Anschlussseitig bietet der PPX2055 nur das Nötigste. So beschränkt sich Philips auf eine Mini-USB-Buchse, über die man AV-Signale vom Rechner zuspielt und den LED-Projektor mit Strom versorgt.
Ohne Desktop-Rechner, Note- oder Netbook kann man den Beamer nicht nutzen. Pluspunkte gibt es in Sachen Transportfähigkeit, denn mit 11 x 7 x 11 Zentimetern (Breite x Höhe x Tiefe), einem Gewicht von 115 Gramm und mangels sperrigem Netzteil passt der Bildwerfer problemlos ins Handgepäck. Laut Datenblatt arbeitet der DLP-Beamer, bei dem das Licht nicht von einer Hochdrucklampe, sondern von LEDs erzeugt wird, mit einer physikalischen Auflösung von 854 x 480 Pixeln im Seitenverhältnis 16:9. Interpoliert lassen sich Signale mit bis zu 1280 x 800 Bildpunkten zuspielen (WXGA). Den Leuchtdioden bescheinigt Philips eine Helligkeit von bis zu 55 ANSI-Lumen (Bright-Modus), das Kontrastverhältnis liegt laut Datenblatt bei 1000:1. Steht das Gerät einen halben Meter von der Leinwand entfernt, projiziert es Bilder mit zwölf Zoll in der Diagonale. Die maximale Projektionsdiagonale liegt bei 120 Zoll, wobei man in diesem Fall einen Abstand von drei Metern einhalten muss. Mit dem Drehrad oben auf dem Gehäuse wird die Schärfe eingestellt. Als Zuspieler eignen sich Computer mit 2-GHz-Prozessor und einem Gigabyte Arbeitsspeicher, auf denen Windows (ab XP, SP2) oder OS X (ab 10.6) läuft. Zum Lieferumfang gehören ein USB-Kabel, ein Tripod-Adapter für die Aussparung unten am Gehäuse, eine Kurzanleitung und eine Tragetasche. Eine Bedienungsanleitung liegt nicht bei, sie muss im Netz geladen werden.
Für Business-Kunden, die häufig mit dem Notebook unterwegs sind, ist der PPX2055 sicher interessant. Er ist klein, leicht, elegant und für einen LED-Projektor relativ leuchtstark, außerdem muss man kein üppiges Zubehör einpacken. Amazon listet das Gerät zur Zeit für knapp 246 EUR.
06.02.2012





