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Haus-Alarmanlagen im Vergleich: Lücken im System

Stiftung Warentest (test): Lücken im System (Ausgabe: 11) zurück Seite 1 /von 4 weiter
  • Smartvest

    Abus Smartvest

    • Typ: Komplettsystem;
    • Komponenten: Fernbedienung, Türsensoren, Fenstersensoren, Bewegungsmelder, Alarmzentrale (Basisgerät);
    • Vernetzung: Funk;
    • Alarm-Lautstärke: 90 dB

    „befriedigend“ (3,1)

    „Zentrale besser sichern. Die Anlage reagierte im Test zuverlässig auf Einbruchversuche. Die Note für Alarmfunktion haben wir abgewertet, da die Zentrale unzureichend vor Sabotage geschützt ist: Gelangt der Angreifer ins Haus, kann er sie einfach von der Wand nehmen. Sobald die Batterien entnommen und die Kabel gezogen sind, ist sie tot. Die Inbetriebnahme, die nur via App möglich ist, sowie die Bedienung sind einfach. Fazit: Akzeptable Anlage, sofern der Käufer selbst aktiv wird. Er sollte die Zentrale gut versteckt einbauen und deren Zugangsbereich mit Bewegungsmelder sichern.“

  • LUPUSEC - XT2 Plus Zentrale

    Lupus Electronics LUPUSEC - XT2 Plus Zentrale

    • Typ: Komplettsystem;
    • Komponenten: Alarmzentrale (Basisgerät);
    • Vernetzung: Funk

    „mangelhaft“ (5,0)

    „Lässt sich kapern. Abgewertet wegen unzureichender Verschlüsselung sowohl im heimischen als auch in öffentlichen Netzwerken. Problematisch ist vor allem der Online-Account. Im schlimmsten Fall können Hacker an das Passwort gelangen, die Anlage entschärfen oder die Kamera kapern. Pluspunkte: Beste Alarmfunktion im Test; die Anlage reagierte zuverlässig auf Einbruchversuche. Sie ließ sich einfach in Betrieb nehmen und bedienen. Fazit: Wegen Sicherheitslücken ist Offline-Betrieb mit Fernbedienung und Fernalarm über Telefon zu empfehlen. Auf Fernzugriff, auch auf die Kamera, müsste man so verzichten.“

  • Drahtloses GSM-Alarmanlagen-Set 9661

    Olympia Drahtloses GSM-Alarmanlagen-Set 9661

    • Typ: Komplettsystem;
    • Komponenten: Kamera, Türsensoren, Fenstersensoren, Bewegungsmelder, Alarmsirene;
    • Vernetzung: Funk;
    • Alarm-Lautstärke: 90 dB

    „mangelhaft“ (5,0)

    „Billig. Simpelste Anlage mit diversen Sicherheitslücken: Außensirene und Bewegungsmelder lassen sich stehlen, ohne Alarm auszulösen. Auch die Zentrale lässt sich lahmlegen: Sobald die Batterien entnommen und die Kabel gezogen sind, ist sie tot. Obwohl Fenster offen stehen, ist es möglich, die Anlage – ohne Warnung – scharf zu schalten. Die Inbetriebnahme funktioniert via Zentrale. Die Bedienung lässt zu wünschen übrig. Fazit: Mehrere Sicherheitslücken. Olympia bietet allenfalls begrenzten Schutz. Nutzer sollten die Zentrale versteckt einbauen und den Zugang mit Bewegungsmeldern sichern.“

  • Home Alarm

    Somfy Home Alarm

    • Typ: Komplettsystem;
    • Komponenten: Kamera, Türsensoren, Fenstersensoren, Bewegungsmelder, Alarmzentrale (Basisgerät), Alarmsirene;
    • Vernetzung: Funk;
    • Alarm-Lautstärke: 110 dB

    „ausreichend“ (3,6)

    „Schwachpunkt Fenster. Abgewertet, da sich die Anlage – ohne Warnung – scharf schalten lässt, obwohl Fenster oder Terrassentür offen steht. Neben Einbruchgefahr droht zusätzlich Fehlalarm, falls ein Windstoß den Flügel zuschlägt. Bedienungsfreundlichstes Produkt im Test, das zuverlässig auf Einbruchversuche reagierte. Die Inbetriebnahme – nur via App möglich – funktionierte besonders komfortabel. Fazit: Bedienungsfreundlich, aber riskant. Käufer sollten vorsorglich die Erschütterungssensoren nur an ständig geschlossenen Fenstern anbringen. Im Zweifel dann eher mehr Bewegungsmelder und Kameras einbauen.“

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