Die am besten bewerteten Sonnensprays im Test halten den ausgelobten Sonnenschutz tadellos ein, enthalten keine kritischen Inhaltsstoffe und tragen alle notwendigen Entsorgungs- und Anwendungshinweise auf der Verpackung.
Die fein zerstäubenden Sonnenschutzsprays sind vor allem wegen ihrer bequemen Anwendung beliebt: Der Sprühnebel verteilt sich schnell und großflächig, funktioniert ohne lästiges Einreiben und klebt nicht auf der Haut. Das macht Sprays vor allem bei Kindern so beliebt: Aufsprühen und ab zum Strand, so macht Sonnenschutz Spaß. Generell ist die Art des Sonnenschutzes eine Frage der persönlichen Vorliebe, denn die Qualitätsunterschiede zwischen den Arten sind kleiner als zwischen den Marken. Voraussetzung ist allerdings die richtige Anwendung. Die Stiftung Warentest empfiehlt für Sonnensprays einen bestimmten Anwendungsprozess: Aufsprühen, einreiben, trocknen lassen - und dann wieder von vorn.
Insgesamt haben alle Arten von Sonnenschutzmitteln ihre Vor- und Nachteile, daher ist es wichtig, das richtige Produkt für die individuellen Bedürfnisse zu wählen. Auch Sprays haben einen Nachteil: Aufgrund ihrer dünnflüssigen Konsistenz kann ihr UV-Schutz geringer sein als bei fetthaltigen Cremes. Sprays binden die Wirkstoffe nicht nur schlechter, sondern lassen auch keine genaue Dosierung zu, da beim Auftragen ein Teil des Sprays verloren geht.
Das Produkt Sonnenspray 50+ von Paediprotect führt derzeit unser Ranking mit der Note 1,2 an. Die Liste basiert auf einer unabhängigen Auswertung von Tests und Meinungen und berücksichtigt nur aktuelle Produkte. So sehen Sie sehr schnell, wie gut oder schlecht ein Produkt ist.

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Sonnensprays Bestenliste

Beliebte Filter: Lichtschutzfaktor

161 Ergebnisse entsprechen den Suchkriterien

  • 1
    Sonnenschutzmittel im Test: Sonnenspray 50+ von Paediprotect, Testberichte.de-Note: 1.2 Sehr gut

    Sehr gut

    1,2

    Paediprotect Sonnenspray 50+

    Nachhaltig

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Mikro­plas­tik, Ohne Farb­stoffe, Ohne Mine­ralöl, Ohne Para­ben, Ohne Par­fum, Ohne Kon­ser­vie­rungs­stoffe
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    Top-​Pro­dukt ohne kri­ti­sche Inhaltss­toffe
  • Wir arbeiten unabhängig und neutral. Wenn Sie auf ein verlinktes Shop-Angebot klicken, unterstützen Sie uns dabei. Wir erhalten dann ggf. eine Vergütung. Mehr erfahren

  • 2
    Sonnenschutzmittel im Test: Sun Schutz & Pflege Spray LSF 30 von Nivea, Testberichte.de-Note: 1.4 Sehr gut

    Sehr gut

    1,4

    Nivea Sun Schutz & Pflege Spray LSF 30

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Mikro­plas­tik
    • Licht­schutz­fak­tor: 30
    Sehr guter Son­nen­schutz mit LSF 30
  • 3
    Sonnenschutzmittel im Test: Sonnenspray SPF 50+ von Eau Thermale Avène, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Eau Thermale Avène Sonnenspray SPF 50+

    Nachhaltig

    • Typ: Spray
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    • UVA-​Schutz: Ja
    Etwas teu­rer, aber loh­nens­wert
  • 4
    Sonnenschutzmittel im Test: Sonnenspray LSF 50 sensitiv von Jean & Len, Testberichte.de-Note: 1.5 Sehr gut

    Sehr gut

    1,5

    Jean & Len Sonnenspray LSF 50 sensitiv

    Nachhaltig

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Para­ben, Ohne Emul­ga­to­ren, Ohne Par­fum, Ohne Kon­ser­vie­rungs­stoffe
    • Licht­schutz­fak­tor: 50
    Vega­ner Son­nen­spray auch für All­er­gi­ker
  • 5
    Sonnenschutzmittel im Test: Oil Control Dry Touch Body Sun Spray Transparent LSF 50+ von Eucerin, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Eucerin Oil Control Dry Touch Body Sun Spray Transparent LSF 50+

