Badmintonschläger

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Sortiert nach Popularität und Aktualität

  • Ausgabe: 7/2014
    Erschienen: 06/2014

    Fun-Sport!

    Testbericht über 8 Fun-Sport-Tools

    Testumfeld: Getestet wurden acht Outdoor-Funtools, darunter unter anderem ein Paar Rollschuhe, ein Skate- und ein Surfboard sowie ein Slackline-Set und ein Badmintonschläger. Endnoten wurden nicht vergeben. Dafür prüfte man die Produkte auf die Kriterien Sport, Style und Preis/Leistung.

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Ratgeber zu Badmintonschläger

Für jeden Spielstil das passende Racket

Federball im Park (Bildquelle: talbottorro.de)

Das Wichtigste auf einen Blick:

  • unterschiedliche Schläger für jeden Spielertyp
  • sollte möglichst leicht sein
  • einteilig stabiler als zweiteilig
  • isometrische Kopfform bietet größeren Sweetspot

Wie werden Badmintonschläger in Tests und Erfahrungsberichten bewertet?

Von professionellen Prüfern werden Badmintonschläger in Deutschland nur selten unter die Lupe genommen. Außer ein paar Blogs und Online-Portalen gibt es keine Fachmagazine zu diesem Thema. In den wenigen vorhandenen Tests werden vor allem die Handhabung und das Preis-Leistungs-Verhältnis bewertet. Dabei können die sehr teuren Modelle mit Anschaffungskosten von über 100 Euro immer überzeugen. Allerdings schneiden erschwinglichere Varianten mit Preisen zwischen 30 und 40 Euro immer noch vergleichsweise gut ab. Dies spiegelt sich auch in den zahlreichen Kundenmeinungen zu Badmintonschlägern wider. Für Freizeit- und Gelegenheitsspieler reichen Rackets aus dem mittleren Preissegment völlig aus. Man sollte jedoch auch nicht zu sparsam sein: Einige Hersteller haben Badmintonschläger bereits für unter 20 Euro auf dem Markt. Diese sind jedoch zweiteilig konstruiert und haben eine sehr lockere Bespannung. Dadurch ist kein langlebiger Federballgenuss gewährleistet. Wer regelmäßig in der Freizeit, in der Schule oder im Verein spielt, sollte etwas mehr Geld ausgeben. Seit einigen Jahren hat sich zudem eine Funsport-Variante des Federballs etabliert: Speedminton. Die Bälle fliegen viel weiter und halten auch stärkeren Windböen stand – der ideale Parkspaß. Solche Sets mit Schlägern, Bällen und Feldmarkierungen sind ab rund 30 Euro zu haben.

Badmintonschläger mit ovaler Kopfform (Bildquelle: victor-international.com)

Was ist beim Kauf von Badmintonschlägern zu beachten?

Wer vor dem Erwerb eines Badmintonschlägers steht, sollte sich zunächst darüber im Klaren sein, für welchen Spielertypen das Racket bestimmt ist. Man unterscheidet zwischen defensivem Stil, offensivem Stil und ausgeglichenen Spielertypen. Badminton-Einsteiger kennen ihren eigenen Spielstil meist noch nicht und kommen daher zunächst am besten mit einem Allround-Schläger zurecht. Defensive Spieler greifen zu einem grifflastigen Schläger, um möglichst viel Ballkontrolle zu haben. Durch das höhere Gewicht im Schaft lassen sich die Bälle geschmeidiger schlagen. Angriffsspieler können mit einem kopflastigen Racket optimal ihre kraftvollen Schläge durchführen. Wer also häufig Smash-Bälle schlägt, sollte darauf achten, dass der Schläger im Kopfbereich schwerer als am Griff ist.

Was ist bei Gewicht und Bespannung von Badmintonschlägern zu beachten?

