Zelte

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Robens Raptor
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Robens Raptor

2-Personen-Zelt; Tunnelzelt

„Sie suchen ein sehr komfortables, aber nicht zu schweres Zelt für Einsätze aller Art? Hier ist es!“

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Robens Midnight Dreamer
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Robens Midnight Dreamer

4-Personen-Zelt, 5-Personen-Zelt; Gruppenzelt

Mit dem Midnight Dreamer von Robens bekommt man den perfekten Stützpunkt für den Campingurlaub. Das Gruppenzelt macht jede Wetterlage mit und punktet mit seinem hohen Komfort.

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Mark L IIP green
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Vaude Mark L 2P

2-Personen-Zelt; Tunnelzelt

„Plus: Einfacher Aufbau schnell trocknende Materialien; Stangenfixierungen aus elastischem und statischem Band, beides ist bei Verschleiß austauschbar. Stabile und universelle Y-Heringe im …“

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Hilleberg Anjan 3
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Hilleberg Anjan 3

3-Personen-Zelt; Tunnelzelt

Auf- und Abbau sind im Nu erledigt. Wie der Name verrät, ist das Anjan 3 für 3 Personen gedacht. Das geringe Gewicht, das geräumige Innere sind weitere positive Aspekte, die einen überlegen lassen, ob sich eine höhere Ausgabe dafür lohnt.

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Gemini II
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Exped Gemini 2

2-Personen-Zelt; Kuppelzelt / Igluzelt

Das 2-Personen-Zelt punktet mit einem überzeugenden Raummaß, ist nicht zu schwer und lässt sich platzsparend verstauen. Ein Kuppelzelt, das keine Wünsche offen lässt und bezahlbar ist.

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Mark L3P
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Vaude Mark L 3P

3-Personen-Zelt; Tunnelzelt

„Wenig wohnliches, aber leichtes, einfach aufzubauendes und wetterfestes Zelt für viele Einsätze.“

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Nordisk Finnmark 2 SI
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Nordisk Finnmark 2 SI

2-Personen-Zelt; Kuppelzelt / Igluzelt

„Leichte, geräumige Kuppel, deren Außenzeltnähte man besser abdichtet. Dafür ziemlich teuer.“

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MSR Elixier 3
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MSR Elixier 3

3-Personen-Zelt; Kuppelzelt / Igluzelt

„Das leichte MSR spielt seine Trümpfe nur bei Schönwetter aus, wo es auch ohne Außenzelt stehen kann.“

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Sanctuary 2 RT
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Jack Wolfskin Sanctuary II RT

2-Personen-Zelt; Tunnelzelt

Im Innenzelt bietet das Sanctuary viel Platz. Es widersteht Wind und Wasser, auch wenn das Material bei starkem Wind ordentlich lärmt. Zu guter Letzt ist auch der Auf- und Abbau kein Problem und geht kinderleicht von der Hand.

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2 Testberichte | 1 Artikel

 

Exped Mira II
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Exped Mira II

2-Personen-Zelt; Tunnelzelt

Für harsche Klimabedingungen ist das Mira II nicht die erste Wahl. Doch wenn man nur in Gebieten mit mildem Klima unterwegs ist, ist das Exped-Zelt rundum empfehlenswert. Das liegt vor allem an seiner Leichtigkeit und dem angenehmen Innenraumklima.

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Gemini 4
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Exped Gemini IV

4-Personen-Zelt; Gruppenzelt

Mit dem leichtgewichtigen Kuppelzelt von Exped ist man auf kleineren Touren an warmen Tagen bestens ausgerüstet. Solange es nicht extrem windig ist, finden darin bis zu zwei Personen einen komfortablen Unterschlupf.

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Space 2-P
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Vaude Space 2P

2-Personen-Zelt; Kuppelzelt / Igluzelt

Wer für kleinere Touren ein ordentlich verarbeitetes Kuppelzelt sucht, wird beim Space 2P fündig. Es bietet 2 Personen ein überzeugendes, helles Raumangebot mit interessanten Details. Für stürmische Gefilde ist es jedoch nicht geeignet.

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Limelight FC 2-P
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Marmot Limelight 2P

2-Personen-Zelt; Kuppelzelt / Igluzelt

Das Limelight ist ein zuverlässiger Begleiter fürs Campen. Das Kuppelzelt ist leicht aufzubauen und bietet genügend Platz für 2 Personen. Außerdem verfügt es über eine extra Unterlegplane (Footprint), die den Zeltboden schützt.