    Nachhaltig

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Kon­ser­vie­rungs­stoffe
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    Ölspray mit effek­ti­vem UV-​Schutz
  • 6
    Sonnenschutzmittel im Test: Empfindliche Haut Plus Sonnenschutzspray LSF 50+ von Ladival, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Ladival Empfindliche Haut Plus Sonnenschutzspray LSF 50+

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Mikro­plas­tik, Ohne Farb­stoffe, Ohne Mine­ralöl, Ohne Par­fum, Ohne Kon­ser­vie­rungs­stoffe
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    Guter, zuver­läs­si­ger Son­nen­schutz (LSF 50+)
  • 7
    Sonnenschutzmittel im Test: Sun Kids Schutz & Pflege Sonnenspray 50+ von Nivea, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    Nivea Sun Kids Schutz & Pflege Sonnenspray 50+

    • Typ: Spray
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    • Für Kin­der geeig­net: Ja
  • 8
    Sonnenschutzmittel im Test: Sensitives Sonnenspray LSF 30 von Jean & Len, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    Jean & Len Sensitives Sonnenspray LSF 30

    Nachhaltig

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Mikro­plas­tik, Ohne Farb­stoffe, Ohne Mine­ralöl, Ohne Para­ben, Ohne Emul­ga­to­ren, Ohne Par­fum
    • Licht­schutz­fak­tor: 30
    Schützt, pflegt und zieht schnell ein -​ Ver­pa­ckung aber wenig nach­hal­tig
  • 9
    Sonnenschutzmittel im Test: Kinder-Sonnenspray 50+ SPF von Eau Thermale Avène, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    Eau Thermale Avène Kinder-Sonnenspray 50+ SPF

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Para­ben, Ohne Par­fum
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    Schützt Kin­der­haut sehr gut vor den gefähr­li­chen UV-​Strah­len
  • 10
    Sonnenschutzmittel im Test: Anthelios Invisible Spray LSF 50+ von La Roche-Posay, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    La Roche-Posay Anthelios Invisible Spray LSF 50+

    • Typ: Spray
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    • Für all­er­gi­sche Haut: Ja
    Etwas teu­rer, schützt aber sehr gut vor den ultra­vio­let­ten Strah­len
  • 11
    Sonnenschutzmittel im Test: Sun Spray Transparent LSF 50 von Eucerin, Testberichte.de-Note: 1.7 Gut

    Gut

    1,7

    Eucerin Sun Spray Transparent LSF 50

    • Typ: Spray
    • Licht­schutz­fak­tor: 50
    • UVA-​Schutz: Ja
    Schützt und pflegt die Haut glei­cher­ma­ßen
  • 12
    Sonnenschutzmittel im Test: Moisturising Sun Lotion LSF 30 von Piz Buin, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Piz Buin Moisturising Sun Lotion LSF 30

    • Typ: Spray
    • Licht­schutz­fak­tor: 30
    • UVA-​Schutz: Ja
    Hoch­wirk­sa­mer UVA/UVB-​Schutz gegen Son­nen­brand und vor­zei­tige Hautal­te­rung
  • 13
    Sonnenschutzmittel im Test: Sunspray Kids 50+ von Eco Cosmetics, Testberichte.de-Note: 1.8 Gut

    Gut

    1,8

    Eco Cosmetics Sunspray Kids 50+

    Nachhaltig

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Mikro­plas­tik, Ohne Farb­stoffe, Ohne Mine­ralöl, Ohne Para­ben, Ohne Par­fum, Ohne Kon­ser­vie­rungs­stoffe
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    Etwas teu­rer, aber frei von che­mi­schen UV-​Fil­tern
  • 14
    Sonnenschutzmittel im Test: Ambre Solaire Kids Sensitive Expert+ Anti-Sand Spray 50+ von Garnier, Testberichte.de-Note: 2.1 Gut

    Gut

    2,1

    Garnier Ambre Solaire Kids Sensitive Expert+ Anti-Sand Spray 50+

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Par­fum
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
  • 15
    Sonnenschutzmittel im Test: Capital Soleil Cell Protect Sonnenspray 50+ von Vichy, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut

    Gut

    2,2

    Vichy Capital Soleil Cell Protect Sonnenspray 50+

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Kon­ser­vie­rungs­stoffe
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    Gut geschützt in die Sonne
  • 16
    Sonnenschutzmittel im Test: Sun Sensitive Milky Spray Kids 50+ von Lancaster, Testberichte.de-Note: 3.2 Befriedigend

