Objektive im Vergleich: Der Klassiker

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Inhalt

Das 50-mm-Objektiv gilt als die klassische Normalbrennweite, weil sein Bildwinkel an einer Kleinbildkamera dem des menschlichen Gesichtsfelds gut entspricht.

Was wurde getestet?

Es wurden 6 Standard-Festbrennweiten-Objektive an 3 verschiedenen Kameras geprüft. Die Produkte erhielten 41 bis 96 von maximal 100 möglichen Punkten. Zur Bewertung wurden unter anderem die Kriterien Grenzauflösung, Kontrast, Verzeichnung und Vignettierung herangezogen.

Im Vergleichstest:

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2 Objektive an Canon 5D Mark III im Vergleichstest

  • 1

    50mm F1,4 DG HSM Art (für Canon)

    Sigma 50mm F1,4 DG HSM Art (für Canon)

    • Objektivtyp: Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Kamera-Anschluss: Canon EF;
    • Brennweite: 50mm;
    • Bildstabilisator: Nein;
    • Autofokus: Ja

    96 von 100 Punkten – Empfohlen

    „Das 950 Euro teure Sigma gehört zu den besten an der 5D Mark III: Bereits bei Blende 2,8 erreicht es mittig brillante Schärfe, die sich fast konstant bis in die Ecken erstreckt. Bei offener Blende ist der Rand sichtbar, aber maßvoll schwächer und deutlich vignettiert. Mit 800 g recht schwer, aber das Schleppen lohnt sich: klare Empfehlung.“

  • 2

    EF 50mm f/1.4 USM

    Canon EF 50mm f/1.4 USM

    • Objektivtyp: Festbrennweite, Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Brennweite: 50mm;
    • Bildstabilisator: Nein;
    • Autofokus: Ja

    78,5 von 100 Punkten

    „Das Standardobjektiv für Canons 5D Mark III (350 Euro) zeigt bei offener Blende eine schwache Leistung über das gesamte Bild. Mitte und Rand legen bei Blende 2,8 zu, doch es bleibt ein sichtbarer Eckabfall, der eine Empfehlung für das 50er verhindert. Erst bei Blende 5,6 verschwinden die Unterschiede zwischen Bildmitte und Ecken.“

3 Objektive an Nikon D800 im Vergleichstest

  • 1

    50mm F1,4 DG HSM Art (für Nikon)

    Sigma 50mm F1,4 DG HSM Art (für Nikon)

    • Objektivtyp: Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Kamera-Anschluss: Nikon F;
    • Brennweite: 50mm;
    • Bildstabilisator: Nein;
    • Autofokus: Ja

    92,5 von 100 Punkten – Empfohlen

    „Das optisch aufwändige Sigma ist mit gut 800 Gramm ein sehr schweres Standardobjektiv, aber auch sehr gut. Selbst bei voller Öffnung schon gut mit mäßigen Einbußen am Rand ... steigert sich die Qualität kontinuierlich bis Blende 5,6. Das 950 Euro teure Objektiv liegt satte 26 Punkte über dem Durchschnitt - empfohlen.“

  • 2

    AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G (Special Edition)

    Nikon AF-S NIKKOR 50 mm 1:1,8G (Special Edition)

    • Objektivtyp: Festbrennweite, Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Kamera-Anschluss: Nikon F;
    • Brennweite: 50mm;
    • Bildstabilisator: Ja;
    • Autofokus: Ja

    67,5 von 100 Punkten

    „Das 50er arbeitet in der Bildmitte offen gut und abgeblendet sehr gut. Doch die Ränder zeigen selbst bei Blende 5,6 nur mäßige Abbildungsleistung mit schwachem Zuwachs bei Kontrast und Auflösung gegenüber Blende 1,8. Insgesamt durchwachsen für eine Festbrennweite, die sich nur knapp über dem Durchschnitt einsortieren kann.“

  • 3

    AF-S Nikkor 58 mm 1:1,4G

    Nikon AF-S Nikkor 58 mm 1:1,4G

    • Objektivtyp: Festbrennweite, Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Kamera-Anschluss: Nikon F;
    • Brennweite: 58mm;
    • Bildstabilisator: Nein;
    • Autofokus: Ja

    41 von 100 Punkten

    „Das mit 1600 Euro recht teure 58er fällt an der D800 durch. Zwar liefert die Bildmitte ab Blende 2,8 ein ausgezeichnetes Ergebnis, doch zu den Rändern hin lässt die Schärfe schnell nach und verliert vor allem bei Blende 2,8 sehr stark. Dazu kommt eine Verzeichnung von 1,8 Prozent, und am Ende steht die geringe Gesamtpunktzahl von 41.“

1 Objektiv an Sony A7R im Einzeltest

  • Loxia 2/50

    Zeiss Loxia 2/50

    • Objektivtyp: Standardobjektiv;
    • Bauart: Festbrennweite;
    • Brennweite: 50mm;
    • Bildstabilisator: Nein;
    • Autofokus: Nein

    89,5 von 100 Punkten – Empfohlen

    „Das Loxia gibt sich mit sechs Linsen und ohne AF puristisch und bleibt auch bei der Lichtstärke ein wenig bescheidener als die Konkurrenz. Der bei Blende 2 noch etwas flaue Rand erholt sich beim Abblenden und kommt schließlich bei 5,6 auf sehr gute Werte. Damit kann das Zeiss zu den Top-Optiken an der Sony A7R gezählt werden – empfohlen.“

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