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ÖKO-TEST prüft Kinderschuhe (9/2013): „Schlecht gelaufen“

Inhalt

Schuhe sind echte Schadstoffschleudern. Das gilt leider auch schon für die Modelle der Allerkleinsten. ...

Was wurde getestet?

Näher untersucht wurden 14 Krabbelschuhe. Diese erreichten 1 x eine „gute“ Bewertung und 13 x die Note „ungenügend“. 4 der getesteten Modelle wurden nach den Prüfkriterien der Öko-Test als „nicht verkehrsfähig“ eingestuft. Das Gesamturteil setzte sich aus den Testergebnissen der Inhaltsstoffprüfung sowie der Materialeigenschaften zusammen. Bei den Inhaltsstoffen wurde u.a. auf Chrom, problematische Farbstoffe sowie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe geprüft. Im Check der Materialeigenschaften untersuchte man das Abfärben der Materialien. Das Testurteil konnte nicht besser als das Resultat der Inhaltsstoffprüfung sein. Wurde das Produkt in einer nicht verkehrsfähigen Verpackung angeboten, konnte das Gesamturteil nicht besser als „ungenügend“ ausfallen.

  • dm / Alana Ecopell Blüte

    • Typ: Krabbelschuh

    „gut“

    Die Alana-Krabbelschuhe aus dem dm-Drogeriemarkt erzielten als einziger Testteilnehmer ein positives Testergebnis bei den Inhaltsstoffen. „Sehr gut“. Allerdings muss man mit starkem Abfärben rechnen. Daher waren die Materialeigenschaften nur „befriedigend“. Der Hersteller weist darauf hin, dass es zu Verfärbungen kommen kann. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • Aapie Maja

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Neben dem starken Abfärben, was zu einer „befriedigenden“ Bewertung der Materialeigenschaften führte, waren auch die Inhaltsstoffe auffällig. Es fand sich der Farbstoffbestandteil Anilin, der unter Krebsverdacht steht. Die teilweise krebserzeugenden polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe waren in stark erhöhten Mengen vorhanden. Auch in puncto Formaldehyd, Chrom und beim fortpflanzungsgefährdenden DEHP wurde man fündig. Dazu gesellten sich auch noch erhöhte Cadmium-Werte in der Verpackung. Dieses Schwermetall ist giftig und wird als krebserzeugend eingestuft. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • Adidas Performance Adizero Crib

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Bei den Materialeigenschaften gab es nichts zu kritisieren. Ein Abfärben trat nicht auf. Gravierend war bei den Inhaltsstoffen der Nachweis von Chrom VI, einem Rückstand aus der Ledergerbung. Dieser allergieauslösende und krebserzeugende Stoff ist jedoch in Produkten aus Leder nicht erlaubt. Weitere bedenkliche Stoffe waren phosphor- und zinnorganische Verbindungen sowie krebsverdächtiges Formaldehyd. Insgesamt „ungenügend“ bei den Inhaltsstoffen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Performance Adizero Crib
  • Bruno Barthel Maximo Baby-Krabbelschuh für Jungen

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Während die Materialprüfung aufgrund des recht starken Abfärbens „befriedigend“ war, bewertete man die Inhaltsstoffe mit „ungenügend“. Man fand Chrom VI, das als Rückstand bei der Ledergerbung auftreten kann, aber als krebserregend gilt. PAK waren mit einem Gehalt von mehr als 200 µg pro kg enthalten. Ebenso kritisch war der krebserregende Farbstoffbestandteil Anilin. Die Schwermetalle Blei und Chrom sowie optische Aufheller gehörten ebenfalls zum Schadstoffmix. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • Converse First Star

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Die First Star von Converse konnten die Labortester ganz und gar nicht überzeugen. Die Inhaltsstoffprüfung war „ungenügend“. So waren Phthalate enthalten, die in der Menge über dem Grenzwert für Kinder- und Babyprodukte lagen. Diese Verbindungen stehen im Verdacht, hormonell zu wirken, sowie Nieren, Leber oder Fortpflanzungsorgane zu schädigen. Anilin als Farbstoffbestandteil gilt als krebsverdächtig. Es fanden sich noch weitere Schadstoffe, die dieses Produkt nach Ansicht der Tester „nicht verkehrsfähig“ machten. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    First Star
  • Formreich Babyschuh (101)

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Für „mangelhaft“ wurden die Inhaltsstoffe der Formreich-Lederpuschen erachtet. Die in der Verarbeitung von Leder verwendeten Chromsalze ließen sich hier nachweisen. Chrom schadet der Umwelt, da u.a. auch Mikroorganismen im Wasser vergiftet werden können. Als krebsverdächtig wird das Konservierungsmittel Formaldehyd eingestuft, zudem kann es die Schleimhäute reizen und Allergien auslösen. Auch optische Aufheller, die allergische Reaktionen auslösen können, gehören nicht in Kinderprodukte. Die Socken bleiben nicht sauber, die Schuhe färbten recht stark ab. „Befriedigend“ bei den Materialeigenschaften. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Babyschuh (101)
  • H&M Babyschuhe

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Vor allem die polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe (PAK) führten zur massiven Abwertung der Inhaltsstoffwertung, die „ungenügend“ ausfiel. In der Stoffgruppe der PAK gibt es Vertreter, die Krebs erzeugen können. Problematisch sind zudem die vielfältigen Wege, wie PAK in den Körper gelangen kann. Ein weiterer Kritikpunkt waren chlorierte Verbindungen. Der Anbieter kündigte an, diese Schuhe aus dem Verkauf zu nehmen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • Inch Blue Apple