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II Seconds Easy II
Quechua 2 Seconds Easy 2

2-Personen-Zelt; Wurfzelt

Das 2 Seconds Easy 2 von Quechua ist ein bezahlbares Pop-Up-Zelt für zwei Personen, das sich sehr schnell auf- und abbauen lässt. Von den Kunden bekommt es gute Kritiken. Für Campingausflüge im …

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Essence UL 2
Salewa Essence UL II

2-Personen-Zelt; Geodät

Das Essence UL II von Salewa ist ein Zwei-Personen-Zelt in Geodät-Bauweise. Es zeichnet sich durch ein sehr geringes Gewicht aus und bietet sich für anspruchsvolle Trekkingtouren an. Geräumiges …

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Essence UL 3
Salewa Essence UL III

3-Personen-Zelt; Geodät

Das Essence UL III von Salewa ist ein Zelt mit ausreichend Schlafplatz für bis zu drei Personen. Es zeichnet sich unter anderem durch sein sehr geringes Gewicht aus und eignet sich für …

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Campo Compact XT II P
Vaude Campo Compact XT 2P

2-Personen-Zelt; Kuppelzelt / Igluzelt

Das Campo Compact XT 2P von Vaude ist ein schickes Igluzelt mit ausreichend Schlafraum für zwei Personen im Innenbereich und viel Stauraum für Gepäck im Vorzelt. Leichter Ein-und Ausstieg Wer auf …

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Taurus III P
Vaude Taurus 3P

3-Personen-Zelt

Das Taurus 3P von Vaude ist ein kompaktes Zelt, das sich gut für Wander- und Trekkingtouren mit bis zu drei Teilnehmern eignet. Es ist vergleichsweise erschwinglich. Pfiffige Konstruktion Wer den …

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Campo Family V P
Vaude Campo Family 5P

5-Personen-Zelt; Kuppelzelt / Igluzelt

Das Campo Family 5P von Vaude ist ein geräumiges Familienzelt in Iglu-Bauweise mit ausreichend Schlafplatz für bis zu fünf Personen. Standhöhe in der Zeltmitte Bei der vorliegenden …

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Campo Family XT V P
Vaude Campo Family XT 5P

5-Personen-Zelt; Kuppelzelt / Igluzelt

Das Campo Family XT 5P von Vaude ist ein Kuppelzelt, das ausreichend Schlafplatz für eine Gruppe bestehend aus fünf Personen bietet und bei den Kunden gut ankommt. Für den Einsatz von Frühjahr bis …

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Neuester Test: 07.10.2014
 

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Tests


Testbericht über 5 Tunnelzelte

Tunnelzelte sind auf Trekkingtouren eine interessante Alternative zu Kuppelzelten: Zwar stehen sie nicht selbst, doch das Raum-Gewichts-Verhältnis ist unübertroffen. Und sie bieten eine Vielfalt an Eigenschaften und Möglichkeiten. Testumfeld: Die Zeitschrift Land der Berge begutachtete fünf Tunnelzelte und …  


Testbericht über 10 Produkte für den Outdoor-Einsatz

Klar ginge es für Puristen auf einer Velotour auch ohne - aber nützliches Zubehör macht das Leben …  

outdoor

Testbericht über 10 Zelte

Ein gutes Trekkingzelt hält Wind und Regen ab, wiegt wenig und ermöglicht Nächte in zauberhafter …  


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Produktwissen


Entdecken Sie die Langsamkeit. Die Freiheit. Und mit all Ihren Sinnen die Natur. Beim Outdoor-Urlaub mit dem Zelt entfliehen Sie der Hektik der Zivilisation. Wohin mit dem Zelt und was mitnehmen? Wir haben jede Menge Tipps und Ideen für Sie. Die Zeitschrift active woman (4/2013) gibt auf insgesamt drei Seiten …  


Naturbadeteiche? Regionale Lebensmittel? Solarkollektoren auf dem Dach? Campingplätze mit der …  


In der Obhut eines Zelts lässt sich Mutter Natur hautnah geniessen. Wer auf Tour sein Zuhause …  


Ratgeber zu Zelte

Modelle für den Campingurlaub

Quelle: flickr.com/place light

Quelle: flickr.com/place light

Ein Campingurlaub oder längere Naturexpeditionen wären ohne ein Zelt schlichtweg undenkbar. Die improvisierten Behausungen sind eine praktische und preiswerte Unterkunft für den Sommerurlaub. Die meisten lassen sich heutzutage mit nur wenigen Handgriffen auf- und wieder abbauen, dank Unterbringung in kompakten Taschen nehmen Sie zudem nur wenig Platz im Reisegepäck weg. Doch welches Zelt ist das richtige für den geplanten Urlaub?

