittens glänzt der Asus mit ergonomischen Qualitäten. Der Bildschirm lässt sich nämlich in der Höhe verstellen, zur Seite schwenken, um 90 Grad drehen sowie neigen. Gleichgültig welche Sitzposition der Benutzer auch einnehmen mag, der Asus folgt ihm im Handumdrehen brav auf dem Fuß. Besonders beworben wird außerdem der schmale Rand, wobei hier genauer hingeschaut werden sollte. Denn obwohl die Einfassung des Displays tatsächlich nur 0,8 Millimeter misst, reicht das Bild nicht bis zur eigentlichen Einfassung, so dass unterm Strich im Betrieb doch ein realer Rand von etwa 1 Zentimeter zu sehen ist.
Fazit
Der Asus hat seine Feuertaufe mittlerweile hinter sich gebracht – und mit Bravour bestanden. Er überzeugte nicht hinsichtlich der Bildqualität, sondern präsentierte sich sogar voll multimediafähig bis hin zum Einsatz als Gaming-Monitor. Aufgrund einer Full-HD-Auflösung ist er zudem trotz des hochwertigen Panels und der Ergonomie-Ausstattung mehr als erschwinglich, aktuell werden etwa auf Amazon 350 EUR verlangt – also etwa ein Hunderter mehr als die Low-Budget-Modelle in diesem Segment. Das Geld ist jedoch auf jeden Fall gut investiert, falls der Bildschirm nicht nur für reine Office-Arbeiten, sondern auch für Videos, Bilder und Spiele herangezogen werden soll.
von Wolfgang
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Datenblatt
Displayhelligkeit
250
cd/m²
Die unterdurchschnittliche Leuchtkraft erschwert das Erkennen von Bildschirminhalten in hellen Umgebungen.
Aktualität
Vor 12 Jahren erschienen
Das Modell ist nicht mehr aktuell, im Schnitt verbleiben Monitore 3 Jahre am Markt.