Pentax K-S1

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Unser Fazit
Umfangreiche Ausstattung für tolle Fotos bei einfacher Bedienung - ideal für DSLR-Einsteiger

Ausgewertet von: Anica, 14.06.2017
  • kamera_typ
    Digitale Spiegel­re­flex­ka­mera
  • kamera_aufloesung
    20 MP
  • sensorformat
    APS-C
  • akkulaufzeit
    410 Aufnahmen
  • vid_aufloesung
    Full HD

Unsere Auswertung

  • 6,4
    von 10
    Gesamt
  • 7
    von 10
    Bildqua­li­tät
  • 6
    von 10
    Ausstat­tung
  • 7
    von 10
    Verar­bei­tung & Handling
  • 5
    von 10
    Video­funk­tion

Stärken

  • pro Sensor ohne Tiefpassfilter sorgt für scharfe Bilder mit entsprechend lichtstarken Optiken
  • pro integrierter Bildstabilisator
  • pro optischer Sucher mit 100% Bildfeldabdeckung
  • pro Motivprogramme erleichern Einsteigern das Fotografieren

Schwächen

  • con fest verbauter Monitor ohne Touch-Funktion
  • con Gehäuse wirkt billig und liegt nicht allzu gut in der Hand
  • con kein kontinuierlicher Autofokus im Videomodus

Schärfe & Kontrast gut

Dank eines Sensors ohne Tiefpassfilter liefert die K-S1 scharfe Bilder. Das Kitobjektiv kann die Möglichkeiten des Sensors allerdings nicht ausreizen, hier sind lichtstärkere Optiken gefragt. Der voreingestellte Bildmodus gibt warme Farben mit deutlich höherer Sättigung wieder, was Du aber im Menü ändern kannst.

Bildqualität bei wenig Licht gut

Der integrierte Bildstabilisator arbeitet zuverlässig und ist in dieser Preisklasse nicht unbedingt üblich. Das Rauschen fällt bis ISO 1.600 gering aus und auch Bilder mit ISO 3.200 und ISO 6.400 sind mit leichten Abstrichen noch nutzbar. Die Bildqualität bei wenig Licht ist damit in Ordnung.

Autofokus & Geschwindigkeit mittelmäßig

Der Phasenerkennungs-Autofokus arbeitet präzise und bei gutem Licht mit 0,2 bis 0,3 Sekunden auch durchaus schnell. Bei wenig Licht und vor allem während der Kontrastmessung im Live-View ist der Fokus deutlich langsamer. Serienbilder nimmt die Kamera ohne kontinuierlichen Autofokus mit 5,4 Bildern pro Sekunde auf, ein ordentlicher Wert.

Akkulaufzeit mittelmäßig

Mit einer Akkulaufzeit von 410 Aufnahmen nach CIPA-Standard liegt die K-S1 im Mittelfeld. Wer hauptsächlich über Live-View fotografiert, wird kaum über 300 Fotos pro Akkuladung hinauskommen. Daher ist ein Reserve-Akku durchaus ratsam.

Motivprogramme gut

Insgesamt 19 Szenenprogramme erleichtern Einsteigern das Fotografieren und laden zum Experimentieren ein. Auch die zahlreichen Automatikmodi machen eine durchweg gute Arbeit. Bereits aufgenommene Bilder können direkt in der Kamera bearbeitet werden. Das macht eine nachträgliche Bildbearbeitung am PC teilweise überflüssig.

Verarbeitung mittelmäßig

Das kantige und vollständig aus Kunststoff bestehende Gehäuse wirkt auf den ersten Blick etwas billig, ist aber ordentlich verarbeitet. Durch die fehlende Anti-Rutsch-Beschichtung liegt die Kamera nicht allzu gut in der Hand. Die Nutzer bemängeln die etwas wackligen Räder und Knöpfe sowie die einfache Gummiabdeckung des USB- und HDMI-Anschlusses.

Handhabung mittelmäßig

Die Bedienung ist übersichtlich und einsteigerfreundlich. Wenngleich die Knöpfe und Räder nicht perfekt angeordnet sind, kannst Du mit ihnen, auch ohne Touchdisplay, gut durch das übersichtliche Menü navigieren. Praktisch: Die Bedienelemente sind beleuchtet und damit auch bei Dunkelheit gut bedienbar.