Die Bandbreite an verfügbaren Zelttypen ist enorm. Sie reicht von einfachen, in kürzester Zeit aufgebauten Minizelten für ein bis zwei Personen bis hin zu großen Hauszelten mit Trennwänden, Fenstern und sogar Vorräumen. Je größer und aufwendiger verarbeitet das Zelt ist, desto teurer wird es natürlich auch: So sind die kleinen Campingzelte gewöhnlich schon ab 50 Euro erhältlich, bei den Familienmodellen können dagegen schnell einmal 500 Euro den Besitzer wechseln.

Der Klassiker: Das Igluzelt
igluZu den Minizelten gehört das klassische Igluzelt. Sein Name kommt von der einfachen Grundkonstruktion, bei der vier Stangen in zwei Bögen diagonal aufgespannt werden. Auf diese Weise entsteht die Grundfläche für das Innenzelt. Diese Zelte benötigen keine äußere Fixierung, da sie durch die Stangen bereits aufgespannt werden. Dadurch können sie im Notfall auch ohne Heringe oder Zeltnägel aufgebaut werden, wobei genügend Gewicht durch das im Inneren untergebrachte Reisegepäck wie Schlafsäcke und Isomatten Schutz gegen stärkeren Wind bietet.

Nachdem das Grundgerüst steht, wird noch eine wasserdichte Zeltplane über das Unterzelt gespannt. Dieses wird in der Regel ganz einfach mit kleinen Haken in die Ösen der Zeltstangen eingehangen. Der Eingang des in sich abgeschlossenen Zeltes wird zudem mit einem Schutzgitter vor Ungeziefer geschützt, darüber kann bei Wind und Regen noch eine Schutzwand gelegt werden. Größere Modelle verfügen zusätzlich über einen windgeschützen Eingangsbereich, der meist zu einer Seite hin offen ist – die Wetterseite sollte beim Aufbau also sorgsam bestimmt werden.

Das Igluzelt ist durch leichte Stoffe wie Polyester oder Nylon und ein Gestänge aus Fiberglas oder Aluminium ein angenehmer Reisebegleiter – pro Person muss man nur mit 1,5 Kilogramm rechnen. Ein Zweipersonenzelt sollte also nicht mehr als 3 Kilogramm wiegen. Das macht das Igluzelt vor allem für Rucksacktouristen oder Biker attraktiv, da es einfach zu transportieren ist und wenig logistischen Aufwand beim Aufbau benötigt.

Die Variante: Das Tunnelzelt
tunnelIn der Vergangenheit hat das Tunnelzelt dem klassischen Igluzelt zunehmend Konkurrenz gemacht. Denn auch diese Zeltart ist leicht und sehr transportabel, bietet aber ein besonders großes Raumangebot. Menschen, die gerne ohne schräge Zeltwände über sich schlafen oder besonders viel Reisegepäck unterbringen müssen, werden das Tunnelzelt zu schätzen wissen. Denn die parallel angeordneten Stangen bilden einen Tunnel, der bis zu einer gewissen Höhe relativ gerade Wände besitzt und dann oben mit einem Rundbogen abgeschlossen wird.

Der Aufbau eines Tunnelzeltes ist zudem besonders einfach und auch für Anfänger zu meistern. Es handelt sich allerdings nicht um ein freistehendes Zelt wie bei der Igluform – der Nutzer muss die Spannung der Zeltplane durch Verankerung im Boden sicherstellen. Der Aufwand dafür hält sich jedoch in engen Grenzen, die Anzahl der mindestens im Boden zu verankernden Heringe liegt bei gerade einmal zwei Stück an den jeweiligen Enden des Zeltes. Dafür ist die Windstabilität eines Tunnelzeltes auch enorm hoch: Die meisten Modelle sollen Windböen von bis zu 110 km/h standhalten.

