Mit dem Vodafone 350 bedenkt der Mobilfunkprovider Handy-Nutzer, die einen kostengünstigen Messenger suchen, mit dem sie besonders schnell Kurznachrichten und E-Mails tippen können. Daher besitzt das Gerät auf der Gerätefront eine komplette QWERTZ-Tastatur, die direkt unter dem mit 1,8 Zoll allerdings sehr kleinen Display angebracht ist. Anders als die zuletzt vorgestellten Billigheimer der 200er-Reihe wie das Vodafone 246 verfügt das Vodafone 350 zudem über den GPRS-Datenbeschleuniger EDGE, der den Abruf von Websites ein wenig schneller gestalten soll. Ein vorinstallierter Browser und ein E-Mail-Client ergänzen diese rudimentäre Messenger-Ausstattung, die Nachinstallation von Java-Software ist jedoch nicht möglich.
Von seinen Messenger-Qualitäten einmal abgesehen ist auch das Vodafone 350 nur sehr spärlich ausgestattet. Das Handy verfügt über ein FM-Radio und ein paar simple Spielchen, doch auf Bluetooth, USB, MP3-Player oder auch eine Kamera muss der Besitzer verzichten. Auch ist der interne Speicher keiner Rede wert, eine Speicherkarte kann scheinbar nicht eingelegt werden. Wer mit dem Vodafone 350 E-Mails bearbeiten möchte, sollte also möglichst keine Anhänge erhalten – die er ohnehin nicht betrachten könnte.
Der Billig-Messenger Vodafone 350 ist für August 2010 angekündigt worden, ein Preis steht derzeit noch nicht fest. Angesichts der rudimentären Ausstattung dürfte dieser aber kaum die 50-Euro-Grenze überschreiten.
30.04.2010