Display / Sucher gut

Das fest verbaute Display ist zwar nicht berührungsempfindlich, liefert aber ein helles und kontrastreiches Bild, auch bei schrägem Blickwinkel. Der Pentaprismensucher deckt, in dieser Preisklasse unüblich, 100% des Bildfeldes ab und liefert eine effektive Vergrößerung von 0,63x, was Testmagazine und Nutzer gleichermaßen überzeugt.

Videoqualität mittelmäßig

Videos nimmt die K-S1 in Full-HD mit 30 Bildern pro Sekunde auf. Dabei wird leider nur die Startposition scharfgestellt, eine kontinuierliche Schärfenachführung fehlt. Die Schärfe muss per Hand nachgestellt werden. Leider treten ausgeprägt Artefakte und Farbfehler auf. Das können in dieser Preisklasse andere Modelle besser.

Tonqualität
Ohne Wertung

Mangels kontinuierlichem Autofokus finden sich auch keine störenden Fokusgeräusche auf der Tonspur. Manko: Der fehlende Mikrofon-Anschluss.
Die Pentax K-S1 wurde zuletzt von am 14.06.2017 überarbeitet.
Alle Wertungen sind gewichtet und gerundet.

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    Legt Wert auf innovative Technik zum besten Preis.
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    Hat immer die besondere Beziehung zwischen Mensch und Technik im Blick.

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So werten wir aus
Alle Redakteure

Unsere Quellen

Technische Daten

Pentax
K-S1

Sensor
Auflösung 20 MP
Sensorformat
info
APS-C
ISO-Empfindlichkeit
info
100 / 200 / 400 / 800 / 1.600 / 3.200 / 6.400 / 12.800 / 25.600 / 51.200
Gehäuse
Breite 120 mm
Tiefe 69,5 mm
Höhe 92,5 mm
Gewicht 558 g
Staub-/Spritzwasserschutz fehlt
Ausstattung
Akkulaufzeit (CIPA)
info
410 Aufnahmen
Bildstabilisator vorhanden
HDR-Modus
info
vorhanden
Panorama-Modus fehlt
Konnektivität
WLAN fehlt
NFC
info
fehlt
Bluetooth fehlt
GPS fehlt
Blitz
Integrierter Blitz vorhanden
Blitzschuh
info
vorhanden
Fokus & Geschwindigkeit
Geschwindigkeit
Serienbildgeschwindigkeit 5 B/s
Kürzeste Verschlusszeit (mechanisch)
info
1/6.000 Sek.
Display & Sucher
Displaygröße 3"
Displayauflösung 921.000 px
Touchscreen fehlt
Klappbares Display fehlt
Schwenkbares Display fehlt
Suchertyp
info
Optisch
Video & Ton
Maximale Videoauflösung Full HD
Bildrate (Full-HD) 30 B/s
Videoformate
  • MPEG-4
  • AVI
Mikrofon-Eingang fehlt
Kopfhörer-Anschluss fehlt
Speicherung
Unterstützte Speicherkarten
  • SD Card
  • SDHC Card
  • SDXC-Card
Bildformate
info
  • JPEG
  • RAW

Weitere Informationen bei Pentax

Das Produkt findest Du auch unter dem Namen Pentax KS1

Testmagazine13

Durchschnittsnote aus 13 Tests

Ø 1,9
Gut

Lob aus den Tests

  • pro Sensor ohne Tiefpassfilter sorgt für scharfe Bilder
  • pro Sucher deckt 100% des Bildfeldes ab
  • pro präziser und ausreichend schneller Autofokus
  • pro integrierter Bildstabilisator

Kritik aus den Tests

  • con starrer, berührungsunempfindlicher Monitor
  • con kein kontinuierlicher Autofokus im Videomodus
  • 2,89 €

    40 SLR- und Systemkameras

    Im Test: 40 Produkte
    Datum:
    44,5 von 100 Punkten

    „Die K-S1 bringt neue Impulse in die sonst eher konforme Welt der Spiegelreflexkameras. Grundsätzlich sollte Pentax beim Autofokus jedoch schneller werden.“