Das Wurfzelt: Ideal für Aufbaumuffel
Wem jedoch selbst die modernen Iglu- und Tunnelzelte noch zu kompliziert aufzubauen sind, der sollte vielleicht Blick auf die neuen Wurf- oder Pop-up-Zelte werfen. Die im Volksmund auch gerne als „Sekundenzelte“ bezeichneten Modelle sind erst seit einigen Jahren auf dem Markt und zeichnen sich durch eine geradezu kinderleichte Aufbauweise aus. Das Wurfzelt wird ganz einfach aus der Verpackung genommen und mit etwas Elan auf den Boden gestellt – schon entfaltet es sich fast von selbst.

Möglich macht diese ein raffiniertes Endlosgestänge, welches sich selbst während des Packens verdreht. Ein Heraussuchen einzelner Teile und das Zusammenstecken des Gestänges ist hier also nicht mehr vonnöten. Dafür muss man allerdings das entfaltete Zelt auch mit mitgelieferten Spannleinen sichern, und es empfiehlt sich das Auslegen einer extra Bodenplane. Denn der Boden eines sich solcherart selbst aufbauenden Zeltes ist nur sehr dünn, weshalb spitze Steine, Zweige und Dornen das Campingvernügen trüben können.

Für den Familienurlaub: Das Haus-/Steilwandzelt
steilwandAlle vorgenannten Typen gibt es zwar auch in Größen für Gruppen bis zu sechs oder manchmal sogar acht Personen, gleichwohl bevorzugen viele Campingfans für den längeren Familienurlaub das ausgewachsene Haus- oder Steilwandzelt. Viele dieser Exemplare ähneln mit Giebel und First tatsächlich der Form eines Hauses. Im hinteren Bereich des Zeltes befindet sich das Schlafzimmer, der vordere Teil dient dagegen dem täglichen Aufenthalt und sogar dem Zubereiten von Nahrung. Für größere Gruppen gibt es oftmals verschiedene Schlafkabinen, die vom Hauptraum abgehen.

Nicht wenige dieser Steilwandzelte besitzen sogar noch einen Vorraum, wo Schuhe oder Fahrräder gelagert werden, sowie praktische Extras wie integrierte Zeitschriftenhalter oder Kabeldurchführungen. Die meisten Modelle sind mit einer fest eingenähten Bodenwanne ausgestattet, so dass Regenwasser auch von unten nicht eindringen kann – selbst wenn es einmal Sturzbäche regnet. Das Gestänge wiederum besteht aus stabilem Aluminium- oder gar Stahlrohr, um auch heftigen Windböen widerstehen zu können, die in den Steilwänden eine gute Angriffsfläche finden. Empfehlenswert ist zudem ein PVC-beschichtetes Dach.

Dies alles macht ein solches Steilwandzelt allerdings auch ausgesprochen schwer und teuer: Nicht selten kommt ein solches Zelt mit Vorzelt und einzuhängenden Schlafkabinen auf ein Gewicht jenseits von 35 Kilogramm. Sind zudem wärmende und daher bei Camping im Winter definitiv empfehlenswerte Seitenwände aus schwerer Baumwolle oder einem Mischgewebe vorhanden, kann das Gewicht noch einmal deutlich höher liegen. Preislich muss man zudem mit mindestens 120 bis 150 Euro rechnen, Komfortvarianten kosten nicht selten mehr als 750 Euro.


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Kleinere Zelte in Iglu- oder Tunnelform sind für gewöhnlich ab 70 Euro erhältlich. Schwerere Varianten verfügen über ein Innenzelt für ein besseres Raumklima. Familien greifen lieber auf Reisezelte zurück, die deutlich stabiler und größer aber auch viel teurer sind. Steilwandzelte sind für längere Urlaube gedacht.


