c't Fotografie prüft Lichttechnik (2/2014): „Günstige Blitzanlagen ab 230 Euro“
c't FotografieAusgabe: 2/2014Erschienen: 02/2014
Autor:
Joachim Sauer
Inhalt
Das Kernstück der meisten Fotostudios ist die Blitzanlage. Wegen der enormen Anschaffungskosten konnten sich lange Zeit nur Berufsfotografen solches Equipment leisten. Dank Fernostfertigung sind die Komponenten inzwischen jedoch so günstig geworden, dass sich selbst Hobbyfotografen so eine Ausstattung zulegen können. Wir haben untersucht, ob billige Komplettsets vernünftig funktionieren.
Was wurde getestet?
Im Praxistest befanden sich fünf Blitzanlagen, die jedoch keine Endnoten erhielten.
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„... Akzeptabel ist die Verarbeitung der Anlage ... Insgesamt ist die Bilora-Anlage ein Sparset, bei dem man nach den ersten Erfahrungen bedauern dürfte, nicht ein wenig mehr in ein etwas potenteres Kit mit etwas mehr Möglichkeiten am Blitzkopf gesteckt zu haben. ...“
„... Die kleinsten Blitzköpfe im Test erzeugten ... mit Blende f/22 bei Vollpower durch die Softbox immerhin mehr Licht als der Bilora-Blitz. Trotzdem ist auch dieses Ergebnis in der Praxis nicht üppig. ... Die ganze Anlage lässt sich bequem in einem Rucksack transportieren ...“
„... In der Praxis funktionierte das Kunststoffgespann aus Sender und Empfänger einwandfrei. Wie häufig bei diesen Einfachprodukten aus China, fehlt allein das Vertrauen in die Haltbarkeit ... Die Lampen blitzen zuverlässig mit immer der gleichen vorher eingestellten Intensität ...“
„... Diese Anlage ist potent genug, um auch beim Einsatz im Freien zu unterstützen. Die Stative sind luftgedämpft, etwas massiver als die der Konkurrenz ... Die Intensitätsanzeige ist als Einzige im Test exakt. ...“
„... Die leicht unterdimensionierten Stative sind recht ordentlich verarbeitet ... Die Leistung reicht für zahlreiche Anwendungen aus, die Ladezeit ist rasant. Bei halber Leistung ist Fotografieren im Sekundentakt möglich. ...“