  • 2,09 €

    Für Wind und Wetter

    Im Test: 4 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (82,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 3 von 4

    „Das Einsteigermodell K-S1 verzichtet noch auf den Spritzwasserschutz, bringt aber auch schon einen Glasprisma-Sucher und 1/6000 s mit.“

  • Zum
    Magazin

    Pentax K-S1

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    „gut“ (84,76%)

    „... Im Inneren trifft man dann auf die bekannte und auch solide Spiegelreflextechnik. So kann die Kamera mit ihrem APS-C-Bildsensor bis etwa ISO 3.200 gut aufgelöste Bilder mit einem nur wenig auffallenden Bildrauschen aufnehmen, der Serienbildmodus ist ... auch für Serienaufnahmen zu gebrauchen. Dann sollte man aber nur JPEG-Bilder aufnehmen, im RAW-Format bricht die schnelle der Serie bereits nach sechs Bildern in Folge ab. Damit ist die K-S1 beispielsweise für Sportaufnahmen im RAW-Format kaum zu gebrauchen. ...“

  • Zum
    Magazin

    Ricoh Imaging Pentax K-S1

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    „gut“ (2,24)

    „Die Ricoh Pentax K-S1 soll Einsteiger ansprechen. Das tut sie mit ihrem innovativen Bedienkonzept und der überwiegend guten Bildqualität. Wer allerdings knapp 700 Euro für eine DSLR ausgibt, kann mehr erwarten als eine zu niedrige gemessene Auflösung und eine schnarchige Bildverarbeitung. Und Einsteiger dürften auch das Klappdisplay vermissen.“

  • 3,00 €

    Drei Arten, die Welt zu sehen

    Im Test: 27 Produkte
    Datum:
    „gut“ (2,2)
    Platz: 3 von 5

    Bild (40%): „gut“ (2,2);
    Video (10%): „befriedigend“ (2,7);
    Blitz (5%): „gut“ (2,4);
    Sucher (5%): „sehr gut“ (0,9);
    Monitor (10%): „gut“ (2,5);
    Handhabung (30%): „gut“ (2,3).

  • 2,49 €

    Viel Kamera fürs Geld

    Im Test: 9 Produkte
    Datum:
    „sehr gut“ (82,0%); 4 von 5 Sternen
    Platz: 6 von 9

    „... Die K-S1 mit 20- statt 16-Megapixel-Sensor konnte in unserem Test bei der Bildqualität nicht mit der K-50 mithalten – ein Beleg dafür, dass mehr Pixel nicht unbedingt besser sein müssen. ... Ein ... Vorteil der K-S1 ist die integrierte HDMI-Schnittstelle ...“Info: Dieses Produkt wurde von fotoMAGAZIN in Ausgabe 5/2015 erneut getestet mit gleicher Bewertung.

  • Lichtspiele

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    „sehr gut“

    „... Das Rauschverhalten kann überzeugen ... Der AF der K-S1 arbeitet treffsicher, könnte aber gerne noch etwas schneller zu Werke gehen - da hilft auch die auffällige grüne Aufhell-LED nicht weiter. ... Die Serienbildgeschwindigkeit liegt bei ordentlichen 5,4 B/Sek. Alles in allem ist die Pentax K-S1 eine Eye-Catcher-DSLR mit einer hervorragenden Ausstattung und sehr guter Leistung.“

  • 1,49 €

    Lichtspektakel

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    88%; 4,5 von 5 Sternen

    „... Die Verarbeitung ist insgesamt gut. ... Die Bedienung der K-S1 ist mit den vier Haupttasten gewöhnungsbedürftig, da das Moduswahlrad außen positioniert ist. Zudem ist der kleine Handgriff eher etwas für zierliche Hände. Wir raten, die DSLR vor dem Kauf in die Hand zu nehmen und das Handling zu testen. Mit rund 680 Euro ist die K-S1 empfehlenswert. Bildqualität und Ausstattung sind sehr gut.“

  • Zum
    Magazin

    Eine strahlende Einsteiger-DSLR?