Camping oder längere Naturexpeditionen ohne ein Zelt wären schlicht undenkbar. Die Textilbehausungen sind eine praktische und preiswerte Unterkunft für den Sommerurlaub oder spontane Übernachtungen. Mit wenigen Handgriffen lassen sich die meisten Produkte in kurzer Zeit auf- und wieder abbauen. Verstaut in kleinen kompakten Taschen nehmen sie beim Reisen kaum Platz weg. Dabei sind kleinere Zelte für ein bis zwei Personen gewöhnlich schon ab 70 Euro erhältlich. Je größer und aufwendiger verarbeitet das Zelt ist, desto teurer wird es natürlich. Größere Zelte wie 3-Personen-Zelte oder gar ganze Familienzelte können bis zu 500 Euro kosten. Bei den Campingzelten wird zwischen Mini-, Reise- und Steilwandzelten unterschieden. Der Großteil der Minizelte ist entweder in Igluform ("Igluzelte") oder in Tunnelform ("Tunnelzelte") erhältlich. Dank der Gestänge aus Fiberglas oder Aluminium sind sie nicht nur kompakt zu verstauen, sondern mit 1,5 bis 8 Kilogramm auch verhältnismäßig leicht. Das macht sie vor allem für Rucksacktouristen oder Biker attraktiv. Für ein besseres Zeltklima verfügen einige der schwereren Produkte über ein zusätzliches Innenzelt. Wie bei den meisten Zelten besteht auch die Zelthaut der Minizelte aus wasserabweisendem Nylon oder Polyester. Eine Variante, die häufig von Familien verwendet wird, ist das Reisezelt. Viele dieser Exemplare ähneln mit Giebel und First der Form eines Hauses ("Hauszelte"), seit einiger Zeit gibt es sie jedoch ebenfalls in Tunnelform. Bei Hauszelten besteht das Gestänge aus Stahl- oder Aluminiumrohr, was auf das Gewicht schlägt aber auch mehr Stabilität gegen Wind und Wetter bietet. Das Zeltinnere ist in Wohnraum – meist ohne Zeltboden – und Schlafkabinen aufgeteilt. Für Bergtouren oder längere Urlaube eignen sich hingegen die besonders wetterbeständigen Steilwandzelte. Neben dem robusten Metallgestänge verfügen sie oft über ein PVC-beschichtetes Dach. Die Seitenwände bestehen in der Regel aus wärmender Baumwolle oder einem Mischgewebe. Mit den einzeln einzuhängenden Schlafkabinen und oft zusätzlichem Vordach kommt diese Zeltvariante allerdings problemlos auf ein Gewicht von bis zu 45 Kilogramm.

Weitere Informationen

Entsprechend der verschiedenen Funktionen des Innen- und Außenzeltes unterscheiden sich auch die jeweils verwendeten Materialien. Das Außenmaterial ist das am stärksten beanspruchte Material des Zeltes, da es jeden Wetterbedingungen ausgesetzt ist. Entsprechend hoch sind die Ansprüche an das Material: Es sollte möglichst wasserdicht und reißfest sein, den UV-Strahlen der Sonne lange standhalten können und unempfindlich gegen Hitze, Kälte und Feuchtigkeit sein. Außenzelte bestehen bei Trekkingzelten heute in der Regel aus Nylon(Polyamid)- oder Polyestergewebe. Nylon hat grundsätzlich den Nachteil, dass das Material sich dehnt bei Nässe, wodurch das Zeltgewebe durchhängt, eventuell an das Innenzeltgewebe kommt und nachgespannt werden muss. Die UV-Beständigkeit ist geringer als bei Polyester und die Reißfestigkeit zudem geringer. Diese grundsätzlichen Probleme sind durch entsprechende Verarbeitung und Ausrüstung der Gewebe (Rip-Stop-Nylon, UV-Stabilisatoren und doppelseitige Beschichtungen) heute bei guten Materialqualitäten in Teilen behoben.

Polyester ist reißfest, nicht anfällig gegen UV-Strahlung, nimmt wenig Feuchtigkeit, trocknet daher schneller und ist leichter, wenn das Zelt nass verpackt werden muss. Polyester ist außerdem ein relativ "lautes" Material, das heißt ein lockeres Zeltgewebe kann bei Wind "knattern". Baumwolle wird heute nur noch für Campingzelte und traditionelle Zelte verwandt. Sein Vorteil liegt darin, dass es ein natürliches Material ist, welches Feuchtigkeit zwar aufnimmt aber nicht an Innen weitergibt, atmungsaktiv ist und bei Funkenflug vom Lagerfeuer keine Löcher ins Gewebe brennen können wenn es entsprechend imprägniert ist. Außerdem kann es nachimprägniert werden, wenngleich Baumwollzelte niemals gänzlich wasserdicht werden - ein ausgewachsenes Unwetter wird hiervon keinesfalls absorbiert.

