Motorräder im Vergleich: Cherchez La Femme

ROADSTER - Heft 5/2015

Inhalt

Als gestandene Männer entscheiden wir völlig selbstbestimmt darüber, was uns fürs sauer verdiente Geld an zweirädriger Selbstverwirklichung zusteht. Es sein den, wir leben in einer Paarbeziehung. Wer Wünsche und Vorlieben seiner Frau ignoriert, nimmt mutwillig langfristige Folgeschäden in Kauf. Die Einsteigerklasse von Honda, Yamaha und MV Agusta mit der besseren Hälfte auf dem Sozius.

Was wurde getestet?

Im Vergleich waren drei Naked Bikes. Es wurden keine Endnoten vergeben.

  • NC750S ABS (40 kW) [Modell 2015]

    Honda NC750S ABS (40 kW) [Modell 2015]

    • Typ: Naked Bike;
    • Hubraum: 745 cm³;
    • Zylinderanzahl: 2;
    • ABS: Ja

    ohne Endnote

    „Man kennt das schon kaum mehr, aber Hondas NC verkörpert den unverblümten Nutzwert. Dass eine stattliche Zahl von Käufern das Konzept goutiert, zeigen die Verkaufserfolge. Ihre problemlose, brave Funktion ist vor allem für diejenigen interessant, die nicht die stresslösende Feierabendrunde, sondern eine entspannte, wendige und frischluftschwangere Computer-Alternative suchen.“

  • Brutale 675 ABS (81 kW) [Modell 2015]

    MV Agusta Brutale 675 ABS (81 kW) [Modell 2015]

    • Typ: Naked Bike;
    • Hubraum: 675 cm³;
    • Zylinderanzahl: 3;
    • ABS: Ja

    ohne Endnote

    „Rund eineinhalb Dekaden haben dem Konzept ‚Brutale‘ nichts von seiner Faszination geraubt. Auch das Einstiegsmodell in die Vareser Wunderwelt lässt das rote Feuer finster wüten. Mit extremer Fahrwerksgeometrie und dem sportlich kurz übersetzten Charaktertriple ist die 675 trotz verfügbarer 48-PS-Option kein Motorrad für Anfänger oder Wiedereinsteiger, aber ein wahrer Vergnügungspark für Altgediente.“

  • MT-07 ABS (55 kW) [Modell 2015]

    Yamaha MT-07 ABS (55 kW) [Modell 2015]

    • Typ: Naked Bike;
    • Hubraum: 689 cm³;
    • Zylinderanzahl: 2;
    • ABS: Ja

    ohne Endnote

    „Attraktiv gestylt, ohne teuer zu sein, druckvoll, ohne übermächtig zu sein - und dann noch schön gemacht. Diese Yamaha trägt allenfalls in Sachen Preis das Budget-Label. Abseits der etwas labberigen Federung ist sie ein Glücksfall, der unter jungen Zielgruppen mit gerade erwachender Zweiradbegierde wie ein Aphrodisiakum wirkt.“

Tests

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