COLOR FOTO prüft Spiegelreflex- & Systemkameras (11/2014): „Drei Einsteiger“

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Nikon 1 J4, Olympus E-PL7 und Pentax K-S1 haben eins gemein: Sie wollen ein kompaktes, stylisches Systemkameragehäuse mit einem einfachen, einsteigergerechten Bedienkonzept kombinieren: Nikon setzt wie Olympus auf eine spiegel- und sucherlose Konstruktion, Pentax auf SLR; die J4 hat von den Dreien den kleinsten, die E-PL7 einen Micro-Four-Thirds- und die K-S1 den größten Sensor im APSC-Format. Was das für die Bildqualität bedeutet, zeigt der neue ColorFoto-Test detaillierter und differenzierter als je zuvor.

Was wurde getestet?

Im Check befanden sich 3 Systemkameras, die keine abschließende Gesamtwertung erhielten. Es wurden die Kriterien Bildqualität sowie Bedienung/Performance näher betrachtet.

  • Nikon 1 J4

    • Typ: Spiegellose Systemkamera;
    • Auflösung: 18 MP;
    • Sensorformat: 1";
    • Touchscreen: Ja

    ohne Endnote

    „Eine bemerkenswert leichte und kompakte, spiegellose Systemkamera mit schneller Serienfunktion und echtem Lautlosmodus. In Sachen Bildqualität kommt die Nikon 1 J4 nicht an die beiden Konkurrentinnen mit größerem Sensor heran – vor allem wegen der schwachen Feinzeichnung und der einseitigen Kantenanhebung.“

    1 J4
  • Olympus Pen E-PL7

    • Typ: Spiegellose Systemkamera;
    • Auflösung: 17 MP;
    • Sensorformat: 4/3" (Four Thirds);
    • Touchscreen: Ja;
    • Suchertyp: Nicht vorhanden

    ohne Endnote

    „Die E-PL7 macht haptisch den besten Eindruck und überzeugt mit dem schnellsten Autofokus in diesem Test. Außerdem holt sie aus ihrem Micro-Four-Thirds-Sensor eine ebenso gute Bildqualität heraus wie die Pentax K-S1, obwohl die mit einem größeren APS-C-Sensor arbeitet. Dennoch: Für einen Kauftipp bringt die PL7 zu starke Artefakte ins Bild und schärft die Kanten zu massiv nach.“

    Pen E-PL7
  • Pentax K-S1

    • Typ: Digitale Spiegelreflexkamera;
    • Auflösung: 20 MP;
    • Sensorformat: APS-C;
    • Touchscreen: Nein;
    • Suchertyp: Optisch

    ohne Endnote

    „Unterm Strich liegt die K-S1 trotz des größeren APS-C-Sensors bei der Bildqualität allenfalls gleichauf mit der Olympus E-PL7. Haptik und Ergonomie des Kunststoffgehäuses könnten ebenfalls besser, die Autofokus-Geschwindigkeiten im Sucher- und vor allem im Live-View-Betrieb schneller sein. WLAN kostet extra. Daher erscheint uns der Preis mit 700 Euro recht hoch.“

    K-S1

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