Stärken
Schwächen
Trotz der Verbreitung von Laptops und anderen mobilen Geräten bleibt das klassische PC-System relevant. Besonders der Gaming-Boom hat die Nachfrage nach Desktop-Rechnern gesteigert, und auch für professionelle Anwendungen bieten diese Rechner klare Vorteile.
Wie werden PC-Systeme in Testberichten beurteilt?
Da PC-Systeme sehr unterschiedlich aufgebaut sind und vielfältige Einsatzmöglichkeiten haben, lassen sich nicht alle Modelle direkt miteinander vergleichen. Daher fokussieren sich Testmagazine in ihren Vergleichen meist auf einen bestimmten Typ oder eine Preisregion. Besonders beliebt sind All-in-One-PCs, Gaming-PCs sowie Mini-PCs. Auch klassische Desktop-Computer werden regelmäßig getestet, wobei die standardisierten Modelle oft nur kurzfristig in der getesteten Form erhältlich sind.
Klassische Desktop-PCs sind heute deutlich kompakter als noch vor einigen Jahren. (Bildquelle: hp.com)
In den meisten PC-Tests liegt der Fokus auf der Systemleistung, die das wichtigste Bewertungskriterium darstellt. Dabei spielen nicht nur Prozessor- und Grafikleistungswerte eine Rolle, sondern ebenso die Speicherausstattung. Ausreichend Arbeitsspeicher und der passende Festplattenspeicher sollten auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt sein. Zusätzlich wird die Leistung oft ins Verhältnis zum Preis gesetzt.
Insbesondere bei preisgünstigeren Modellen ist das Preis-Leistungs-Verhältnis häufig entscheidend für eine gute Bewertung.
Je nach Gerätetyp fließen weitere Merkmale in die Bewertung ein: So legen Tester bei All-in-One-PCs besonderen Wert auf die Qualität des integrierten Displays, während bei Gaming-PCs Ausstattung und Gehäusequalität oft entscheidend sind. Auch Lautstärke und Energieverbrauch spielen eine Rolle, vor allem bei kompakten Systemen, die unauffällig und effizient arbeiten sollen.
Ist der Eigenbau eines PCs sinnvoll?
Erfahrene Nutzer empfehlen häufig, den eigenen PC selbst zusammenzustellen, anstatt ein fertiges System zu kaufen. Der Vorteil liegt klar darin, dass man die Komponenten frei wählen und das System exakt den eigenen Bedürfnissen und Budgetvorstellungen anpassen kann. Allerdings bedeutet dies auch einen größeren Aufwand. Zwar ist die Kompatibilitätsprüfung heute leichter als früher, dennoch gibt es einige Fallstricke, die Recherche oder fachkundige Beratung notwendig machen.Der Zusammenbau an sich ist nicht kompliziert, wenn man etwas Geschick und Geduld mitbringt. Andererseits bietet der Kauf eines Fertig-PCs die Bequemlichkeit, dass der Hersteller die Komponenten festlegt, wobei Aufrüstungen meist den Garantieanspruch gefährden und zudem ein Aufpreis fällig wird. Dieser fällt jedoch oft moderat aus, wenn man den Gesamtpreis mit den Kosten für alle Einzelteile vergleicht. Eine gute Alternative sind Anbieter wie one.de oder alternate.de, bei denen man sich den PC individuell zusammenstellen und montieren lassen kann.
Auf unserer Themenseite PC selber zusammenstellen erhalten Sie ausführliche Tipps, worauf Sie bei den wichtigsten Komponenten achten sollten.
Worauf ist bei der Wahl eines Fertig-PCs zu achten?
Ist die Entscheidung für einen Fertig-PC gefallen, geht es an die Auswahl eines konkreten Modells. Häufig existieren innerhalb einer Serie verschiedene Ausführungen, die sich in Prozessor, Speicher, Grafikchip oder dem installierten Betriebssystem unterscheiden. Für einfache Tätigkeiten wie Surfen, Text- und Bildbearbeitung benötigt man keine teuren PCs mit dedizierter Grafikkarte. Eine SSD gehört heutzutage nahezu überall zur Grundausstattung und sorgt für spürbar schnellere Systemstarts und Programmzugriffe – ein Betriebssystem auf einer langsamen HDD-Festplatte ist bei Neugeräten kaum noch üblich.Wer den PC aber für Gaming oder komplexe 3D-Anwendungen nutzen möchte, sollte auf jeden Fall eine dedizierte Grafikkarte einplanen. Im Markt für separate Grafikprozessoren sind aktuell AMD, Nvidia und Intel mit seiner Arc-Serie vertreten. Intel Arc-Karten wie die Arc B580 sind mittlerweile echte Mitbewerber im Einstiegs- und Mittelklassebereich und können für Gaming eine gute Wahl sein – allerdings benötigen sie aktuelle Treiber und Unterstützung für Resizable BAR (ReBAR), um ihre volle Leistung auszuspielen.
Ist im Datenblatt nur eine integrierte Intel-Grafik (Iris Xe, Intel UHD) vermerkt, reicht diese für anspruchsvollere Spiele in der Regel nicht aus. Auch die Arbeitsspeichergröße hat für die Zukunftsfähigkeit Bedeutung: Selbst günstige Systeme sollten mindestens 16 GB RAM bieten, da 8 GB heutzutage oft nicht mehr ausreichen. Für Gaming oder kreative Anwendungen sind eher 32 GB zu empfehlen.
Die Qualität der Bildschirme spielt bei All-in-One-PCs eine wichtige Rolle. (Bildquelle: amazon.de)
Fertig-PCs mit großem Arbeitsspeicher
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