    Befriedigend

    3,2

    Lancaster Sun Sensitive Milky Spray Kids 50+

    Nachhaltig

    • Typ: Spray
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    • Für Kin­der geeig­net: Ja
    „Flüs­si­ges Plas­tik“ und Umwelta­spekte ver­ha­geln eine bes­sere Note
  • 17
    Sonnenschutzmittel im Test: Capital Soleil Sonnenspray mit Hyaluron LSF 50 von Vichy, Testberichte.de-Note: 3.3 Befriedigend

    Befriedigend

    3,3

    Vichy Capital Soleil Sonnenspray mit Hyaluron LSF 50

    • Typ: Spray
    • Licht­schutz­fak­tor: 50
    • Für all­er­gi­sche Haut: Ja
    Schluss­licht im Kräf­te­mes­sen um das beste Son­nen­schutz­mit­tel
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  • Sonnenschutzmittel im Test: Allergische Haut Sonnenschutzspray LSF 30 von Ladival, Testberichte.de-Note: 2.2 Gut

    Gut

    2,2

    Ladival Allergische Haut Sonnenschutzspray LSF 30

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Farb­stoffe, Ohne Par­fum, Ohne Kon­ser­vie­rungs­stoffe
    • Licht­schutz­fak­tor: 30
  • Sonnenschutzmittel im Test: Baby Sanft Kinder Sonnenspray Ultra-Sensitiv 50+ von HiPP, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    HiPP Baby Sanft Kinder Sonnenspray Ultra-Sensitiv 50+

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Para­ben, Ohne Par­fum
    • Licht­schutz­fak­tor: 50+
    Schützt und pflegt Babys Haut ideal
  • Sonnenschutzmittel im Test: Sonnenspray LSF 50 von dm / Sun Dance, Testberichte.de-Note: 1.6 Gut

    Gut

    1,6

    dm / Sun Dance Sonnenspray LSF 50

    • Typ: Spray
    • Inhaltss­toffe: Ohne Farb­stoffe, Ohne Mine­ralöl, Ohne Para­ben, Ohne Kon­ser­vie­rungs­stoffe
    • Licht­schutz­fak­tor: 50
    Hält den aus­ge­lob­ten Son­nen­schutz „sehr gut“ ein
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Aus unserem Magazin

Ratgeber: Sonnensprays

Ein­fach auf­zu­tra­gen, schwie­rig zu dosie­ren

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • Vorteile beim Auftragen: Feiner Sprühnebel verteilt sich schnell und gleichmäßig
  • Schwerer zu dosieren als Cremes, Öle oder Sonnenmilch
  • Hinterlassen keinen öligen Film auf der Haut
  • Geringere Haltbarkeit im Wasser
  • Sonnenspray am besten doppelt anwenden
  • Stiftung Warentest: Die meisten Sprays halten ihr UV-Schutz-Versprechen

dm Sundance Sonnenspray LSF 50 "Sehr gut" heißt es im Warentest-Vergleich von 19 Sonnenschutzmitteln für das preiswerte Sonnenspray dm Sundance mit LSF 50. (Bildquelle: dm.de)

Sonnensprays im Test: Vollwertiger UV-Lichtschutz nur bei richtigem Auftragen

Tests zeigen: Selbst günstige Sonnensprays aus der Drogerie bieten in der Regel sehr guten Lichtschutz. Das dm Sundance mit LSF 50 beispielsweise erhalten Sie schon für rund 2,30 Euro pro 200 Milliliter. Es übertrumpft im Testbericht sogar die teure Apothekenware etwa von Avène oder Yves Rocher für rund 10 Euro pro 100 Milliliter.
Allerdings formuliert die Stiftung Warentest ihre Anwendungshinweise noch etwas strikter als sonst beim Sonnenschutz: Sprays müssen nicht nur reichlich und regelmäßig aufgetragen werden, sondern am besten auch doppelt. Wer bei einem Sonnenspray nur nach dem Lichtschutzfaktor (LSF) guckt, begeht einen Fehler. Denn was nützt der beste Lichtschutzfaktor, wenn sich der Sonnenschutz nicht ordentlich auftragen lässt? So lassen sich beispielsweise Sonnencremes angemessen dick aufgetragen, werden aber oft als unangenehm zäh und klebrig empfunden. Sonnenmilch dagegen ist viel leichter auftragen, zerfließt auf der Haut aber schnell und besitzt nur eine kurze Wirkungsdauer. Ein Sonnenspray als Schutz für die Haut zu wählen, gilt vielen als Mittelweg.