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    ohne Endnote

    „Auffallen um jeden Preis? Es wirkt fast ein wenig so. Die Pentax K-S1 wurde als große Neuheit im DSLR-Einsteiger-Markt angekündigt und soll fast so intuitiv zu bedienen sein wie ein Smartphone. Ohne Touch-Display, WiFi und einem wenig griffigem wenn auch nett anzusehendem Gehäuse ist man am selbst gesteckten Ziel jedoch (weit) vorbeigeschossen. Der Vorgänger K-500 sieht zwar nicht ganz so schick aus, lässt sich aber einfacher bedienen, ist aus technischer Sicht kaum zu unterscheiden und über 100 Euro günstiger. ...“

  • Leuchtende LED-Signale

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    ohne Endnote

    „Das Bedienkonzept der Kamera ist durchdacht und praktisch. Die LED-Zusatzinformationen im Handgriff und die beleuchteten Bedienelemente auf der Rückseite wirken jedoch etwas verspielt. Das Wichtigste aber ist: Die Kamera liefert sehr gute Bilder mit guter Schärfe, wenn auch mit etwas zu kräftigem Farbauftrag. Aber das lässt sich leicht korrigieren.“

  • 2,89 €

    Drei Einsteiger

    Im Test: 3 Produkte
    Datum:
    ohne Endnote

    „Unterm Strich liegt die K-S1 trotz des größeren APS-C-Sensors bei der Bildqualität allenfalls gleichauf mit der Olympus E-PL7. Haptik und Ergonomie des Kunststoffgehäuses könnten ebenfalls besser, die Autofokus-Geschwindigkeiten im Sucher- und vor allem im Live-View-Betrieb schneller sein. WLAN kostet extra. Daher erscheint uns der Preis mit 700 Euro recht hoch.“

  • Pentax K-S1

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    „sehr gut“ (88,8 von 100 Punkten) 4,5 von 5 Sternen

    „... Der Dynamikumfang ist groß, die K-S1 kann bis ISO 1.600 hohe Motivkontraste erfassen und mit sattem Schwarz und fein abgestuften Tonwerten wiedergeben. Das Rauschen tritt bereits bei ISO 3.200 schwach auf, aber es ist niedrigfrequent und somit visuell kaum störend. ... Ab ISO 12.800 nimmt die Auflösung ab und das Rauschen zu, die Bildqualität verschlechtert sich deutlich.“

  • Zum
    Magazin

    Pentax K-S1

    Im Test: 1 Produkt
    Datum:
    4 von 5 Punkten (89%)

    „Für eine Einsteigerkamera hat die Pentax K-S1 einen ambitionierten Preis, ist aber auch recht gut ausgestattet. Der Bildstabilisator im Gehäuse verrichtet ausgezeichnet seinen Dienst, für eine DSLR hat sie einen schnellen Kontrast-Autofokus im Live-View ... Auf der anderen Seite schwächelt die K-S1 bei der Haptik, das Gehäuse wirkt etwas billig, wenngleich die Verarbeitung in Ordnung geht. ... Alles in allem ist die Pentax K-S1 eine solide Einsteiger-DSLR mit gehobener Ausstattung ...“

Käufermeinungen29

Durchschnittswertung der Käufer
4,5 von 5
29 Bewertungen
5 Sterne
19
4 Sterne
7
3 Sterne
1
2 Sterne
2
1 Stern
0
Lob der Käufer
  • pro scharfe Fotos
  • pro heller Sucher der 100% des Bildfeldes abbildet
  • pro eingebauter Bildstabilisator
  • pro zahlreiche Motivprogramme erleichern Einsteigern das Fotografieren
Kritik der Käufer
  • con Autofokus bei wenig Licht langsam
  • con Display festverbaut und ohne Touch-Funktion
  • con kein WLAN
  • con Gehäuse wirkt billig und liegt nicht gut in der Hand
  • "Pentax K-S1 SLR-Digitalkamera (20 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display,
  • Pentax K-S1 SLR Camera Lime Pie inc 18-55mm Lens 20MP
  • "Pentax K-S1 SLR-Digitalkamera (20 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) TFT Farb-LCD-
  • Pentax K-S1 Gehäuse
  • Pentax K-S1 SLR-Digitalkamera (20 Megapixel, 7,6 cm (3 Zoll) Display,
  • Pentax K-S1 Gehäuse
  • Pentax K-S1 [20MP, WiFi, 3"] blue cream soda inkl.DAL 18-55 Objektiv - WIE NEU
  • PENTAX KS1/K-S1 schwarz KIT 2.4/35 DA blau 246 clics ovp Zubehörpaket + GARANTIE
  • Pentax K-S1 [20MP, WiFi, 3"] blue cream soda inkl.DAL 18-55 Objektiv - WIE NEU

