Rollrasen

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  • Ausgabe: Nr. 7 (Juli 2012)
    Erschienen: 06/2012

    Test: Rollrasen

    Grün ist die Hoffnung

    Nur wenige im grünen Bereich. Testumfeld: Die Zeitschrift ÖKO-TEST prüfte Rollrasen von 15 verschiedenen Anbietern. Die Produkte erhielten Bewertungen von „gut“ bis „ungenügend“. Das Gesamturteil beruht auf dem Testergebnis Inhaltsstoffe und dem Testergebnis Rasenqualität. Dieses setzt sich zu gleichen Teilen aus dem Teilergebnis Grassode und dem Teilergebnis

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  • Sechs Rollrasen im Test - Rasen oder Unkraut?

    Rollrasen hat den Vorteil, dass man nach dem Verlegen gleich Resultate sieht, denn im Gegensatz zu Samen muss er nicht erst keimen und gedeihen. Das hat er bereits in der Gärtnerei hinter sich zum Ratgeber

  • Ausgabe: 5/2009
    Erschienen: 04/2009

    Sattes Grün zu stolzen Preisen

    Testbericht über 6 Rollrasen

    Testumfeld: Im Test befanden sich sechs Fertigrasen. Die Produkte wurden 3 x mit „gut“ und 3 x mit „weniger zufriedenstellend“ bewertet. Als Testkriterien wurden unter anderem Narbendichte, Verfilzung und Anwurzelung herangezogen.

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Ratgeber zu Fertigrasen

Alternative zum Einsäen?

Matthies Landwirtschaft RollrasenstapelJeder Besitzer eines Gartens steht früher oder später vor der Herausforderung, einen Rasen anzulegen oder einen bestehenden, aber in die Jahre gekommenen Rasen zu erneuern oder zu ersetzen. Dabei stellt sich die Frage, ob man das ersehnte Grün mit viel Einsatz und Zeitaufwand säht und aufpäppelt, oder ob man nicht doch lieber einen Fertigrasen verlegen sollte, der in der Regel bereits nach eineinhalb bis zwei Wochen begehbar und sogar nach etwa acht Wochen strapazierbar ist. Beide Vorgehensweisen haben ihre Vor- und Nachteile, die man sorgfältig gegeneinander abwägen sollte.

Säen oder doch verlegen?

Der Rollrasen hat den unschlagbaren Vorteil gegenüber selbst gesätem Rasen, dass man mit ihm binnen kürzester Zeit aus einer verdorrten Garten-Steppe eine grüne Oase zaubern kann. Ob Saat oder Verlegen, beides ist in der Regel vom Frühjahr bis in den Herbst möglich und bei beiden Lösungen sollte darauf geachtet werden, dass wegen noch zu erwartendem Bodenfrost nicht zu früh oder zu spät begonnen wird. Ein wichtiger Vorteil des Fertig-Rasens jedoch ist, dass er wegen der bereits fertigen Nabe und des bestehenden Filzes weit weniger empfindlich gegen Austrocknung ist als eine frische Rasensaat mit den empfindlichen Wurzeln der Keimlinge. Zugegeben, beim Säen eines Rasens entstehen offensichtlich nicht annähernd die Kosten, wie sie beim Kauf eines fertigen Rasens bis zum erfolgreichen Anwachsen anfallen. Man sollte aber bedenken, dass das Säen mitunter eine sehr zeitraubende Angelegenheit ist. Zu den teilweise unvorhersehbaren Tücken des Säens zählen Vögel, die das frische Saatgut oder die gerade sprießenden Keimlinge verputzen oder starke Windböen, Trockenheit, ein Platzregen. Schon ist all die Arbeit umsonst gewesen und ein neuer Anlauf erforderlich. Auch das kann ins Geld gehen und an den Nerven zehren. Der Hauptvorteil beim Rollrasen ist, dass der Hersteller die zeitraubende Arbeit vom Ansäen bis zur Ernte für einen erledigt. Natürlich kann man beim Verlegen eines Rollrasens auch einiges falsch machen. Deshalb ist es durchaus kein Fehler, die Beauftragung eines Fachmanns in Erwägung zu ziehen. Viele Händler bieten einen entsprechenden Verlege-Service an. Das scheint zwar zunächst teurer zu sein, wenn aber dann zum Beispiel der Rasen doch nicht wie vorgesehen gedeihen will oder gar nicht erst anwächst, hat man immer noch eine Garantie und kann die Behebung des Schadens anmahnen. Will man das Verlegen des Rollrasens doch selbst in die Hand nehmen, muss man die Kosten und den Transport der eventuell zu mietenden und oft schweren Geräte auf jeden Fall mit berücksichtigen.