Beim Innenzelt stehen die Aufgaben der Schaffung eines Thermoeffektes sowie der Komfort an erster Stelle, da es für ein möglichst trockenes Klima luft- und wasserdampfdurchlässig sein sollte. Somit wird es aus einem leichten, Wasserdampf durchlässigen Gewebe gefertigt. Der im Innenzelt entstehende Wasserdampf geht so durch das IZ-Gewebe hindurch und kondensiert am Außenzelt. Gegen Tropfwasser vom Außenzelt ist das Innenzeltgewebe meist imprägniert, aber nicht beschichtet. Das Innenzeltgewebe ist heute meist ein Nylongewebe. Es nimmt kaum Feuchtigkeit auf, trocknet schnell und ist pflegeleicht. Der Boden des Innenzeltes ist häufig aus robusteren Materialien gefertigt, da der Boden stärkeren mechanischen Belastungen ausgesetzt ist als die restlichen Zeltkomponenten. Auch die wasserdichte Beschichtung ist meist nochmals deutlich stärker als beim restlichen Zelt. Die vom Hersteller genannte Wassersäule gibt in Millimetern an, wie viel Wasser auf dem Gewebe stehen kann, ohne dass es in das Zelt durchdringt. Das Gestänge ist in der Regel aus leichtem Aluminium gefertigt. Die Abspannpunkte sind bei allen Zelten besonders verstärkt.

Auf- und Abbau eines Zeltes

Jedem Zelt liegt eine Anleitung bei, die den Auf- und Abbau verständlich beschreibt und mit Bildern demonstriert. Vor dem Aufbau eines Zeltes sollte die Auswahl des Standortes gut überlegt sein. So sollte das Zelt beispielsweise nicht in einer Mulde aufgebaut werden, da sich gerade dort Regenwasser ansammeln kann - und wer wacht schon gerne morgens in einem durchnässten Schlafsack auf. Ferner sind Anhöhen und direkte Wassernähe ungeeignet, da Hügel, Wasser und auch hohe Bäume Blitzschlag gefährdet sind. An Ufern ist zudem eine höhere Luftfeuchtigkeit vorhanden. Der Untergrund sollte vor dem Aufbau nach Steinen, hervorstehende Wurzeln oder anderen Unebenheiten abgesucht werden, damit der Zeltboden keine Schäden nimmt. Der Zelteingang sollte optimalerweise auf der windabgewandten Seite liegen, dasselbe gilt für Feuer- und Kochstellen, um Beschädigungen durch Funkenflug zu vermeiden. Zum Einschlagen der Heringe kann ein Gummihammer die Arbeit erleichtern. Außerdem sollte man unbedingt darauf achten, dass Ersatzheringe und Packsäcke gut aufbewahrt werden. Eine Alternative sind moderne Wurfzelte, die tatsächlich einfach nur noch ausgepackt werden müssen und sich selbst aufbauen.

Pflegemaßnahmen

Ein Zelt sollte gründlich gelüftet und getrocknet werden. Besonders sollte der Innenraum gereinigt werden, Sand kann am schonendsten durch Ausschütteln beseitigt werden. Wenn das Zelt nass verpackt werden muss, sollte es unter keinen Umständen länger als zwei Tage im Packsack aufbewahrt werden. Das gilt auch für ein Zelt, das nur ein bißchen feucht ist. Beim Verpacken das Zeltgewebes sollte dieses sorgfältig zusammengelegt und anschließend eingerollt werden, sodass es dem Packmaß des Packsacks entspricht. Falls im Winter gezeltet wird, sollten gefrorene Zeltbahnen nie gefaltet, sondern immer gerollt werden, da sie sonst brechen können. Beschädigungen am Zelt sollten möglichst sofort repariert werden. Kleine Risse lassen sich meist mit etwas Flickzeug schließen. Es gibt außerdem spezielles Zeltklebeband, bei größeren Löchern oder Rissen näht man am besten Flicken auf. Das Zelt kann am besten mit lauwarmem Wasser und einem Schwamm abgewaschen werden, nur bei gröberen Verschmutzungen sollte ein, nach Möglichkeit mildes, Reinigungsmittel verwendet werden. Ein Zelt sollte niemals in der Waschmaschine gewaschen werden, die Beschichtungen sind nach einer solchen Behandlung ruiniert. Schimmelbefall lässt sich am besten mit Natriumhypochlorit, welches in der Apotheke erhältlich ist, vermischt mit 20 Teilen warmem Wasser, beseitigen. Ansonsten sollte ein Zelt natürlich trocken gelagert werden.