Hinweis: Der Preis kann seit Aktualisierung des Angebots gestiegen sein

Ältere Produkt-Einschätzung

K-S1

Ricoh Imaging im Farbrausch

In der Spiegelreflexkamera von Pentax K-S1 steckt ein APS-C-formatiger CMOS-Sensor und ein Prime-MII-Bildprozessor. Auf einen Tiefpass wurde zugunsten der Schärfe verzichtet. Der Moiré-Effekt wird rechnerisch angegangen. Wie für DSLRs üblich steht dem Fotografen ein Prismensucher zur Verfügung. Das ist besonders bei starker Sonneneinstrahlung nicht schlecht. Etwas befremdlich hingegen wirken die LED-Lichter an der Kamera, die über den aktuellen Status des Fotoapparats informieren sollen.

Neues und farbenfrohes Design
Eine ringförmige Beleuchtung ist am Ein- und Ausschalter angebracht. Leuchtet diese grün, befindet sich die Kamera im Fotomodus. Der Videomodus wiederum wird mit rot angezeigt. Die LEDs am Griff geben Auskunft über erkannte Gesichter. Feature, die die Kamera wohl eher in die Einsteiger-Ecke platzieren. Glücklicherweise kann man die kleinen Leuchten auch ausstellen. Aber nicht nur die bunten Lämpchen sind ein Indiz für den Adressaten. Auch die verschiedenen Gehäusefarben, die zur Auswahl stehen, erinnern an die vielen bunten Kompaktkameras, die den Markt überschwemmen und scheinbar nur durch Aussehen, aber nicht durch Leistung punkten wollen. Positiver ausgedrückt: Neben dem klassischen Schwarz und Silber, bringt Blau, Türkis, Hellblau, Orange, Purpur, Hellbraun, Braun, Dunkelbraun, Grau Weiß, Creme und eine Kombination aus Gelb, Grau und Schwarz etwas Frische im Spiegelreflexkamera-Sektor. Während für viele Spiegelreflexkameras oft Metall-Gehäuse zum Tragen kommen, wird bei der S1 mit Kunststoff gearbeitet, sodass die Digitalkamera im Vergleich zu anderen ihrer Art doch recht leicht ist. Zudem hat sie mit 120 x 92,5 x 69,5 Millimetern für eine Spiegelreflexkamera schlanke Maße.

Technische Daten
Der CMOS-Sensor im APS-C-Format löst mit 20 Megapixel auf. Hier hat Pentax hoch gestapelt. Vielleicht hätten es schon 16 Megapixel getan. Allerdings wird sich im Praxistest zeigen, wie hoch das Bildrauschen bei Innenraumaufnahmen ausfällt. Immerhin liegt die Empfindlichkeit des Chips bei ISO 51.200. Auch Full-HD-Videoaufnahmen sind mit dem Einsteiger-Modell möglich. Eine Shake Reduction ist eingebaut. Optional kann sich der Fotofreund die Flu Card besorgen. Mit dieser kann das Sucherbild direkt auf dem Smartphone oder Tablet erscheinen. Ebenso ist eine Fernsteuerung über diese Geräte möglich. Des Weiteren gibt es jede Menge Filter und Effekte für die kreative Bildgestaltung. Das drei Zoll große Display verfügt über 921.000 Bildpunkte und ist damit recht hochwertig.

Fazit
Pentax respektive Ricoh Imaging hat mit der bunten Kamera sicher nicht den Geschmack aller Fotofreunde getroffen, besonders die LEDs scheinen doch gewöhnungsbedürftig. Im Kit mit dem 18-55-Millimeter-Zoom soll der Fotoapparat 700 Euro kosten und siedelt sich damit keineswegs bei den preisgünstigen Modellen an.