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Nach Ansicht der Tester dürften die Inch Blue Apple gar nicht erst in den Verkehr gebracht werden. So wurde nicht nur krebserregendes Chrom VI im Lederschuh nachgewiesen, sondern die Laborprüfung fand auch das krebsverdächtige Anilin sowie zu hohe Werte bei Konservierungsmitteln und Phthalaten. Auch ein leichtes Abfärben bei der Materialprüfung war zu erkennen. Ergebnis hier war „gut“.  - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • KIK Textil-Diskont Okay Baby-Schuhe Traktor

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Die Okay Baby-Schuhe Traktor zeigten stark erhöhte Gehalte an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen, die zum Teil krebserregend sind. Hinzu kamen optische Aufheller sowie chlorierte und halogenorganische Verbindungen. Letztere gibt es mit einer Vielzahl an Vertretern, von denen nicht wenige allergieauslösend sind, manche sogar als krebserzeugend gelten. Inhaltsstoffe „ungenügend“. Auch in der Verpackung ließen sich umweltschädliche chlorierte Verbindungen nachweisen. KIK stellte fest, das bei dem Schuh keine gesetzlichen Grenzwerte überschritten werden, man aber dennoch das Produkt aus dem Verkauf nimmt, da Sicherheit und Zufriedenheit der Kunden Priorität haben. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • Playshoes Marienkäfer

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Bei den Playshoes Marienkäfer überschritten gleich zwei problematische Stoffe den erlaubten Grenzwert. So wurden mehr als 3 mg pro kg des krebserzeugenden Chrom VI ermittelt, das zudem in Lederprodukten verboten ist. Der krebserregende Farbstoffbestandteil Anilin wurde gefunden, auch waren die Werte an PAK erhöht. Weitere Auffälligkeiten waren u.a. Phthalate oder die Schwermetalle Blei und Chrom. Die Verpackung wies einen zu hohen Wert am hochgiftigen Schwermetall Cadmium auf. Daher erachteten die Tester dieses Produkt für „nicht verkehrsfähig“. Bei der Materialprüfung war auch ein starkes Abfärben festzustellen. Nach Angaben des Herstellers wurde die Auslieferung der Schuhe gestoppt. Zudem legte man ein Gutachten vor, dass in Alterungstests kein Chrom VI auftrat. Allerdings kann sich dieser Stoff auch erst nach der Produktion bilden, sodass diese Tests keine genauen Aussagen über die Zukunft ermöglichen. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Marienkäfer
  • Pololo Ente (1-25-703)

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Pololo setzt bei seinen Schuhen mit dem Motiv aus der Sendung mit der Maus zwar auf natürliche Ledergerbstoffe, dennoch ließen bei diesen Lederschuhen andere Punkte das Ergebnis der Inhaltsstoffe „ungenügend“ sein. Der festgestellte Farbstoffbestandteil Anilin steht im Verdacht, Krebs zu erregen. Optische Aufheller können bei Hautkontakt zu Allergien führen. Das Material war nicht sonderlich speichel- und schweißfest und färbte dementsprechend stark ab. Ein entsprechender Produkthinweis ist aber vorhanden. „Befriedigend“ in diesem Bereich. Ein chargengleiches Produkt war nach einem Gutachten des Herstellers frei von Anilin. Seit 2012 werden zudem nach den Angaben von Pololo keine optischen Aufheller mehr verwendet.  - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    Ente (1-25-703)
  • Robeez 3D Dog

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Beim Material gab es nur leichte Abfärbungen, sodass das Urteil in diesem Testbericht „gut“ ausfiel. Schwerwiegender waren da schon die Inhaltsstoffe. Und die Liste ist mit krebserzeugendem Chrom VI sowie dem verdächtigen Anilin und erhöhten Gehalten an polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen nicht gerade klein. Auch war die Menge der Konservierungsmittel zu hoch, Formaldehyd steht unter Krebsverdacht. Das bedeutete eine „ungenügende“ Bewertung der Inhaltsstoffe. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

    3D Dog
  • Sterntaler Beginner Leder-Krabbelschuh

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Über dem erlaubten Grenzwert von 3 mg pro kg lag der Gehalt von Chrom VI, das als Rückstandsprodukt bei der Ledergerbung auftreten kann und als krebserregende Substanz gilt. Die Werte an PAK waren erhöht, der krebsverdächtige Farbbestandteil Anilin war ebenfalls zu kritisieren. Als andere problematische Stoffe konnten auch Formaldehyd, optische Aufheller und halogenorganische Verbindungen benannt werden. Daher war das Produkt für die Tester „nicht verkehrsfähig“. Die Materialprüfung verlief „gut“, ein leichtes Abfärben führte hier zur Abwertung. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

  • Toys 'R' US Babies R Us Krabbelschuhe

    • Typ: Krabbelschuh

    „ungenügend“

    Zu den erschwinglichsten Teilnehmern im Vergleichstest gehörten diese Krabbelschuhe von Toys 'R' Us. Der Gehalt an PAK, die zum Teil krebserzeugend sind, war stark erhöht. Des Weiteren ließen sich umweltschädliche chlorierte Verbindungen feststellen. Vertreter der nachgewiesenen halogenorganischen Verbindungen haben ein hohes Allergiepotenzial. So lautete das Testergebnis der Inhaltsstoffe im Endeffekt „ungenügend“. Auch in der Verpackung gab es chlorierte Verbindungen zu bemängeln. - Zusammengefasst durch unsere Redaktion.

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