Das kleine Kraftwerk in der Achse

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Inhalt

Der Nabendynamo hat eine kleine Revolution ausgelöst: Im Vergleich zum alten Seitendynamo wurde der Stromgenerator am Velo plötzlich absolut zuverlässig und durch seinen leichten Lauf kaum mehr wahrnehmbar. Bremst ein Seitendynamo die Fahrt des Velos merklich und nervt zudem mit seinem Geräusch, so ist beim Nabendynamo der Widerstand so gering, dass man kaum spürt, ob er leer mitläuft oder Strom produziert. In Zahlen: Für die rund drei Watt, die ein Nabendynamo bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 20 km/h liefert, sind bei einem guten Modell etwa fünf Watt mehr Körperleistung erforderlich. Das entspricht zwei bis drei Prozent von dem, was die Mehrheit der Velofahrer leistet, ohne einen roten Kopf zu bekommen. Andersrum: Produziert der Nabendynamo Strom, dann bremst er uns so stark, als würde ein Hauch von einem Wind mit einer Geschwindigkeit von gerade einmal 1 km/h ins Gesicht blasen ... kurz: Wir merken es kaum.

Was wurde getestet?

Im Test waren vier Nabendynamos.

  • BioLogic ReeCharger Power Pack

    • Typ: Fahrrad-Dynamo-Ladegerät, USB-Ladegerät

    ohne Endnote

    „Plus: integrierter, grosser Puffer-Akku kann auch als Stromreserve resp. Zusatz-Akku genutzt werden; Puffer-Akku kann auch über Computer-USB oder das 220-Volt-Netz geladen werden.
    Minus: etwas gross und klobig.“

    ReeCharger Power Pack
  • Busch & Müller E-Werk

    ohne Endnote

    „Plus: auf verschiedene Ausgangsspannungen einstellbar; universell, nicht nur mit Nabendynamo nutzbar.
    Minus: viele Möglichkeiten verlangen mehr Aufmerksamkeit beim Handling.“

    E-Werk
  • Nokia Bicycle Charger Kit

    • Typ: Fahrrad-Dynamo-Ladegerät

    ohne Endnote

    „Plus: klein und kompakt; lädt schon bei 10 km/h.
    Minus: kann nur für Nokia-Modelle verwendet werden.“

    Bicycle Charger Kit
  • Tout Terrain The Plug

    • Typ: USB-Ladegerät

    ohne Endnote

    „Plus: lässt sich elegant im Gabelschaftrohr einbauen; robust gemacht, direkter USB-Anschluss.
    Minus: je nach Endgerät bereitet der Stop-and-go-Betrieb etwas Mühe.“

    The Plug

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