Die günstigeren Badmintonschläger sind fast immer auch die schwereren. Sie sind aus Aluminium oder dünnem Stahl gefertigt. Außerdem unterschieden sich erschwingliche Modelle durch die Bauweise von teureren Schlägern: Während Badmintonschläger aus dem Einsteigersegment oft aus zwei Teilen bestehen und durch ein T-Stück verbunden sind zeichnen sich Exemplare für Fortgeschrittene durch eine einteilige und somit stabilere Konstruktion sowie leichtere Materialien aus. Unbespannt haben Badmintonschläger meist ein Gewicht zwischen 75 und 95 Gramm. Bei der Bespannung sollte man auf hochwertiges Material (Nylon) achten, damit für Langlebigkeit gesorgt ist. Je härter die Saiten vorgespannt sind, desto präziser kann der Ball geschlagen werden. Es fordert dann allerdings auch mehr Geschick, den Federball richtig zu treffen. Anfänger sollten also auf eine geringere Vorspannung achten.

Badmintonschläger mit isometrischer Kopfform (Bildquelle: victor-international.com)

Wie groß sollte mein Badmintonschläger sein?

Größe und Form sind bei den meisten Badmintonschlägern recht ähnlich. Sie dürfen maximal 23 Zentimeter breit und 68 Zentimeter lang sein. Die Kopfform ist entweder oval oder isometrisch (leicht eckig). Vor allem für Anfänger und Freizeitspieler eignet sich ein isometrisch geformter Schläger besser, denn er bietet einen größeren Sweet Spot – das ist die Fläche, in welcher der Federball für einen optimalen Schlag getroffen werden sollte.

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Badminton Schläger

Für Amateure und professionelle Sportler gibt es verschiedene Typen der Badmintonschläger. Je nach Spielweise entscheidet sich der Badmintonspieler für einen kopflastigen, grifflastigen oder ausgewogenen Schläger. Fürs Einzel- und Doppelspiel sind verschiedene Badmintonschläger geeignet, wobei die Charakteristika wie Gewicht, Material und Bespannung individuell bestimmt werden. Für ungeübte Anfänger und Freizeitspieler sind einfache Schlägermodelle konzipiert, bei denen Schaft und Kopf mit einem sogenannten T-Stück verbunden sind. In der Regel besitzen solche Schläger einen weichen Schaft. Dieser schont zwar die Gelenke des Spielers, ist jedoch für ein gut kontrolliertes Spiel nicht optimal ausgewuchtet. Bei kraftvollen Bällen gibt der Schläger nach und kann nicht den nötigen Druck aufbauen. Erfahrene Sportler greifen hingegen zu einteiligen Rackets, die auch als „one-piece“- oder „real-one-piece“-Schläger bezeichnet werden. Diese sind wesentlich leichter als Amateurschläger und erlauben es, den Schlag besser zu kontrollieren. Normalerweise lässt sich der Kopf eines teuren Profi-Schlägers nur geringfügig um die Schaftachse nach rechts oder links verdrehen. Dies sorgt für eine höhere Schlaggenauigkeit und ist sehr hilfreich, wenn der Ball nicht mittig, sondern links oder rechts versetzt auf den Schlägerkopf trifft. In Sportgeschäften sind kopflastige, grifflastige und ausgewogene Schläger zu finden. Es gibt aber keine besonderen Regeln, nach denen eine Schlägerart den anderen vorzuziehen ist. Alles hängt vom Spielertyp und dessen Fertigkeiten ab. Angriffslustige Spieler benutzen gerne kopflastige Schläger. Deren Kopf ist relativ schwer und verfügt somit über mehr Durchschlagskraft. Defensive Badmintonspieler neigen hingegen zu grifflastigen Schlägern. Diese bieten eine bessere Haptik, lassen sich schnell bewegen und empfehlen sich unter anderem für die Abwehr am Netz. Ausgewogene Schläger sind entsprechend Allrounder für alle Spielsituationen. Sie können sowohl fürs Einzel- als auch fürs Doppelspiel benutzt werden, während bei grifflastigen Schlägern der Schwerpunkt beim Doppel liegt. Einsteigermodelle bringen gewöhnlich um 120 Gramm auf die Waage, während Profi-Schläger um 80 Gramm und weniger wiegen können. Manche Spieler verzichten allerdings bewusst auf superleichte Modelle, da sie eine zu niedrige Schwungmasse haben. Im Amateursegment sind günstige Grafit- oder Alu-Badmintonschläger mit Kunststoffsaiten besonders beliebt. Wer etwas mehr Geld in seine Ausrüstung investieren möchte, legt sich einen Carbon- oder Titanschläger mit einer Naturdarmbespannung zu.