SkiMAGAZIN prüft Skischuhe (10/2010): „Hart aber herzlich“
SkiMAGAZINAusgabe: 5/2010Erschienen: 10/2010
Inhalt
Kaum hat der in Führung liegende Rennläufer die Ziellinie überquert, reißt er sich die Ski vom Fuß und hält sie werbewirksam in die Höhe. Das ist das Vorrecht der Erfolgreichen. Aber was machen alle Skirennläufer - egal, ob vorne oder hinten platziert - nach der Zieldurchquerung als erstes? Genau, sie öffnen die Schnallen ihrer Rennstiefel, die ihre Füße wie Schraubstöcke fixieren.
Was wurde getestet?
Im Test waren neun Race-Boots.
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Atomic RT CS 130 Carbon 10/11
ohne Endnote
„Atomics Topmodell kommt in dieser Saison mit neuen Carbon-Schnallen. Diese sind sowohl leichter als auch widerstandsfähiger als die bisherigen Alu-Schnallen. ... Sein harter Flex und der Team ASY Sport-Innenschuh ermöglichen perfekten Halt und sehr gute Kraftübertragung.“
„Ein Flex von 150 und die asymmetrische Sohlenarchitektur mit einer Vorfußbreite von nur 95 mm machen klar, wer kompromisslos das Top-Modell der Scorpion-Reihe ist. Zwei keilförmige Einlagen geben die Möglichkeit, den Schuh individuell zu ‚tunen‘. Durch unterschiedliche Winkel kann die Position über dem Ski individuell angepasst werden.“
„Ein lupenreiner Race-Schuh mit hohem Komfort-Faktor: Der thermisch formbare Innenschuh ermöglicht die ideale Anpassung an die anatomische Fußform, und dank Soma-Tec können die Füße ihre natürliche V-Stellung beibehalten. Der Schwerpunkt liegt dabei exakt über der Skimitte. So erreicht man bestmögliche Kontrolle und Kraftübertragung.“
Head Raptor B2 RD 10/11
Typ: Race-Skischuh
ohne Endnote
„Der Raptor B2 RD ist die Weiterentwicklung von Didier Cuches kompromisslosem Entwurf. Für 2010/2011 wurde das Modell mit neuen Spineflex Schnallen und Double Power Booster Velcro Straps ausgestattet, die für eine kompakte und konstante Umwicklung der Wade sorgen.“
„Ein echter Racingboot, der in zwei Weiten, 97 mm und 100 mm, erhältlich ist. Dank der Control Fit-Technology (u.a. anatomisch geformter Fersenbereich und eine asymmetrische Zehenbox) ist er bei aller Performance erstaunlich komfortabel.“
„Das Kürzel EDT steht bei Nordica für optimierte Kraftübertragung und erhöhte Torsionssteifheit. Beim Dobermann Pro EDT 130 reduziert eine aus dem Spitzensport adaptierte Fußunterlage aus Aluminium-Strangpressprofil die Biege- und Torsionsverformung um über 50 %.“
„In die Entwicklung dieses Schuhs flossen Erfahrungen aus dem Weltcup ein. Das zeigt sich an den extra flachen Schnallen, der speziell geformten Zunge mit zentraler Verstärkung und dem Sensor-inside-System, dass die Kraft von den drei wichtigsten Zonen am Fuß direkt überträgt.“
Salomon stattete seinen bewährten Weltcup-Schuh hier mit mehr Komfort und der Custom-Shell-Technologie aus. Diese hilft, die optimale Position für den Fuß zu finden. Das erlaubt dann ein genaueres Handling des zu fahrenden Skis. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.
„Der Diablo Inferno mit neuem Power Chassis in der Sohle, dieser soll Kontrolle und Sicherheit auch bei hohen Kurvengeschwindigkeiten ermöglichen. Der Schuh zeichnet sich außerdem durch eine deutlich verbesserte Torsionssteifigkeit aus.“
Skitourenschuhe sollen nach vorne möglichst beweglich, fest genug für die Abfahrt und auch noch leicht sein. Das Magazin Alpin hat 21 Modelle getestet und in drei Einsatzkategorien eingeteilt: Allrounder, Aufsteiger und abfahrtsorientierte Modelle. Zu den Kriterien zählen das Handling, die Beweglichkeit nach vorne und nach hinten sowie der Kraftschluss