Sonnenschutz im Vergleich: Zähflüssig und haltbar vs. dünnflüssig und flüchtig

Mit Blick auf die Anwendung ergibt sich eine einfache Faustregel, die Experten uns gerne vorrechnen: Je zähflüssiger ein Produkt ist, desto länger bleibt es auf der Haut und somit auch die Schutzwirkung erhalten. Andererseits ist es aber auch schwieriger auf der Haut zu verteilen. Vor allem Kinder stehen daher den eigentlich empfehlenswerten Sonnencremes sehr skeptisch gegenüber. Wer kennt das nicht – und sei es aus der eigenen Kindheit? Die Familie stürmt begeistert an den Strand, doch ehe man sich ins Vergnügen stürzen kann, wird man von der Mutter erst noch überall mit der dicken Creme zum Schutz vor der Sonne eingerieben, was nervtötend lang dauert und ein endloses Geschmiere bedeutet. Mal ganz von der klebrigen Schicht auf der Haut abgesehen ...

Leicht aufgetragen, blitzschnell geschützt: Sonnenspray als Ideallösung für Kinder?

Eau Thermale Sonnenspray Wasserfest Auch beim Eau Thermale Avène Sonnenspray für Erwachsene stimmt der ausgelobte Sonnenschutz. Allerdings werten die Tester hier das Wasserfest-Versprechen kritisch. (Bildquelle: amazon.de)

Zum Glück gibt es heute Alternativen wie die Sonnensprays. Sie sind sehr angenehm aufzutragen – und vor allem ganz ohne lästiges Rumgereibe. Der feine Sprühnebel verteilt sich ausgesprochen gleichmäßig auf der Haut und deckt größere Partien auf einmal ab. Darüber hinaus bildet sich kein öliger Film auf der Haut, den viele als einschränkend empfinden. Es scheint also, als wären Sonnensprays die ideale Lösung für den quirligen Nachwuchs. Allerdings haben auch sie einen entscheidenden Nachteil.

Stiftung Warentest: Einsprühen, Einreiben, Trocknenlassen – und das Ganze von vorn

Denn Sonnensprays sind zwar sehr einfach aufzutragen, die Dosierung fällt dafür aber auch besonders schwer. Während Sie bei Sonnencremes, insbesondere Bio-Produkten mit mineralischen UV-Filtern, sofort sehen können, welche Stellen noch Schutz brauchen, ist diese Kontrolle bei Sprays nahezu unmöglich. Daher gilt: Lieber einmal mehr einsprühen und somit ungeschützte Bereiche von vornherein ausschließen. Eine Empfehlung der Stiftung Warentest lautet, darüber hinaus ein bestimmtes Prozedere einzuhalten: Einsprühen, Einreiben, Trocknenlassen – und dann das Ganze von vorn.

Titandioxid in Sonnensprays: Spiel mit dem Feuer in Sachen Gesundheit?

Titandioxid in Sonnenschutzmitteln hat eigentlich tolle Verkaufsargumente. Als mineralischer UV-Filter blockiert es die UV-Strahlen auf der Haut und reflektiert das Sonnenlicht wie kleine Spiegel. Damit wäre es perfekt für alle, die chemische Filter ablehnen oder allergisch reagieren. In Nanoform, also zerlegt in mikroskopisch kleine Partikel, erscheint Titandioxid außerdem transparent und hinterlässt auf der Haut keinen weißen Film. Sonnencremes mit Titandioxid streuen sowohl UVA- als auch UVB-Strahlen und führen nur selten zu allergischen Reaktionen.

Doch in Aerosolsprays ist Titandioxid EU-weit verboten. Warum nicht auch in Cremeanwendungen? Weil es seine – laut EU-Kommission – „vermutlich krebserregende“ Wirkung nur beim Einatmen entfaltet und nicht über die intakte Haut in den Körper gelangen kann, so die Einschätzung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR). Das gilt auch für Nanomaterial. Denn Titandioxid-Partikel mit Durchmessern von 15 bis 150 Nanometer, wie sie in Sonnenschutzmitteln eingesetzt werden, sind noch immer um ein Vielfaches größer als die Teilchen der organischen Filter.