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  • Typen und Kaufkriterien

    Die Abmessungen der zu verlegenden Fläche und die daraus resultierenden Maße des gewählten Sodens müssen vor einem Kauf bedacht werden. Die Rollen und Gerätschaften müssen schließlich auch in den zum Ratgeber

Weitere Tests und Ratgeber zu fertiger Rasen

  • Rollrasen hat den Vorteil, dass man nach dem Verlegen gleich Resultate sieht, denn im Gegensatz zu Samen muss er nicht erst keimen und gedeihen. Das hat er bereits in der Gärtnerei hinter sich gebracht. Allerdings gibt es in der Qualität große Unterschiede, so das Ergebnis eines Tests der ''Konsument''. Sechs Rollrasen überprüfte das österreichische Testmagazin, nur drei davon schnitten insgesamt mit ''gut'' ab. Einige brachten zum Rasen das Unkraut gleich mit.

Roll-Rasen

Als Rollrasen bezeichnet man ein auf Maß geschnittenes Stück einer gezüchteten Grasnarbe, das deutlich länger als breit ist und zum Transport aufgerollt wird. Im Vergleich zum Saatrasen hat Rollrasen einige Vorteile: Er ist universell einsetzbar, problemlos zu verlegen, schneller begehbar und frei von Unkraut. Vor dem Rollrasen und anderen Formen des Fertigrasens steht die Grasnarbe. Unter einer Grasnarbe versteht man den zusammenhängenden Bewuchs eines Bodens mit Gräsern, den sogenannten „humosen Oberboden“. Bei der Produktion von Rollrasen werden die Wurzeln der Gräser knapp unter der Oberfläche vom Boden getrennt. Das geschieht nicht etwa auf freien Wiesen, sondern in speziellen Rasenschulen. Anschließend werden die absgeschälten und zugeschnittenen Schichten, die bei einem Rollrasen um ein Vielfaches länger als breit sind, aufgerollt, damit sie von A nach B transportiert und am Zielort problemlos verlegt werden können. Bei größeren Flächen werden Maschinen eingesetzt, damit man den Rollrasen schneller ausbringen kann. Je nach Stärke der Schälung wird in Dünn- und Dicksoden unterschieden. Dünnsoden haben eine Stärke von rund zwei Zentimetern, die teuren Dicksoden mehr als vier Zentimeter. In Bundesliga-Stadien werden Dicksoden eingesetzt, die sofort bespielbar sind. Meist muss der alte Rasen entfernt werden, mitunter legt man den Rollrasen auch als zweite Schicht über den alten. In jedem Fall ist ein entsprechender Unterbau samt Drainage unerlässlich. Beliebt sind Fertigrasen auch im privaten Bereich, schließlich muss man keine langen Wartezeiten in Kauf nehmen, sondern darf sich in relativ kurzer Zeit auf ein veritables Ergebnis freuen. Zudem ist Rollrasen, der in Rasenschulen von Profis angebaut, gepflegt und geschnitten wird, frei von Moos und anderem Unkraut. Überdies lassen sich die rund 50 Zentimeter breiten Stücke fast ganzjährig verlegen, während Einsaaten nur im Frühjahr oder Herbst möglich sind. Doch Rollrasen hat auch Nachteile: Im eingerollten Zustand ist er sehr empfindlich, deshalb sollte man ihn – um ein Austrocknen oder Faulen zu vermeiden – möglichst schnell verarbeiten. Der Untergrund muss entsprechend vorbereitet werden, hier ist vor allem auf eine ebene Fläche und auf die nötige Wasserdurchlässigkeit zu achten. Anschließend muss man den Wurzeln rund zwei Wochen Zeit geben, erst dann ist der Rasen betretbar. Was gerne vergessen wird: Auch Rollrasen, der wesentlich teurer als Saatrasen ist, muss gepflegt werden, sonst vermoost und verfilzt er.