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Tourenfahrer prüft Motorradschutzkleidung (10/2020): „Luft-Rettung“

Tourenfahrer

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„In der MotoGP sind Airbags vorgeschrieben. Was den Stars recht ist, sollte dem Normalfahrer billig sein. Doch wie steht es um Airbags für normale Motorradfahrer? Zu realitätsnahen Crashtests des ADAC haben wir die drei getesteten elektronisch auslösenden Airbag-Westen der alltäglichen Praxis ausgesetzt.“

Was wurde getestet?

Im Vergleich befanden sich drei elektronische Airbag-Westen. Geprüft wurden neben dem Schutzpotenzial auch der Tragekomfort sowie Handhabun und Verarbeitung. Eine abschließende Benotung erfolgte nicht.

  • Alpinestars Tech-Air Street-e System

    • Typ: Airbag-Weste;
    • Schutzbereich: Rücken, Schulter, Brust;
    • Airbag-System: elektronisch

    ohne Endnote

    Schutzpotenzial: 5 von 5 Punkten;
    Tragekomfort: 2 von 5 Punkten;
    Handhabung: 4 von 5 Punkten;
    Verarbeitung: 4 von 5 Punkten.

    „Die Alpinestars-Weste bietet dank des großflächigen Airbags das größte Schutzpotenzial, auch die Schulter wird umfasst. Allerdings ist das System relativ teuer und trägt wegen des großflächigen Rückenaufbaus etwas auf. Gut ist die Fixierung per integriertem Nierengurt.“

    Tech-Air Street-e System
  • Dainese Smart Jacket

    • Typ: Airbag-Weste;
    • Schutzbereich: Rücken, Schulter, Brust;
    • Airbag-System: elektronisch

    ohne Endnote

    Schutzpotenzial: 3 von 5 Punkten;
    Tragekomfort: 4 von 5 Punkten;
    Handhabung: 3 von 5 Punkten;
    Verarbeitung: 4 von 5 Punkten.

    „Die größten Vorteile der Dainese-Weste sind ihre universelle Einsetzbarkeit und das geringe Packmaß. Aber für die beste Schutzwirkung ist ein Rückenprotektor zusätzlich erforderlich, was den Komfortvorteil relativiert.“

    Smart Jacket
  • Held eVest Clip-in

    • Typ: Airbag-Weste;
    • Schutzbereich: Rücken, Schulter, Brust;
    • Airbag-System: elektronisch

    ohne Endnote

    Schutzpotenzial: 4 von 5 Punkten;
    Tragekomfort: 3 von 5 Punkten;
    Handhabung: 3 von 5 Punkten;
    Verarbeitung: 4 von 5 Punkten.

    „Die kurze Interventionszeit bietet zusammen mit der großen Abdeckung und dem eingebauten Rückenprotektor viel Sicherheit, der eigenständige Kartuschentausch ist praxisgerecht. Lästig fällt der Ladevorgang, kompliziert ist die Preisberechnung und die Verbindung zur Jacke könnte besser gelöst sein. Doch 460 Euro für Weste und Abo sind ein recht preisgünstiger Einstieg in die Airbag-Sicherheit.“

    eVest Clip-in

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