Wenn die Kleinen beim Eincremen streiken, kann Sprühen einfacher sein. Aerosolsprays sollten Kinder nicht selbst benutzen, weil sie versehentlich in Mund und Augen sprühen oder das Spray einatmen könnten. – Stiftung Warentest im Sommer 2020

Jean and Len Sonnenschutzspray wasserfest Das Sonnenspray von Jean & Len ist wegen seines UV-Filters Octocrylen in der Nähe von Korallenriffen nicht zu gebrauchen (Bildquelle: amazon.de)

Nach dem Planschen schnell nachsprühen

Problematisch ist auch die geringe Haltbarkeit im Wasser. Das gilt zwar allgemein für alle Sonnenschutzmittel, doch die dicke Schicht von Sonnencreme ist natürlich schwieriger abzuspülen als das schnell einziehende Spray. Wenn Sie also im Wasser waren, sollten Sie sich umgehend wieder neu einsprühen. Obwohl der Sonnenschutz Tests zufolge allgemein stimmt, haben Sprays also ihre spezifischen Vor- und Nachteile – wie eigentlich alle Sonnenschutzmittel. Beim Schutz der Kopfhaut vor einem Sonnenbrand sind Sonnensprays aber unschlagbar. Man hebt die Haare partienweise an und sprüht das Produkt vorsichtig auf die Kopfhaut auf. Wer nur noch wenig Haupthaar oder eine Glatze hat, sollte seine Kopfhaut am besten mit einem Hut oder Tuch vor der UV-Strahlung schützen oder die Mittagssonne komplett meiden.

Sonnenspray im Test: Die besten im Vergleich

Die besten Sonnensprays bei Stiftung Warentest loben nicht nur einen Lichtschutzfaktor aus, den sie einhalten können. Die Produkte zeichnen sich auch durch das Fehlen problematischer Inhaltsstoffe aus, verzichten auf allergene Duft-Stoffe, lassen sich leicht auf der Haut verteilen und versorgen die Haut mit genügend Feuchtigkeit. Testsieger in der Kategorie Sonnensprays tragen im Test sogar eine Eins vor dem Komma (z. B. dm / Sun Dance Sonnenspray mit LSF 50 mit Note 1,4), vergleichbar mit Sonnensprays aus vorangegangenen Tests, die von Stiftung Warentest ebenfalls empfohlen werden ("Die Besten aus 2017": Real / Sôi Sonnenspray LSF 30 mit Note 1,4 oder Jean & Len Philosophie Wasserfestes Sonnenspray Sensitiv mit Note 1,5). Das dm-Sonnenspray verdient es auch aus einem anderen Grund besondere Aufmerksamkeit: Bei einem Preis von 4,45 Euro schont es im Vergleich zu anderen "guten" Sonnensprays im Test (z. B. Avène Eau Thermale für 21,50 Euro oder Vichy Idèal Soleil Sonnenspray mit Hyaluron LSF 30 für 20,50 Euro) sogar noch das Portemonnaie (alle Preisangaben sind auf den Testzeitpunkt bezogen).

Hätten Sie es gewusst?

Planen Sie in den nächsten Jahren einen Urlaub auf Hawaii oder im Pazifikstaat Palau? Dann sollten Sie bei Ihrem Schutz vor Sonnenbrand genau hinsehen. Denn seit 2020 wollen die beiden Inselgruppen Sonnenschutzmittel mit Inhaltsstoffen verbieten, die im Verdacht stehen, Korallen und Fische zu schädigen.

Betroffen sind keinesfalls nur Exoten, sondern Sonnencremes mit den üblichen Bestandteilen Oxybenzon und Octocrylen. Produkte, die trotz Verbots ins Land gebracht werden, können von den palauischen Behörden beschlagnahmt werden.

Seit 2021 folgt auch Hawaii diesem Beispiel. Dann dürfen Sonnenschutzmittel, die Oxybenzon oder Octinoxat enthalten, nicht mehr verwendet werden.

Tipp: Auch der UV-Filter Octocrylen verträgt sich nicht gut mit Korallenriffen und wird im Rahmen von „reef safe“- bzw. „reef friendly“-Diskussionen abwertend beurteilt. Doch glücklicherweise wächst inzwischen das Angebot Korallenriff-freundlicher Sonnenschutzmittel, manche Airlines teilen sie sogar aus.

von Sonja Leibinger

Fachredakteurin im Ressort Home & Life – bei Testberichte.de seit 2012.

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