In Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Jazzdrummer Ari Hoenig haben die türkische Beckenschmiede von Bosphorus die ‚Lyric‘-Cymbals aus der Taufe gehoben, die wir direkt von der Frankfurter Musikmesse für euch mitnehmen und ausprobieren durften.
Was wurde getestet?
Drei Becken wurden getestet, erhielten jedoch jeweils keine Endnote.
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„... Für manch zarte Gemüter mag das Bottombecken recht schwer ausgefallen und tonal recht hoch angeordnet sein, aber im Zusammenspiel mit dem Topbecken ergibt sich so eben - bei Bedarf - auch eine nötige Portion Schärfe. Insgesamt kommt die Hihat jedenfalls etwas kräftiger daher, als man es von Jazzbecken erwarten würde ... Insgesamt klingt die Hihat jedoch sehr ausgewogen. ...“
„... hat ... einen etwas trockeneren Charakter, der durch die drei eingelassenen Nieten mit einem feinen Zisseln abgerundet wird. Aufgrund seines niedrigen Gewichts und der Bearbeitung lässt sich ... dieses Becken sehr gut ancrashen. ...“
„... hier wurde ... mit einem kleinen runden Hammer gearbeitet ... In diesem, stark gehämmerten Bereich angespielt, hat das Becken einen leicht hellen, klaren, perlenden Stockaufschlag, der auf einem eher mittigen Tonfundament aufruht, von diesem aber nicht überdeckt wird. Im Randbereich lässt sich das Becken gut ancrashen und bringt dann auch tiefe Nuancen zum Vorschein. Die Kuppe klingt recht weich ...“
Neu im Angebot beim türkischen Hersteller Anatolian aus Istanbul ist die ‚Mystic‘-Serie. Die Becken sind natürlich belassen und weisen eine ausgeprägte Handhämmerung auf. Testumfeld: Zwei Becken befanden sich im Check, erhielten jedoch jeweils keine Endnote. Drei weitere Modelle wurden vorgestellt.
Wenn's etwa im Überaum besonders geräuscharm zugehen soll, dann sind die Becken ein Problem. Trommeln lassen sich dämpfen oder mit Meshheads ausstatten, aber Cymbals? Fehlanzeige! Nur zu Lasten des Spielgefühls. Hier kommen Zildjians ‚Low Volume‘-Becken ins Spiel. Testumfeld: Ein Becken-Set wurde ausprobiert, jedoch nicht benotet.