Fertighäuser gibt es in unterschiedlichen Bauweisen, die je nach Aufwand und Material schnellen oder langsamen Baufortschritt zeigen.

Die besten Fertighäuser

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Ratgeber: Fertighäuser

Das Ver­bund­schal­haus

Wer ein Haus günstig und in kurzer Zeit errichtet haben möchte, greift gerne zu einem Fertighaus. Dabei werden in Deutschland nach wie vor neun von zehn Häusern nach der Holztafelbauweise errichtet, bei der ein Holzrahmen als Gerüst dient, welches mit Gips- und Holzplatten aufgefüllt wird. Am Ende kommt noch eine Fassade aus Holz oder Mauerwerk davor. Dies erlaubt eine industrielle Vorfertigung der Bauelemente und ist daher schnell und preiswert. Doch es gibt auch massive Nachteile.

Die Holztafelbauweise

Denn das flexible System hat den Nachteil, das solche Gebäude sehr leicht konstruiert sind und entsprechend hellhörig. Die Wärmedämmung ist in Holztafelgebäuden zwar anders als viele glauben mögen exzellent, Schall jedoch wird nur unzureichend abgeblockt. Hinzu kommt, dass solche Gebäude nicht massiv sind und daher stärker unter harschen Witterungsbedingungen wie Stürmen oder Überschwemmungen leiden. Alle, die in entsprechend gefährdeten Gebieten leben, sollten daher lieber zu der Verbundschaltechnik greifen.

Die Verbundschaltechnik

Sie ist in Deutschland zwar noch nicht sehr gebäuchlich, was jedoch primär an den höheren Kosten liegt. Entsprechende Fertighäuser sind zwar immer noch günstiger als von Grund auf frei konstruierte Eigenbauten, aber spürbar teurer als Holztafelhäuser. Dafür jedoch schlagen sie den Bogen vom Fertighaus zum Massivhaus, denn hier wird auf Beton als Werkstoff gesetzt. Dabei werden vorgefertige Holzwerkstoffwände oder auch aufeinander gesetzte Leichtbausteine mit Beton verfüllt, was neben der Standfestigkeit auch noch gute Ergebnisse bei der Wärme- und Schalldämmung ergibt.

Kein Polystyrol nutzen

Vorsicht ist jedoch vor Hartschaum-Schalungssteinen aus Polystyrol geboten. Diese werden aus Kostengründen noch immer von einigen der ohnehin wenigen Anbieter von Verbundschalhäusern verwendet, obwohl das Material bereits seit den 1960ern in Verruf geraten ist. Denn der Kunststoff ist wenig wetterbeständig, besitzt eine unzureichende Schalldämmung und ist für Feuchtigkeit völlig undurchlässig, was zu einem ungesunden Raumklima im Inneren führt, in dem auch Milben perfekt gedeihen. Außerdem gilt Polystyrol auf Fassaden als unakzeptables Brandrisiko.

von Janko Weßlowsky

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