Xoro HRS 3500

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Unser Fazit

Güns­ti­ger SD-​Recei­ver mit PVR-​Funk­tion

Zu den Sat-Receivern Xoro HRS 3000 und HRS 3400 gesellt sich der HRS 3500. Sender in HD-Auflösung bleiben mangels MPEG-4-Kompression auch diesmal außen vor, dafür ist das Gerät mit knapp 45 Euro (amazon) recht preiswert.

Perfekt für alle, die nach wie vor mit einem Röhrengerät fernsehen und eine einfache Settop-Box für den Empfang des Sat-Programms suchen. Für die freien TV- und Radioprogramme hält das Gerät 4800 Speicherplätze bereit. Verschlüsselte Sender bringt der Reciver nicht auf den Bildschirm, denn Xoro hat weder Kartenleser noch CI- beziehungsweise CI-Plus-Schacht verbaut. Die Sender werden automatisch oder manuell gesucht, wobei die Box mit einer „schnellen Kanalsuche“ punkten soll. Offen bleibt, ob auch Favoritenlisten zur Auswahl stehen und wenn ja: wieviele. Ansonsten unterstützt das Modell die üblichen Funktionen, nämlich einen elektronischen Programmführer (EPG) und Videotext. Die Anschlussleiste ist mit einem RF-Eingang und mit einem passenden Ausgang zum Durchschleifen des Signals, mit zwei Scart-Buchsen sowie mit einem koxialen Digitalausgang für die Verbindung zur Surround-Anlage ausreichend besetzt. Xoro hat dem Gerät außerdem eine USB-Schnittstelle verpasst, über die man Sendungen auf einen externen, mit FAT, FAT32 oder NTFS formatierten Speicher aufnehmen kann. Umgekehrt lassen sich vom separat erhältlichen Speicher – also von einem USB-Stick oder von einer externen Festplatte – Foto- (JPEG, BMP) und Video-Dateien (MPEG-1, MPEG-2) abspielen, komprimierte Musikdateien werden laut Datenblatt nicht unterstützt. Im Betrieb soll die 18 Zentimeter breite, 4,3 Zentimeter hohe und elf Zentimeter tiefe Box weniger als fünf Watt Leistung aufnehmen, gemessen ohne LNB und USB-Gerät. Im Standby fallen weniger als zwei Watt an.

Der HRS 3400 kommt laut Hersteller mit MPEG-4-Videos (inklusive DivX und XviD) sowie mit MP3- und WMA-Musik zurecht. Beim neuen HRS 3500 muss man erstaunlicherweise auf die genannten Formate verzichten - zumindest werden sie im Datenblatt nicht erwähnt. Bleibt zu hoffen, dass die Fachmagazine den SD-Receiver bald auf den Prüfstand holen.

von Jens

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