Ohne seinen Standfuß ist der KDL-40BX420 9,4 Zentimeter tief, denn die Japaner haben CCFL-Röhren und keine LEDs verbaut. Auf Full-HD-Bilder mit 1920 x 1080 Pixeln muss man nicht verzichten.
Ein Lichtsensor passt die Helligkeit der Hintergrundbeleuchtung zwecks effizientem Betrieb automatisch an – sofern gewünscht. Mit an Bord des 40-Zöllers, der es auf eine sichtbare Diagonale von 101,6 Zentimetern bringt, ist ein HDTV-fähiges Empfangsteil für DVB-T und DVB-C, wobei man die hochauflösenden Programme hierzulande nur via Kabel oder Satellit ins Haus bringt. Für verschlüsselte Angebote steht ein CI-Plus-Slot bereit. Externe AV-Quellen werden über zwei HDMI-Eingänge, per Komponente, Scart und VGA angeschlossen. Mit den 1080/24p-Signalen eines Blu-ray-Players (Kinoformat) hat der Fernseher kein Problem. Man darf sich ferner auf einen analogen Audio-Ausgang, auf eine seitlich verbaute Kopfhörerbuchse, auf einen optischen Digitalausgang und auf eine USB-Schnittstelle freuen. Über den analogen Audio-Ausgang beziehungsweise den optischen Digitalausgang transportiert man das Tonsignal zu einer Stereo- oder Surround-Anlage. Intern greift das Gerät auf zwei Lautsprecher zurück, die mit einer Ausgangsleistung von jeweils acht Watt belastet werden. Über die ebenfalls an der Seite verbaute USB-Schnittstelle kann man Filme, Fotos und Musik von einem separat erhältlichen Speicher abspielen. Welche Formate im Einzelnen unterstützt werden, verrät der Hersteller nicht. Im Betrieb soll das Gerät 123 Watt (Heim-Modus) respektive 180 Watt (Demo-Modus) Leistung aufnehmen, im Standby sind es maximal 0,25 Watt. Von einem Netzschalter, mit dem sich der Fernseher bei längerer Abwesenheit komplett von der Stromversorgung trennen ließe, ist im Datenblatt keine Rede.
Sonderlich sparsam ist der Fernseher nicht. Bei den Abmessungen muss man mangels LED-Backlight ebenfalls Kompromisse machen. Die Bildqualität überzeugt, die Tonqualität fällt nicht ganz so gut aus. Bei amazon bekommt man den 40-Zöller, den die Fachmagazine noch nicht getestet haben, für knapp 500 EUR.
13.02.2012

























